Projektmeldung Bulgarien Tiefbau, Infrastrukturbau

Ausbau der Infrastruktur für Strom und Wasserstoff

Carmen und Wasserstofftransportinfrastruktur in Bulgarien

Planungsstadium

  • Land Bulgarien
  • Finanzierung Öffentlicher Sektor, ohne Geberfinanzierung/ EU-Kommission/Europäische Union
  • Kategorie Bau

Das bulgarisch-rumänische Stromübertragungsnetz sowie das Wasserstoff-Netzinfrastruktur zwischen Griechenland und Bulgarien sollen ausgebaut werden.

Das Projekt "Wasserstofftransportinfrastruktur in Bulgarien" ist der Schlüssel zur Verwirklichung des Konzepts des sauberen Wasserstofftransports. Die geplante Infrastruktur besteht aus einer neuen Pipeline mit einer Länge von ca. 250 km und zwei Verdichterstationen in der Gegend von Dupnitsa und Kulata. Im Raum Kulata/Sidirokastro ist ein Wasserstoff-Verbindungspunkt mit dem Netz des griechischen Gastransportbetreibers DESFA geplant. Die neue Infrastruktur wird die Durchleitung sowohl von im Inland erzeugtem Wasserstoff als auch von Wasserstoff aus Griechenland in beide Richtungen ermöglichen.

Das Übertragungsnetzes soll modernisiert und ausgebaut werden, damit die im Bau befindlichen neuen Kapazitäten aus erneuerbaren Energien angeschlossen werden können. Das Projekt Carmen sieht Investitionen vor, die bis 2030 durchgeführt werden sollen, um die Stabilität des Netzes zu verbessern und seine Kapazität zu erhöhen, Kosteneffizienz bei der Stromverteilung zu erreichen, Mechanismen zur Verbrauchssteuerung einzuführen und den Betrieb des Stromsystems zu optimieren. 

Gesamtkosten:
500 Millionen Euro 

Kontaktadresse

  
BulgartransgazProjektträger
Electricity System OperatorProjektträger