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Branchen | Südafrika | Druck-, Verlagserzeugnisse

Druckunternehmen und Verlage kommen im digitalen Zeitalter an

Ein schwaches Wachstum bremst weiterhin die Marktentwicklung. Gleichzeitig sorgen Digitalisierung und neue Drucktechnologien für einen Umbruch in der Branche.  

Von Fausi Najjar | Johannesburg


  • Druckgewerbe

    Fallende Printauflagen und ein schwaches wirtschaftliches Umfeld bremsen die Nachfrage für Druckmaschinen. Positiv entwickeln sich der Verpackungsmarkt und die Außenwerbung.

    Markttrends: Neue Chancen in schwierigen Zeiten 

    Sinkende Druckauflagen im digitalen Zeitalter und ein schwaches Wirtschaftswachstum setzen der südafrikanischen Druckindustrie zu. Nicht nur globale Faktoren, wie hohe Treibstoff- sowie Nahrungsmittelpreise und Zinssteigerungen, belasten die Wirtschaft im Kapland. Auch hausgemachte Probleme wie Arbeitslosigkeit, Stromausfälle und eine zunehmend ineffiziente Logistik bremsen. Wirtschaftsreformen kommen nur langsam voran. Nicht zuletzt wirkt auch der harte Lockdown aus dem Jahr 2020 nach.

    Besonders leidet die Druckindustrie bei schwachem südafrikanischem Rand unter gestiegenen Weltmarktpreisen für Papier, Zellstoff und Ausrüstungsgüter. Hinzu kommt, dass das verarbeitende Gewerbe 2022 als wichtiger Nachfrager für Druckerzeugnisse weiterhin unter dem Niveau von 2019 und 2018 bleibt. Dennoch hat sich der Drucksektor 2022 gegenüber den Vorjahren leicht erholt. Der Produktionsindex für Print und bespielten Datenträgern lag für den Zeitraum April bis Juni bei 95,6 Punkten. 2019 waren es im gleichen Zeitraum 91,4 Indexpunkte.

    Nach schmerzhaften Einsparprozessen ergeben sich für die Druckindustrie neue Chancen, so Dr. Abdool Majid Mohammad vom Druckindustrieverband Print SA. Während Printauflagen mit der Digitalisierung gefallen sind, ist der Onlinehandel während der Coronapandemie nochmals aufgeblüht, so der Print SA-Geschäftsführer im Gespräch mit Germany Trade & Invest. Der Verpackungsdruck für Liefer- und Versanddienste profitiert.

    Das Internet der Dinge gewinnt laut Dr. Mohammad an Bedeutung: Themen wie Smart-Labelling, gedruckte Elektronik und der Kopierschutz gelten als Wachstumssegmente. Während die Industrie früher hauptsächlich auf Papier und Pappe druckte, gewinnen neue Bedruckstoffe wie Glas, Leinwand, Metalle und Kunststoffe heutzutage an Bedeutung. Nicht zuletzt macht der technische Fortschritt den Druck effizienter und reduziert Kosten, trotz niedriger Auflagen, so der Verbandsvertreter.

    Zeitungen/Zeitschriften: Kaum Erholung nach Corona

    Der Trend für Printmedien geht nach unten. Im ersten Quartal 2022 bleiben die Zeitungsauflagen mehr als 55 Prozent hinter denen von 2019 zurück. Lediglich bei den kostenlosen Zeitungen fallen die Rückgänge seit 2019 geringer aus (-13,2 Prozent). Statt auf große überregionale Zeitungen greifen Südafrikaner oftmals auf Lokalzeitungen zurück. Auch diese erscheinen jedoch mit abnehmender Tendenz in gedruckter Form. Bei den Zeitschriften ist 2022 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls mit rückläufigen Printauflagen zu rechnen.

