Ausgabe Nr. 25 vom 10.12.2025 / Schwerpunkt: Handelsprognosen und Status Quo: Spotlight USA

USA bleiben Schlüsselmarkt für deutsche Exporte – Ausblick 2026

Containerbox, Lager, Versandhafen | © GettyImages/anucha sirivisansuwan

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Trumps Zölle treffen die Exportnation Deutschland hart: Für die deutschen Exporte in die USA erwartet GTAI 2025 ein Minus von 8 bis 9 Prozent. Auch 2026 bleibt der Gegenwind spürbar: Ein schwacher Arbeitsmarkt, eine steigende Inflation und ein Rückgang im Wohnungsbau belasten die Nachfrage in klassischen Branchen wie Industrie und Bau.

Die USA bleiben dennoch wichtigster Ausfuhrmarkt - trotz höherer Kosten. Viele US-Unternehmen dürften die Zölle 2026 jedoch an Endkunden weitergeben. Während die Kfz-Industrie ausgenommen ist, bleibt der mittelständische Maschinenbau stark belastet: Der VDMA beklagt, dass bis zu 40 Prozent aller deutschen Maschinenlieferungen in die Vereinigten Staaten davon betroffen sind. Und die Zollliste wird erweitert.

Zölle, Protektionismus und geopolitische Krisen prägen auch 2026 den internationalen Handel. In dieser unsicheren Zeit sind verlässliche Wirtschaftsdaten für fundierte Geschäftsentscheidungen unverzichtbar. Unsere aktualisierten "Wirtschaftsdaten kompakt" zu rund 150 Ländern bieten Ihnen den Überblick, den Sie brauchen. 

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Recherche!

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Erfolg geht durch den Magen – das weltweite Geschäft mit Lebensmitteln

Im aktuellen GTAI-Podcast WELTMARKT erfahren Sie, wo im Ausland Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen besonders geschätzt werden. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie bei Lebensmitteln Zutaten, Geschmacksrichtungen und Verpackungen den lokalen Geschmäckern und Gegebenheiten in Süd- und Südostasien angepasst werden können.

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Klimaanpassung

Die Folgen des Klimawandels zeigen sich weltweit. Unternehmer können helfen: Mit Küstenschutz, Kühlung, smarter Bewässerung und Schwammstadt-Konzepten. Mehr dazu gibt es in der neuen Ausgabe von Markets International.

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