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Verursacht durch die Wirtschaftskrise und die Abwanderung von Ausländern schrumpft der Mobilfunkmarkt. Gleichzeitig steht der Markteintritt eines weiteren Netzbetreibers bevor.

Von Robert Espey | Dubai, Muscat

Auf dem omanischen Mobilfunkmarkt erhöht sich der ohnehin schon starke Wettbewerbsdruck weiter. Voraussichtlich noch in der ersten Hälfte 2021 wird Vodafone mit einem eigenen Netz den kommerziellen Betrieb als dritter Anbieter aufnehmen. Das britische Unternehmen hat im September 2019 mit der mehrheitlich staatlichen Oman Future Telecommunications Company eine strategische Partnerschaft vereinbart. Mit der staatlichen Oman Tower Company wurde im Januar 2020 ein Vertrag über die Bereitstellung von Funkmasten unterzeichnet.

Die beiden etablierten Mobilfunkanbieter, Omantel und Ooredoo, werden nun unter anderem zu einem zügigeren Aufbau des 5G Netzes gezwungen sein. Vor allem aufgrund der krisenbedingten Abwanderung ausländischer Arbeitskräfte sinkt die Zahl der Mobilfunkkunden deutlich. Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse zeigte schon 2019 kein Wachstum mehr (Ende 2020: 6,28 Millionen; 2019: 6,38 Millionen; 2018: 6,44 Millionen). Omantel hatte Ende 2020 einen Marktanteil von 53 Prozent, die restlichen 47 Prozent entfielen auf Ooredoo (jeweils einschließlich Reseller: 17 Prozent). Die Zahl der Breitbandverbindungen über das Festnetz stieg zwischen Februar 2020 und Februar 2021 um 7 Prozent auf 0,51 Millionen.

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