Projektmeldung Polen Wärmeversorgung
Orlen dekarbonisiert Fernwärmeanlagen in Warschau
Planungsstadium
02.09.2024
- Land Polen
- Finanzierung Privater Sektor
- Kategorie Energie
- Träger PGNiG Termika (Gruppe Orlen)
Bis zum Jahr 2035 will die Orlen-Gruppe mehrere Kohle-Kraftwerke im Großraum Warschau auf andere Energieträger umrüsten.
Konkret geht es um die Anlagen der Orlen-Tochtergesellschaft PGNiG Termika in Żerań, Pruszków, Siekierki, Wola und Kawęczyn. Ihre Wärmeleistung beruht aktuell zu 61,5 Prozent auf Kohle und zu 22,5 Prozent auf Gas. Nach der Umrüstung werden die Anlagen zu 67 Prozent mit Gas und zu 25 Prozent mit erneuerbarer Energie und Abwärme betrieben. Die größten Vorhaben betreffen Siekierki und Żerań.
Geplante Maßnahmen zur Dekarbonisierung im Heizkraftwerk Siekierki umfassen einen neuen Dampf-Gas-Block mit einer Kapazität von über 550 Megawatt elektrischer Leistung und 330 Megawatt Wärmeleistung. Die Arbeiten laufen bis 2030. Derzeit wird die Baugenehmigung für die nötige Gasleitung eingeholt. Bis 2035 sind außerdem drei Rauchgas-Kondensationsanlagen geplant. Vorgesehen ist zudem ein Elektrodenkessel, der in Zeiten von Netzüberschüssen mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll, unterstützt durch einen neuen Wärmespeicher.
Im Heizkraftwerk Żerań wird ein Mehrbrennstoffblock gebaut, der teilweise mit Biomasse arbeitet. Es entstehen ebenfalls drei Rauchgas-Kondensationssysteme, die von Wärmepumpen und einem Wärmespeicher unterstützt werden.
Investitionssumme:
k.A.
Kontaktadresse
| PGNiG Termika | Projektträger |