Projektmeldung Kongo, Demokratische Republik Wasserkraft
Instandsetzung eines Wasserkraftwerks
Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Ruzizi I
Finanzierungsantrag
11.02.2025
- Land Kongo, Demokratische Republik
- Finanzierung KfW Entwicklungsbank
- Referenznummer 202468403; 202470326
- Kategorie Energie
- Träger Societe Nationale d'Electricite
Im Rahmen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) mit der Demokratischen Republik Kongo plant die Bundesregierung die Unterstützung eines Energiesektorprojekts.
Ziel des Projekts ist die Sicherstellung der dauerhaften Verfügbarkeit der kosteneffizienten und umweltfreundlichen Stromerzeugungskapazität des Wasserkraftwerks Ruzizi I. Dadurch werden Umfang, Qualität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung im Osten des Landes sowie in der Region der CEPGL gewährleistet.
Das in den 1950er Jahren erbaute Kraftwerk befindet sich am Ausfluss des Kivu-Sees am Rande der Großstadt Bukavu und verfügt über eine theoretische Leistung von 30 MW. Ruzizi I stellt in Verbindung mit dem Kraftwerk Ruzizi II und dem neu geplanten Wasserkraftwerk Ruzizi III, welche durch die Wirtschaftsgemeinschaft der Großen Seen (CEPGL) betrieben werden, die wichtigste Energiequelle im Ostkongo und einen wichtigen Pfeiler der regionalen Stromversorgung dar. In dem in Ruzizi I produzierten Strom werden knapp 4 Megawatt nach Ruanda und nach Bujumbura in Burundi über die Verteilstation MURURU I und die entsprechenden Stromtrassen weitergeleitet. Von den übrigen etwa 22 Megawatt Strom werden die Provinzen Süd-Kivu (80% Anteil) und Nord-Kivu (20% Anteil) versorgt. In beiden Provinzen ein enormer Energiedefizit, was ein großes Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung in der ganzen Region darstellt. Zur Zielgruppe der Maßnahme gehören im Zusammenhang mit der Ruzizi-Kaskade die Stromkunden (private Haushalte, öffentliche Institutionen und Unternehmen) im Ostkongo (Nord- und Süd-Kivu, insbesondere die Bevölkerung der Großstädte Bukavu und Goma) sowie in der Region der Großen Seen, die von einer verbesserten Stromversorgung im Verbundnetz profitieren.
Das Entwicklungsprojekt soll voraussichtlich im November 2026 beginnen.
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Kontaktadressen
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| Societe Nationale d'Electricite | Projektträger |