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Branchencheck | Russland

Energiewirtschaft

Russland treibt die Energiewende voran. Die Regierung fördert die Modernisierung von Wärmekraftwerken, den Ausbau erneuerbarer Energien und setzt auf den Export von Wasserstoff.

Von Hans-Jürgen Wittmann, Gerit Schulze | Moskau

Betreiber von Wärmekraftwerken müssen in den kommenden zehn Jahren Kapazitäten von rund 40 Gigawatt erneuern. Fortum, die Muttergesellschaft von Uniper, stößt ihre konventionelle Kraftwerkssparte ab und setzt auf erneuerbare Energien. In der Wasserstoffwirtschaft sind Pilotprojekte mit deutscher Beteiligung geplant. Die Regierung verlängert das Förderprogramm für Wind- und Solarenergie bis 2035, kürzt allerdings die Mittel. Wetroenergetika baut für 1,5 Milliarden Euro Windparks in den Gebieten Rostow, Samara und Saratow. Siemens Gamesa zieht sich hingegen aus dem russischen Windenergiemarkt zurück.

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