Projektmeldung Portugal Hochbau

Neubau einer Keramikfabrik in Portugal

Frühstadium

  • Land Portugal
  • Finanzierung Privater Sektor
  • Kategorie Bau
  • Träger Ria Stone

Ria Stone baut für 40 Millionen Euro eine neue Fabrik in Ílhavo. Ein Liefervertrag mit IKEA bis 2034 soll mehr als 400 Millionen Euro Umsatz sichern.

Der portugiesische Hersteller von Steingut- und Keramikgeschirr, Ria Stone, wird eine neue Fabrik in der Industriezone Mota in Ílhavo, rund 70 Kilometer südlich von Porto gelegen, errichten. Das neue Industriegebäude auf einer Fläche von rund 27.000 Quadratmetern soll die jährliche Produktionskapazität des Unternehmens auf rund 50 Millionen Stück erhöhen.

Nach Angaben des Unternehmens wird die Investition durch einen langfristigen Liefervertrag mit seinem Hauptkunden IKEA getragen. Der Vertrag läuft bis 2034 und soll ein kumuliertes Geschäftsvolumen von mehr als 400 Millionen Euro sichern. Mehr als 98 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen Südeuropa, Mitteleuropa, Skandinavien und das Vereinigte Königreich. Ein konkreter Zeitplan für den Baubeginn und die Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage wurde bislang jedoch nicht veröffentlicht. 

Ria Stone ist Teil der Industriesparte der portugiesischen Visabeira-Gruppe. Sie gehört zur Unternehmensholding Vista Alegre Atlantis, einem traditionsreichen Hersteller von Porzellan, Keramik, Kristall und Glas in Portugal. Der portugiesische Fußballer Cristiano Ronaldo beteiligte sich 2024 mit 10 Prozent an der Holding. Vista Alegre Atlantis erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen konsolidierten Umsatz von 144,3 Millionen Euro.

Investitionssumme: 40 Millionen Euro

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