Projektmeldung Polen Schienenverkehr

Umbau einer Bahnlinie durch Warschau

Frühstadium

  • Land Polen
  • Finanzierung Öffentlicher Sektor, ohne Geberfinanzierung/ EU-Kommission/Europäische Union
  • Kategorie Transport und Logistik
  • Träger PKP Polskie Linie Kolejowe S.A.

Der staatliche Schienennetzbetreiber PKP PLK plant den Umbau der Warschauer Durchgangslinie. Die Investitionsvorhaben haben einen Umfang von mehr als 2,1 Milliarden Euro.

Im ersten Schritt soll in den Jahren 2031 bis 2035 die bestehende Durchgangslinie zwischen den Bahnhöfen Warszawa Zachodnia und Warszawa Stadion modernisiert und erweitert werden. Die Arbeiten umfassen die Erneuerung des Gleissystems, der Oberleitungsanlagen sowie der Steuerungs- und Sicherungstechnik. 

Zudem entstehen zwei neue Haltestellen – Solec und Nowy Świat. Die Haltestellen Warszawa Ochota und Warszawa Śródmieście werden modernisiert, und auch das Umfeld des Hauptbahnhofs wird neu gestaltet. Für diesen Abschnitt werden Kosten von knapp 1,2 Milliarden Euro erwartet. Die Modernisierung soll die Kapazität sowohl des Fern- als auch des Regionalverkehrs deutlich erhöhen.

Darüber hinaus plant PKP PLK einen weiteren Kapazitätsausbau. Vorgesehen ist der Bau von zwei zusätzlichen Gleisen entlang der modernisierten Hauptverkehrsroute, die ausschließlich dem Fernverkehr und schnellen Regionalzügen dienen sollen. Diese neue Trasse soll in einem Tunnel unter dem Hauptbahnhof und den U‑Bahn-Linien verlaufen – in einer Projektvariante sogar unter der Weichsel. Die Kosten für dieses Vorhaben werden auf rund 950 Millionen Euro geschätzt. Die Bauarbeiten sollen zwischen 2035 und 2040 stattfinden.

PKP PLK kündigt an, die Ausschreibungen für die Entwurf- und Planungsarbeiten an beiden Hauptverkehrslinien im zweiten Halbjahr 2026 zu veröffentlichen.

Investitionssumme:
2,1 Milliarden Euro

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