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Wirtschaftsumfeld | Serbien | Nahrungsmittel

Serbien stoppt Export von Mehl, Mais, Weizen und Öl

Serbiens Regierung verkündet einen Exportstopp für Mehl, Mais, Weizen und Öl. Die Versorgungssicherheit im Land sei aber gewährleistet.

Von Martin Gaber | Belgrad

Die serbische Regierung verhängt einen Exportstopp für Mehl, Mais, Weizen, Grütze und Öl. Dieser wurde am 10. März 2022 von der Regierung beschlossen und gilt ab sofort. Seit dem Ukraine-Konflikt ist der Export dieser landwirtschaftlichen Produkte stark angestiegen. Ziel des Exportverbotes sei laut Regierung, die Versorgungssicherheit im Land weiterhin gewährleisten zu können.

Laut Präsident Aleksandar Vučić habe Serbien genügend Vorräte. Der nördliche Landesteil Vojvodina gilt als Kornkammer des westlichen Balkans. Wichtiger Abnehmer dieser Produkte sind die Nachbarstaaten. Ob es für Exporte dorthin eine Ausnahmeregelung geben wird, wurde nicht genauer dargelegt. Der aktuelle Regierungsbeschluss jedenfalls enthält keine Ausnahmen. Für Deutschland spielt Serbien als Lieferland keine wichtige Rolle. In Serbien hatte die Ankündigung vereinzelt zu Hamsterkäufen geführt.

Um stabile Preise garantieren zu können, wird Serbien zudem die Treibstoffpreise für Landwirte subventionieren und auf dem Niveau vom 8. März 2022 einfrieren. Die Treibstoffpreise für die Bevölkerung werden ebenfalls staatlich gedeckelt.

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