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Branchen | Schweden | Hochbau

Neue Zuschüsse für energetische Sanierung

Schweden will die Energieeffizienz des Gebäudebestandes steigern. Im August 2021 soll ein entsprechendes Förderprogramm für die Sanierung von Mehrfamilienhäusern starten.

Von Michał Woźniak | Stockholm

"Bei zu vielen Mehrfamilienhäusern wurden die Instandhaltung und die großen Möglichkeiten zur Energieeffizienzsteigerung vernachlässigt", stellte Märta Stenevi, Ministerin für Wohnungswesen, bei einer Pressekonferenz fest. Abgebaut werden soll der Renovierungsstau mit Hilfe von Zuschüssen für Sanierungsprojekte in Gebäuden, deren Primärenergieverbrauch 100 Kilowattstunden je Quadratmeter (kWh je qm) überschreitet. Weitere Voraussetzung für die Finanzhilfe ist, dass die Sanierung den Energiebedarf um mindestens 20 Prozent senkt. Diese Kriterien erfüllt nahezu die gesamte, vor 2010 entstandene Bausubstanz.

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Je nach Größe des beantragenden Immobilieneigentümers oder Eigentümerverbandes liegt der maximale Förderanteil zwischen 30 und 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Da durchführende Unternehmen zusätzlich verpflichtet sind, sich an Berufsbildungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen zu beteiligen, empfiehlt sich für deutschen Unternehmen die Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner. Auch deshalb, weil diese den Hochbaumarkt dominieren.

Vor der Beantragung der Förderung beim Verwaltungsrat der jeweiligen Kommunen muss die entsprechende Baugenehmigung eingeholt werden. Die Mittel werden vom Nationalen Amt für Wohnen, Bauen und Planen ausgezahlt. Genauere Details sind im Gesetzentwurf vom März 2021 auf Schwedisch nachzulesen.

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