    Entwicklung Auflagen bei Zeitungen – Südafrika (Veränderung in Prozent)

    Art

    2. Quartal 2020

    2. Quartal 2021

    2. Quartal 2022

    Veränderung

    2022/21

    Tageszeitungen

    178.741

    496.818

    428.634

    -13.7

    Wochenendzeitungen

    108.849

    611.776

    529.242

    -13.5

    Wochenzeitungen

    23.584

    202.489

    162.897

    -19.6

    Lokalzeitungen

    28.825

    126.321

    122.487

    -3.0

    Kostenlose Zeitungen

    1.659.014

    4.834.598

    5.534.590

    14.5

    Quelle: Audit Bureau of Circulations of South Africa 2022

    Entwicklung Auflagen bei Zeitschriften - Südafrika (Veränderung in Prozent)

    Art

    2. Quartal 2020

    2. Quartal 2021

    2. Quartal 2022

    Veränderung

    2022/21

    Zeitschriften *)

    1.918.808

    1.395.844

    1.092.151

    -21.8

    Fachzeitschriften

    725.069

    805.312

    543.076

    -32.6

    Unternehmenszeitschriften

    2.014.798

    2.035.898

    1.490.341

    -26.8

    Kostenlose Zeitschriften

    65.196

    186.410

    195.405

    4.8

    *) einschließlich solcher mit thematischer AusrichtungQuelle: Audit Bureau of Circulations of South Africa 2022

    Werbedruck/Geschäftsdruck/Formulardruck: Hohe Dynamik bei der Außenwerbung 

    Seit 2021 ist eine starke Zunahme bei großflächiger Printwerbung von höchster Qualität sowie kleineren Plakaten zu beobachten. In den landesweit verbreiteten Shopping-Malls ist die Außenwerbung stark präsent. Großflächige Druckerzeugnisse nehmen im Außen- und Innendesign von Läden und Boutiquen eine zunehmend größere Rolle ein. Digitale Werbescreens werden in Südafrika populärer.

    Vor allem die unteren Einkommensbezieher interessieren sich angesichts hoher Mobilfunkkosten und fehlendem Internetzugang für gedruckte Werbeprospekte. Hier ist mit einer stabilen Nachfrage zu rechnen. Kontaktbeschränkungen im Wirtschaftsleben, etwa limitierte Besucherzahlen bei Messen, sorgen weiterhin für einen Nachfragerückgang beim Geschäftsdruck.

    Bücher: Mehr Raubkopien bei Lehrbüchern

    Beim Verkauf von Belletristik ist eine Erholung zu verzeichnen. Der größte Buchhändler Exclusive Books meldet steigende Verkaufszahlen, nicht nur gegenüber den Corona-Jahren 2020 und 2021, sondern auch im Vergleich zu 2019. Bei der Fachliteratur für Beruf und Universität häufen sich Raubkopien. Der Grund dafür: Seit 2019 erhalten Studierende finanzielle Zuschüsse, anstatt Büchergutscheine.

    Staatliche Initiativen zur Förderung des digitalen Unterrichts, haben teils katastrophale Auswirkungen auf die Versorgung von Schulen mit Lernmaterialien zur Folge. So sind hohe Ausgaben für Tablets teils auf Kosten von längst fälligen Anschaffungen von bewährtem Lehrmaterial erfolgt. Auch ist ein hoher Schwund bei den teuren digitalen Endgeräten zu verzeichnen.

    Verpackungsdruck und Etiketten: Mit hohem Wachstum

    Der Markt für Onlinebestellung und Lieferdienste wächst. Restaurants, einschlägige Einzelhandelskonzerne (Shoprite, Pic´n Pay, Spar und Woolworth) wie auch der größte Onlinehändler in Südafrika, Takealot, fragen verstärkt Verpackungen und Druckdienstleistungen nach. Verschärfte Bestimmungen machen hierbei Investitionen in das Recycling beziehungsweise die Herstellung umweltschonender Produkte notwendig.

    Südafrika verfügt über eine breit aufgestellte Verpackungsindustrie, deren größte Unternehmen in weiteren afrikanischen Ländern und teils global produzieren. Viele südafrikanische Einzelhandelsketten sind außerdem auf dem afrikanischen Kontinent gut positioniert und führen weite Teile ihres Sortiments aus der Kap-Republik ein.

