Markets 1/26 - EU-Freihandelsoffensive
Die USA setzen auf „America First“, China schränkt den Zugang zu Rohstoffen ein. Also baut die Europäische Union sich eine neue Welthandelsordnung: mit Freihandelsabkommen. Für exportorientierte Unternehmen kann das Zollrisiken senken und den Marktzugang erleichtern.
03.08.2026
In unserem Titelthema zeigen wir, wie die Europäische Union mit einer neuen Freihandelsoffensive auf die wachsenden Unsicherheiten im Welthandel reagiert. Neue Abkommen mit Ländern und Regionen wie Indien, Indonesien, Australien oder dem Mercosur sollen Unternehmen zusätzliche Perspektiven eröffnen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringern. Für viele Exporteure könnten sich dadurch neue Wachstumschancen ergeben.
Wie stark wirtschaftliche Chancen und politische Entscheidungen miteinander verknüpft sind, zeigt auch unser Blick auf die weltweite Renaissance der Kernenergie. Während Deutschland aus der Atomkraft ausgestiegen ist, investieren zahlreiche Länder in neue Reaktoren und verlängern die Laufzeiten bestehender Anlagen. Davon profitieren auch deutsche Unternehmen, deren Technologie und Know-how international gefragt bleiben.
Dass strategische Bedeutung heute längst nicht mehr nur in den klassischen Wirtschaftszentren entsteht, macht schließlich unsere Reportage aus der Antarktis deutlich. Forschung, Rohstoffe, Schifffahrt, Tourismus und geopolitische Interessen treffen dort in einzigartiger Weise aufeinander. Der eisige Kontinent steht exemplarisch für eine Welt, in der wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Fragen immer stärker miteinander verwoben sind.
- Land Welt, Polen, Chile, Slowenien, Slowakei, Tschechische Republik, Frankreich, Indien, Schweden, EU, MERCOSUR, Vereinigtes Königreich, Mittel und Osteuropa
- Bestellnummer 21450
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