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Ausgabe Nr. 9 vom 12.5.2026 / Schwerpunkt: Agrar- und Ernährungswirtschaft weltweit
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Modernisierung, Marktöffnung, Wettbewerb: Wie können deutsche Unternehmen profitieren?
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Different kinds of food
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© fcafotodigital - gettyimages.com
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Liebe Leserin, lieber Leser! China ist bereits heute der weltweit größte Lebensmittelmarkt und steht damit exemplarisch für sein Wirtschaftsmodell: sinkende Importe, mehr Selbstversorgung, lokale Produktion auf hohem Niveau und eigene Marken. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck, eröffnet zugleich aber auch neue Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette. Das Prinzip "In China für China" prägt zunehmend die Strategie ausländischer Anbieter. Sie bauen lokale Produktionskapazitäten aus, passen ihre Produkte stärker an chinesische Geschmackspräferenzen an und verkürzen ihre Lieferketten. In Polen zählt die Lebensmittelindustrie zu den größten Branchen, wobei der Export eine zentrale Rolle spielt. Wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland. Gleichzeitig investieren polnische Lebensmittelhersteller massiv in Modernisierung, Automatisierung und Energieeffizienz, was Kooperationen, Technologiepartnerschaften und Beteiligungen erleichtert. In Argentinien zeigen Marktöffnung und gelockerte Devisenkontrollen unter Präsident Javier Milei Wirkung: Landwirte investieren wieder in Technik. Davon profitieren deutsche Anbieter, aber auch günstige Konkurrenz aus China, die verstärkt auf den Markt drängt. Entscheidungen fallen oft kurzfristig – meist dann, wenn gute Ernten Investitionen ermöglichen. Staatliche Unterstützung gibt es nicht. In Rumänien und Bulgarien ist das anders: Hier stimulieren finanzielle Förderprogramme und wirtschaftspolitische Maßnahmen die Modernisierung der lokalen Lebensmittelindustrie. Von diesen Förderprogrammen können auch deutsche Unternehmen profitieren – als Technologielieferant oder durch Investitionen in dortige Produktionsstätten. Mehr zur Agrarwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie finden Sie auf unseren Branchenseiten. Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre!
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Das EU-Mercosur-Abkommen
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Mercosur Mercosul and Sao Paulo flag together
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© JP Carnevalli - gettyimages.com
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Der Mercosur ist das bedeutendste Wirtschaftsbündnis Lateinamerikas. Die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens zum 1. Mai 2026 eröffnet neue Handels- und Investitionsmöglichkeiten. GTAI zeigt Potenziale und Fakten auf.
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Internationale Märkte
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Destroyed jetty on Nicobar Island
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© dushyant - gettyimages.com
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Handwerker
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© GettyImages/Andrey Popov
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Construction workers working on construction site
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© Paul Bradbury - gettyimages.com
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Weitere Marktinformationen
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Recht
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Justitia-Statue mit Waage
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© shutterstock/ER_09
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Zoll
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Containerschiff
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© iStock.com/shaunl
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Entwicklungsprojekte
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Veranstaltungen
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Webinar: Das EU-MERCOSUR-Abkommen verstehen, 20.5.2026, 14-15 Uhr Webinar: Das EU-MERCOSUR-Abkommen nutzen, 28.5.2026, 13-14 Uhr Event: Hamburger Außenwirtschaftstag 2026, Hamburg, 3.6.2026 Event: 11. Deutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag, Mainz, 9.6.2026 Event: Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Bonn, 16.6.2026 BMWE-Markterschließungsprogramm: Markterkundung Kreativwirtschaft, Kunstmarkt - Südkorea (Seoul, Gwangju), 31.8.-4.9.2026 BMWE-Markterschließungsprogramm: Markterkundung Glas- und Fassadentechnik - Kasachstan (Almaty), Usbekistan (Taschkent), 7.-11.9.2026
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Herausgeber
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Germany Trade & Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt Germany Trade & Invest deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.
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