Krieg im Nahen Osten

Der Krieg im Nahen Osten belastet Handel, Lieferketten und Märkte. Diese Sonderseite zeigt die Folgen für deutsche Unternehmen auf und bietet Fakten und Einordnungen zur Region. 

Wirtschaftliche Folgen des Nahost-Konflikts

Wegen der anhaltenden Konflikte in der Golfregion bleibt die Unsicherheit für Unternehmen hoch. Angriffe auf die Schifffahrt konkretisieren Risiken für wichtige Seewege und maritime Handelsrouten und treiben Kosten für Energie und Transport in die Höhe. Blockierte Logistikdrehscheiben wirken sich direkt auf Lieferketten und Investitionsentscheidungen aus. Auch deutsche KMU sind betroffen, etwa durch Verzögerungen, höhere Transportkosten oder Risiken in bestehenden Geschäftsbeziehungen. Rund 1.800 deutsche Unternehmen sind in der Region aktiv.

Auf dieser Sonderseite bündeln wir relevante Informationen zu den wirtschaftlichen Folgen der Konflikte, zu kritischen Handels- und Transportwegen, Zoll- und Handelsfragen sowie zu Risiken für deutsche Unternehmen. Einschätzungen unserer Auslandsmitarbeitenden und Partner vor Ort ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert.

Aktuelles zu den wirtschaftlichen Folgen des Konflikts

  1. 22.09.2026 Markets | Israel | Wirtschaftspolitik
    Israel-Wahl 2026: Zentrale Herausforderungen für Wirtschaft und Unternehmen
  2. 22.09.2026 Markets | Ägypten | Logistik
    Stabiler Dreh- und Angelpunkt in Nahost
  3. 10.09.2026 Markets | Irankrieg | Globale GTAI-Analyse
    Der Irankrieg und die Weltwirtschaft: gerade nochmal gut gegangen?
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Die regionalen Konflikte schwächen die Wachstumsaussichten der Golfstaaten, für deutsche Exporteure bleibt das Geschäftsumfeld kurzfristig schwieriger. Ab 2027 dürften sich die Perspektiven mit der Fortsetzung von Diversifizierungs- und Infrastrukturprogrammen wieder verbessern – eine Stabilisierung der geopolitischen Lage und Handelsströme vorausgesetzt.

Corinna Päffgen GTAI Dubai

Die Volkswirtschaften im Nahen Osten: Zahlen, Fakten, Standortanalysen

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Israel zählen zu den wirtschaftlichen Schwergewichten im Nahen Osten – mit engen Verflechtungen zur deutschen Wirtschaft. Allein in den VAE sind rund 1.200 deutsche Unternehmen aktiv, der bilaterale Handel erreichte 2025 ein Volumen von 13,2 Milliarden Euro. Iran hat aufgrund der US-Sanktionen schon vor Jahren an Bedeutung für die deutsche Wirtschaft eingebüßt. Hier finden Sie zentrale Wirtschaftskennzahlen, Handelsdaten und fundierte Standortanalysen zu den Volkswirtschaften der Region.
 

Wirtschaftsdaten kompakt Nahost

Hier finden Sie alle wichtigen Kennzahlen zu den Ländern des Nahen Ostens. Ganz neu: auch im direkten Vergleich.

Wirtschaftsstandort Nahost

Naher Osten¹⁾: Handelspartner Deutschlands und globale Energiequelle

Die tagesaktuelle Entwicklung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, Ölpreise sowie Indikatoren für die Entwicklung von Transportkosten bietet das Informationsportal shipfinder.com auf einer Sonderseite zur Straße von Hormus.