Projektmeldung Ruanda Stadtentwicklung, Ländliche Entwicklung
Integrierte und klimafreundliche Stadtentwicklung
Nachhaltige Stadtentwicklung in Ruanda – Green City Kigali
Finanzierungsbewilligung
09.02.2022
- Land Ruanda
- Finanzierung KfW Entwicklungsbank
- Referenznummer 201868520
- Kategorie Beratung Öffentlicher Sektor
- Träger Rwanda Green Fund; Green City Kigali Company
Im Rahmen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) mit Ruanda unterstützt die Bundesregierung ein Projekt zur nachhaltigen Stadtentwicklung der Hauptstadt Kigali.
Die ruandische Regierung plant eine nachhaltige und verdichtete Stadtentwicklung, die Green City Kigali auf einem 600 Hektar großen Gebiet auf dem Kinyinya Hill unweit der ruandischen Hauptstadt Kigali.
Denn in den vergangenen Jahrzehnten hat die Verstädterung in Ruanda wesentlich zur Armutsbekämpfung und Wirtschaftsentwicklung beigetragen. Gleichzeitig ist Ruanda das am dichtesten besiedelte Land Afrikas und stärker vom Klimawandel betroffen als der globale Durchschnitt. Durch in der Folge sinkende landwirtschaftliche Erträge verstärkt sich der Trend zur Urbanisierung. Die Städte wachsen oft ungeplant, es kommt zu Zersiedelung und es entstehen vielfach informelle Viertel. Aufgrund der hohen Bodenversiegelung sind Städte jedoch besonders vulnerabel gegenüber Starkregenereignissen, die durch den Klimawandel immer häufiger und stärker auftreten. Das erhöht das Risiko von Erdrutschen an den Hanglagen der vielen Hügeln des Landes.
Im Rahmen eines Pilotvorhabens der finanziellen Zusammenarbeit wird ein 16 Hektar großes Areal erschlossen und es sollen ca. 1.680 Wohneinheiten entstehen. Das Projekt dient als eine Blaupause für integrierte, umweltgerechte und klimafreundliche Stadtentwicklung bei gleichzeitiger Erhöhung der Besiedlungsdichte und Schaffung von erschwinglichem Wohnraum. Es leistet damit einen konkreten Beitrag dazu, Ruandas Städte klimaresilient zu gestalten. Die hiervon profitierende Zielgruppe umfasst bis zu 7.000 Bürgerinnen und Bürger Kigalis. Sie profitieren von lebenswertem Wohnraum, öffentlicher Infrastruktur und städtischen Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe. Hierdurch ergeben sich potenziell verbesserte Bedingungen für Beschäftigung und Wirtschaftsentwicklung.
Das Entwicklungsprojekt soll zwischen dem 1. Quartal 2022 und dem 4. Quartal 2028 durchgeführt werden.
Gesamtkosten:
99,34 Millionen Euro
Geberbeitrag:
30 Millionen Euro (Zuschuss)
Kontaktadressen
| Die KfW Entwicklungsbank setzt die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) Deutschlands im Auftrag der Bundesregierung um. Ziele der Bank sind die Mittelstandsförderung, die Unterstützung deutscher Firmen bei ihrem Exportgeschäft und die Finanzierung von Klima- und Umweltschutzprojekten sowie die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. | |
Projektträger | |
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