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Videokonferenz, Telearbeit, Personen, Laptop, Japan | © Adobe/taa22 Digitale Geschäftspraxis für Japan | © Adobe/taa22

Japan: "Digitale Geschäftspraxis in Japan - Virtuell nah am Kunden" (März 2022)

Digitales Japan-Geschäft: Was sind gängige Internet- und E-Commerce-Plattformen? Welche Hürden können Ihnen begegnen und was gilt es beim Datenschutz zu beachten?

Die japanische Bevölkerung gilt als technikaffin und nutzt gerne die sozialen Medien. Überraschenderweise hinken jedoch die heimischen Firmen bislang beim Einsatz von digitalen Werkzeugen im Geschäftsalltag hinter anderen Industriestaaten her. Die Coronapandemie hat im Businessumfeld Lücken aufgedeckt und zugleich der Nutzung digitaler Tools im Geschäftsalltag kräftige Wachstumsimpulse gegeben. Um die Digitalisierung weiter voranzubringen, hat die Regierung im September 2021 eine Digitalbehörde ins Leben gerufen.

Doch wie sieht der digitale Geschäftskosmos in Japan aktuell genau aus? GTAI-Korrespondent Jürgen Maurer informierte darüber, welche Internetplattformen und -dienstleister im Markt etabliert sind und mit welchem Angebot heimische Größen mitmischen. Gängige E-Commerce-Plattformen wurden ebenso beleuchtet wie die Trends Videostreaming und virtuelle Shoppingmalls.

Das Webinar warf auch einen Blick auf die vor Ort engagierten deutschen Unternehmen. Laut einer Umfrage von Germany Trade & Invest (GTAI) und der AHK Tokyo setzen sie digitale Tools vor allem im Marketing und als Verkaufswerkzeuge ein. Coronamaßnahmen haben die Bedeutung von Online-Meetings und Videokonferenzen gestärkt. Auch beim technischen Support greifen Firmen in Zeiten von Kontakt- und Reisebeschränkungen häufig auf digitale Hilfsmittel zurück. IT-Spezialist Daniel Schwarz von IT-Deutschland Global Business Solutions (ITD-GBS Tokyo) wusste, welche Hürden es zu überwinden gilt und berichtete von wissenswerten Details.

Wer sich im Onlineumfeld bewegt, muss zugleich die Besonderheiten des Datenschutzes beachten. Dieser ist in Japan vergleichbar der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt und sieht empfindliche Bußgelder und Haftstrafen bei Missachtung vor. Fast noch schwerer kann ein drohender Imageverlust wiegen. Rechtsanwalt Ulrich Kirchhoff von Arqis Foreign Law Office skizzierte die Eckpfeiler des japanischen Datenschutzes und gab dabei wichtige Tipps zur Vermeidung möglicher Fauxpas.

Referenten

Jürgen Maurer, Korrespondent Germany Trade & Invest (GTAI) für Japan in Tokyo

Daniel Schwarz, CEO von IT-Deutschland Global Business Solutions (ITD-GBS Tokyo)

Ulrich Kirchhoff, Rechtsanwalt bei Arqis Foreign Law Office, Tokyo

Moderatorin

Christiane Süßel, Japan-Expertin bei Germany Trade & Invest (GTAI) in Bonn

Das Webinar fand in freundlicher Unterstützung mit dem OAV und der AHK Japan statt.


Hier finden Sie die Präsentationen (Kirchhoff, Maurer, Schwarz) sowie den Link zur Aufzeichnung.


Für weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage ergänzende Details wie auch ein kurzes Interview mit Daniel Schwarz zum Thema. Ergänzend können Sie ein vierseitiges Fact Sheet herunterladen.

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