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Branchencheck | Polen

Energiewirtschaft

In Polens Ostsee entstehen mehrere Offshore-Windparks. Die Betreiber haben sich mit dem Energieministerium auf Quoten für lokale Lieferanten geeinigt. 

Von Christopher Fuß | Warschau

Ab 2030 soll der Anteil polnischer Lieferanten am Ausbau der Offshore-Windenergie mindestens 50 Prozent betragen. Abstandsregelungen bremsen die weitere Entwicklung der Windkraft an Land. Nach einem Personalwechsel im Wirtschaftsministerium erwarten Branchenverbände neue Impulse. 

In den kommenden Jahren sollen mehrere Solarparks entstehen. Die britische Lightsource BP und der staatliche Energiekonzern PGE (Polska Grupa Energetyczna) haben Projekte angekündigt. Kohlestromproduzent ZE PAK will bis 2030 auf erneuerbare Energien umsteigen. Eine geplante Gesetzesänderung könnte den Bau von Biomethananlagen erleichtern. Das Regierungskabinett verabschiedete außerdem eine Wasserstoffstrategie.

Bis 2033 will Polen seinen ersten Atommeiler in Betrieb nehmen. Unternehmen aus Frankreich, den USA und Südkorea haben Angebote eingereicht.

Weitere Informationen:

Neue Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks

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