    Wichtigste Verpackungsunternehmen (2021) – Südafrika

    Firmenname

    Angestellte

    Nampak Products

    6.644

    RPC Astrapak

    1.500

    Bidvest Paperplus

    6.543

    Mpact Ltd

    5.026

    Keypak (Pty) Ltd

    400

    Nampak Ltd

    5.061

    Quelle: Who Owns Whom. Report Generator, Januar 2021

    Branchenstruktur/Wettbewerb: Technisch gut aufgestellt

    Laut Printing SA gab es 2019 im Druckgewerbe 1.200 Unternehmen mit insgesamt 45.000 Beschäftigten. Aktuellere Erhebungen existieren nicht. Die hohe Anzahl bei Entlassungen, Schließung und Fusionen der vergangenen Jahre bilden die Zahlen demnach nicht ab. Die mittelständisch geprägten Unternehmen in Südafrika verfügen in der Regel über ein hohes technisches Niveau mit einem umfassenden Serviceangebot. Neben der schwachen Nachfrage monieren Druckereien fehlende Fachkräfte. Als erfolgsversprechend erweist sich die Ausweitung des Servicegeschäfts von Druckunternehmen.

    Südafrika ist in Subsahara-Afrika mit Abstand wichtigster Absatzmarkt für deutsche Hersteller von Maschinen für das Papier- und Druckgewerbe. Mit Blick auf den afrikanischen Kontinent als Ganzes hat Ägypten das Land am Kap als führender Zielmarkt der Branche allerdings abgelöst.

    Stand: September 2022

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Verlagsgewerbe

    Die großen Verlagshäuser in Südafrika setzen nicht nur auf Digitalisierung, sondern steigen in neue Felder außerhalb des Mediengeschäfts ein.

    Markttrends: Digitalgeschäft wächst, bringt aber weniger ein

    Südafrikanische Verlage haben in den letzten Jahren eine Reihe von Printausgaben bei Zeitungen und Magazinen eingestellt. Auflagen wurden erheblich eingeschränkt. Mit einer harten Sparpolitik und Entlassungen in der Drucksparte sowie der Erschließung neuer Geschäftsfelder versuchen sich die Verlage mit unterschiedlichem Erfolg zu konsolidieren. Mit einer Digitalisierungsstrategie alleine können die Medienhäuser ihre Einkommensverluste bei Werbeeinkünften aus Druckerzeugnissen aber nicht ausgleichen. Denn der Löwenanteil aus den Online-Einnahmen entfällt auf Google und Meta (Facebook). 

    Branchenstruktur/Wettbewerb: Vier Verlagsunternehmen dominieren

    Größtes Verlagshaus für die Printmedien ist Media 24. Das Unternehmen ist nicht nur in Südafrika, sondern auch auf dem afrikanischen Kontinent präsent. Media 24 betreibt neben Printmedien eine wachsende Onlinenachrichten-Sparte. Hinzu kommen Fernsehkanäle (Via und Honey), Logistik-Dienstleistungen und E-Commerce. Media 24 ist eine Tochter des südafrikanischen, global agierenden Naspers-Konzerns. Das Digitalunternehmen betreibt den in Südafrika dominierenden Onlineversandhändler Takealot wie auch Multichoice, die größte private Fernsehanstalt in Afrika.

    Das Verlags- und Druckunternehmen Caxton and CTP Publishers and Printers setzt besonders stark auf das Verpackungsgeschäft. Im August 2022 schloss CTP den Kauf von Produktionsanlagen des Amcor-Konzerns in Kapstadt und Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) für umgerechnet knapp 5,4 Millionen Euro ab. CTP ist mit 34 Prozent größter Anteilseigner des Verpackungsunternehmens Mpact. Das Unternehmen hat wiederholt die Absicht geäußert, weitere Mpact-Aktien kaufen zu wollen.

    Das Medienunternehmen Arena Holdings betreibt sechs Nachrichten-Webseiten mit einer Paywall. Des Weiteren verlegt Arena eine Reihe von Zeitungen (zum Beispiel Sunday Times und The Sowetan) wie auch Magazine (Financial Mail). Arena setzt verstärkt auf Fernseh- und Radioprogramme sowie den Filmverleih.

    Die wichtigsten Medienhäuser in Südafrika - Big 4

    Name

    Anmerkung

    Media24 (Pty) Ltd.

    Verlegt Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, Online-Contentmanagement

    Caxton and CTP Publishers and Printers Ltd.

