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Gerichts- / Anwaltsgebühren

Gerichtskosten

Die Gerichtskosten für irische Gerichte sind in den Court Fees Orders festgelegt, die jeweils für die oberen Gerichte (Supreme Court, Court of Appeal und High Court), den Circuit Court und den District Court getrennt erlassen werden. Die einzelnen Gebührentatbestände finden sich in den Anhängen der jeweiligen Court Fees Order. Die jeweils aktuellen Gebührentatbestände sind auf der Homepage des irischen Gerichtsdienstes (Courts Service) abrufbar.

Grundsätzlich muss die im Rechtsstreit unterlegene Partei alle Anwalts- und Gerichtskosten tragen. Das Gericht kann jedoch grundsätzlich nach freiem Ermessen anders entscheiden. Einzelheiten regeln die Court RulesOrder 53 District Court Rules für Verfahren vor dem District Court, Order 66 Circuit Court Rules für Verfahren vor dem Circuit Court und Order 99 Rules of the Superior Courts für Verfahren vor den oberen Gerichten.

Anwaltsgebühren

Eine gesetzliche Gebührenordnung besteht in Irland nicht. Gemäß Section 68 (1) eines 1994 erlassenen Änderungsgesetzes zum irischen Rechtsanwaltsgesetz (Solicitors (Amendment) Act 1994) hat allerdings der Rechtsanwalt seinen Mandanten über die (voraussichtlich) anfallenden Gebühren zu informieren oder wenigstens deren Berechnungsgrundlagen mitzuteilen. Die Vereinbarung eines Erfolgshonorars ist in Irland nicht grundsätzlich verboten. Nicht erlaubt sind jedoch nach Section 68 (2) des Solicitors (Amendment) Act 1994 beispielsweise Regelungen, nach denen ein Rechtsanwalt einen bestimmten Prozentsatz der erfolgreich erstrittenen Summe als Honorar erhalten soll.

Weitere Informationen zur Anwaltsvergütung bietet die irische Anwaltskammer (Law Society of Ireland).

Germany Trade & Invest (Stand: Dezember 2020)

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