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Branchencheck | Russland

Umwelttechnik

Russland will bis 2060 klimaneutral werden und das Absorptionspotenzial der Wälder sowie Speichertechnologien für CO2 nutzen. In der Abfallwirtschaft laufen erste Projekte an.

Von Hans-Jürgen Wittmann, Gerit Schulze | Moskau

Die Regierung will mit der Strategie zur kohlenstoffarmen Entwicklung die Kohlendioxidemissionen bis 2050 um 79 Prozent im Vergleich zu 1999 senken. Damit sollen der Klimawandel verlangsamt und Mehrausgaben durch den CO2-Grenzausgleich der Europäischen Union (EU) vermieden werden. Neben Wäldern als CO2-Senke soll die Absorption und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) den Fußabdruck senken. Zur Umsetzung der Abfallreform errichtet die Staatsholding Rostec bei Moskau für 120 Millionen Euro eine Anlage zum Recycling von Plastik. In der Region Krasnodar baut Rostec die ersten zwei von insgesamt 25 geplanten Müllverbrennungsanlagen.

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