    Zeitungen und Zeitschriftenverlag mit eigener Drucksparte; produziert und vertreibt Schreibwaren, Etiketten, CDs, DVDs und Verpackungen

    Arena Holdings

    Verlegt Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, Contentmanagement

    Novus Print

    Druckunternehmen mit 10 Großdruckanlagen vor allem für Print

    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2021

    Medienunternehmen vor Herausforderungen 

    Bei der Neuausrichtung und Konsolidierung bleibt Novus Print unter den vier größten Medienhäuser ein unsicherer Kandidat. Den Etikettendruck hat das Unternehmen nach großen Verlusten hinter sich gelassen. Wichtige Druckaufträge sind mit dem Ausstieg von Media 24 aus Novus verloren gegangen. Das Unternehmen konnte 2022 allerdings einen Großauftrag für den Druck von Schulbüchern akquirieren. Positive Nachrichten sind außerdem aus den Sparten Werbedruck und Verpackung zu vermelden.

    Independent Media ist Teil der Investitionsholding Skenunjalo, die dem umstrittenen Unternehmer Iqbal Survé gehört. Das ehemals hoch angesehene Medienhaus ist Verleger einer Reihe von Tageszeitungen und Magazinen. Es steht seit der Übernahme durch Skenunjalo 2013 in der Kritik, einen interessensgeleiteten Journalismus zu betreiben. Die Auflagen haben sich bei Independent Media besonders negativ entwickelt.

    Weitere Medienhäuser in Südafrika

    Name

    Kurzbeschreibung

    Independent Media

    Bedeutender Zeitungsverlag mit Zeitungen für die Metropolen Durban, Johannesburg, Pretoria und Kapstadt; in der Ostkap-Provinz veröffentlich Independent Media eine Xhosa-sprachige Zeitung (I’solezwe lesiXhosa)

    Technews Publishing

    Verlag für technische Publikationen (Zeitschriften, Handbücher, Online-Content)

    Crown Publications

    Verlag für technische Publikationen (Zeitschriften, Handbücher)

    M&G Media

    Mail & Guardian, Wochenzeitung für politische Analysen, investigativen Journalismus, Kultur

    Creamer Media

    Magazine für Bergbau (Mining Weekly) und Industrie (Engineering Weekly)

    Medpharm

    Wissenschaftliche Fachzeitschriften für Medizin und Pharma

    The Publishing Partnership

    Contentmanagement für Unternehmen (Corporate Publishing)

    EE Publishers

    Technische Berufs- und weitere Fachzeitschriften

    Moneyweb Holdings

    Medienunternehmen für Onlinenachrichten (Reisen, Bergbau, IT, Wirtschafts- und Finanznews)

    Interact Media Defined

    Herausgeber von technischen, berufsbezogenen Fachzeitschriften

    Daily Maverick

    Die Online-Zeitung wird als Nischenzeitung im High-End-Bereich betrachtet

    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2022

    Buchverlage produzieren vor allem im Land

    In Südafrika gab es 2019 rund 150 Buchverlage, von denen die meisten weniger als fünf Mitarbeitende beschäftigen. Vor allem kleine Verlagshäuser sind von Schließungen betroffen. Dominierend sind einige große Verlage, die zusammen mehr als 80 Prozent des Umsatzes der Branche generieren. Die Buchverlage erzielen rund 66 Prozent ihrer Einnahmen aus Aufträgen aus dem Bildungssektor. Zwar gehören einige der Buchverlage zu ausländischen Unternehmen, sie erwirtschaften aber 82 Prozent ihres Umsatzes mit südafrikanischen Publikationen und nur 18 Prozent aus Importen.

    Kleine Leserschaft bei Büchern

    Der Markt für Belletristik ist klein. Anders als in vielen entwickelten Märkten, macht in Südafrika der Verkauf von nur 5.000 Exemplaren einen Buchtitel bereits zum Bestseller. Die südafrikanische Bevölkerung liest wenig. Die schwache Lesekultur ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Armut, Analphabetismus und unzureichende Bibliotheksdienste vor allem in ländlichen Regionen sowie Townships. Nicht zuletzt werden wenig Publikationen übersetzt und Südafrika hat elf unterschiedliche amtliche Landessprachen.

