Projektmeldung Schweden Maschinen- und Anlagenbau
Bau einer CCS-Anlage
Planungsstadium
22.11.2023
- Land Schweden
- Finanzierung Privater Sektor
- Kategorie Maschinen- und Anlagenbau
- Träger Heidelberg Materials
Im Jahr 2030 soll die schwedische Zementindustrie nicht nur einen Nullausstoß vorweisen, sondern Kohlenstoffsenke sein. Dafür muss die Produktion umgestellt werden.
Mit dem Ziel, die schwedische Zementproduktion bis 2030 klimapositiv zu machen, plant der deutsche Baustoffkonzern Heidelberg Materials seine Produktionsanlage in Slite (Gotland) auf die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff (CCS) hin auszurichten. Die künftige CCS-Anlage soll 1,8 Millionen Tonnen fossiles und biogenes Kohlendioxid abscheiden können, was vier Prozent der heutigen Gesamtemissionen Schwedens entspricht. Weiterhin umfassen die Pläne den Ausbau des Fabrikbetriebs und des Hafens in Slite für den Transport von Material und CO2 sowie die Produktion von Zement mit höherem Anteil an neuen und recycelten Materialien. Nach Abschluss der öffentlichen Anhörungsphase im Oktober 2023 soll der Genehmigungsantrag im ersten Halbjahr 2024 beim Land- und Umweltgericht eingereicht werden. Der endgültige Investitionsbeschluss soll 2026/27 erfolgen und der Bau der Anlage 2027 starten.
Die derzeitige Zementproduktion in Slite deckt bis zu drei Viertel des schwedischen Bedarfs.
Investitionssumme:
ca. 870 Millionen Euro
Kontaktadresse
| Heidelberg Materials | Ansprechperson: Katarina Roslund (Communications Manager Dept of Public Affairs and ESG), katarina.roslund@heidelbergmaterials.com |