    Buchverlage in Südafrika (Auswahl)

    Name

    Schwerpunkte

    Pearson South Africa

    Schul- und Lehrbücher

    Oxford University Press Southern Africa

    Schul- und Lehrbücher

    NB Publishers

    Größter Universalverlag (Englisch und Afrikaans)

    Penguin Random House South Africa

    Belletristik, Politik und Wirtschaft

    Jonathan Ball

    Südafrikanische Politik und Geschichte

    Pan Macmillan South Africa

    Führender Universalverlag

    Juta and Company

    Akademische und juristische Bücher

    LAPA

    Universalverlag (Afrikaans)

    Black Letter Media

    Belletristik mit Schwerpunkt auf afrikanische Autoren

    New Africa Books

    Schul-, Lehrbücher und Belletristik

    Wits University Press

    Universitiätsverlag

    Cover2Cover

    Kinderbücher

    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2022

    Stand: November 2022

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Werbung

    Beworben wird auch in Südafrika zunehmend im Internet. Gleichzeitig hat die Fernsehwerbung stark zugelegt.

    Die Werbeausgaben lagen 2021 außerhalb des Online-Bereichs bei 48,0 Milliarden südafrikanischen Rand. Damit haben sie gegenüber 2019 mit 41,1 Milliarden Rand um mehr als 16 Prozent zugelegt; auf Eurobasis sind das 7,8 Prozent. Die höheren Aufwendungen sind vor allem auf gestiegene Werbeausgaben im Fernsehen zurückzuführen. Auch bei der Radiowerbung zeichnet sich eine Erholung ab. Im Printbereich konnte lediglich die Außenwerbung gegenüber der Zeit vor dem coronabedingten Einbruch im Jahr 2020 zulegen. Der positive Trend bei der Werbung im öffentlichen Raum und TV-Reklame wird 2022 und 2023 anhalten. Bei der Printwerbung außerhalb der Außenreklame sind keine Impulse zu erwarten. Ein schwacher Konsum schränkt 2022 und 2023 die Werbeausgaben insgesamt ein.

    Werbeausgaben (ohne Onlinewerbung) in Millionen Euro (Veränderung in Prozent) - Südafrika

    Werbemedium

    2019

    2020

    2021

    Veränderung 2020/19

    Veränderung 2021/20

    Veränderung 2021/19

    Kino

    39,0

    13,2

    16,0

    -66,2

    21,3

    -59,0

    Einwurfwerbung

    9,5

    5,1

    6,7

    -16,9

    31,8

    -30,0

    Außenwerbung

    89,7

    65,8

    103,8

    -26,7

    57,7

    15,6

    Print

    447,7

    267,4

    314,5

    -40,3

    17,6

    -29,7

    Radio

    480,0

    366,3

    444,0

    -23,7

    21,2

    -7,5

    Fernsehen

    1.475,8

    1.254,7

    1.854,5

    -15,0

    47,8

    25,7

    Insgesamt

    2.541,9

    1.972,4

    2.740,0

    -22,4

    38,9

    7,8

    Quelle: MediaShop 2022

    Onlinewerbung legt zu

    Rund 32,2 Prozent der Werbeausgaben sind 2021 auf das Internet entfallen. Im Vorjahr 2020 waren es 29,6 Prozent, 2019 noch 22,8 Prozent. Die Ausgaben für die Internetwerbung sind von umgerechnet 491 Millionen Euro in 2020 auf 692 Millionen Euro in 2021 gestiegen. Werbeeinnahmen im Internet kommen mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent vor allem Google und Meta (Facebook) zugute. Für die kommenden Jahre ist mit zweistelligen Wachstumsraten bei der Onlinewerbung zu rechnen.

    Stand: September 2022

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Kontaktadressen

    Bezeichnung

    Anmerkungen 

    Printing SA - Federation of Printing and Packaging

    Verband der südafrikanischen Druckindustrie 

    Publishers’ Association of South Africa

    Verband der südafrikanischen Verleger 

    Publisher Research Council of South Africa

    Marktforschungsinstitut der südafrikanischen Verleger 

    Audit Bureau of Circulations of South Africa

    Institution zur Feststellung der Verbreitung von Printmedien

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