Branchen | Südafrika | Druck-, Verlagserzeugnisse

Corona sorgt für Schließung von Magazinen und Zeitungen

Der wirtschaftliche Absturz und eine beschleunigte Digitalisierung setzen die Druckbranche unter erheblichen Druck. Eine Pleitewelle steht bevor.


  • Druckgewerbe

    Die Coronapandemie hat den Rückgang bei den Auflagenzahlen und Werbeeinnahmen nochmals stark beschleunigt. Printauflagen brechen ein.

    Allgemeine Markttrends

    Nach aktuellen Prognosen von Economist Intelligence Unit wird die südafrikanische Wirtschaft 2020 um 8 Prozent schrumpfen. Dieser Einbruch spiegelt ein historisches Tief wider, das weder 2009 im Zuge der Weltfinanzkrise (-1,5 Prozent) erreicht wurde, noch Anfang der 1990er-Jahre - in Zeiten mit einer schweren Dürre und hoher politischer Instabilität (1992: -2,2 Prozent).

    Das Druckgewerbe wird hart getroffen. Im April ist der Produktionsindex für Druck und bespielte Datenträger gegenüber April des Vorjahres um 80 Prozent eingebrochen. Trotz Erholung in den Folgemonaten liegt das Index-Minus im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 noch bei 32,5 Prozent.

    Auch wenn damit immerhin eine Verbesserung der Situation zu verzeichnen ist, dürften die geringe Auslastung und die angespannte Finanzlage praktisch keine neuen Investitionen zulassen. Im Gegenteil: Verlage stellen die Herausgabe von Zeitungen und Magazinen ein, die Nachfrage nach Printprodukten geht deutlich zurück. In Zukunft wird bei Printprodukten selbst bei einer Rückkehr zu einem wirtschaftlichen Niveau, das mit dem vor der Coronakrise vergleichbar ist, weder an die Auflagen noch die Werbeeinnahmen der Vorjahre angeknüpft werden können.

    Mit der Coronapandemie beschleunigt sich die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Dies wird nicht nur Printzeitungen betreffen, sondern auch Printprodukte wie die Außenwerbung auf Flughäfen und im Straßenverkehr sowie Broschüren (Gastronomie, Tourismus, Jahresberichte, Unternehmensbroschüren). Mit dem Anstieg von Online-Shopping und der damit zunehmenden Auslieferung verpackter Konsumgüterprodukte dürfte die Nachfrage im Verpackungsdruck zulegen.

    Angebotene Drucktechnik in Prozent aller Unternehmen (2016, 2019)

    Drucktechnik

    2016

    2019

    Flachdruck (Lithografie)

    57,5

    73,3

    Digitaldruck

    60,4

    55,6

    Flexodruck

    24,5

    26,7

    Siebdruck

    21,8

    24,4

    Tampondruck

    12,6

    17,8

    Thermotiefdruck

    7,7

    15,6

    Hybridprozesse

    7,3

    11,1

    Tiefdruck

    3,9

    8,9

    Sonstige Verfahren 

    20,9

    35,6

    Druckvorstufe (Prepress)

    49,3

    64,4

    Druckweiterverarbeitung (Postpress)

    48,8

    63,3

    Quelle: BMI-Research 2019

    Zeitungen/Zeitschriften im Sog der Coronakrise  

    Hohe Rückgänge bei Zeitungen und Magazinen waren schon vor der Coronapandemie zu verzeichnen. Ein ab dem 15. März 2020 geltender fünfwöchiger kompletter Lockdown (das Haus durfte nur zur Versorgung und in Notfällen verlassen werden), die nur langsame Öffnung und das hohe Minuswachstum sorgen für einen Einbruch bei Werbung und Absatz. Mit der Folge, dass Verlagshäuser eine Reihe von Magazinen und Zeitungen schließen.

    Auflagen bei Zeitungen in Südafrika

    Art

    Gesamtauflage zum jeweiligen Erscheinungstermin, 4 . Quartal 2019

    Gesamtauflage zum jeweiligen Erscheinungstermin, 4.  Quartal 2018

    Änderung in Prozent

    Tageszeitungen

    830.380

    1.007.428

    -17,5

    Wochenendzeitungen

    972.530

    1.283.528

    -24,2

    Wochenzeitungen

    355.735

    398.109

    -10,6

    Lokalzeitungen

    274.898

    305.751

    -10,0

    Kostenlose Zeitungen

    5.692.256

    4.789.844

    18,8

    Quelle: Audit Bureau of Circulations of South Africa, 2020


    Auflagen bei Zeitschriften in Südafrika

    Art

    Gesamtauflage zum jeweiligen Erscheinungstermin, 4. Quartal 2019

    Gesamtauflage zum jeweiligen Erscheinungstermin, 4. Quartal 2018

    Änderung in Prozent

    Zeitschriften (einschließlich thematische Ausrichtungen)

    3.065.192

    3.509.054

    -12,6

    Fachzeitschriften

    1.038.050

    1.083.095

    -4,2

    Unternehmenszeitschriften

    3.901.359

    4.591.446

    -15,0

    Kostenlose Zeitschriften

    291.908

    409.064

    -28,6

    Quelle: Audit Bureau of Circulations of South Africa, 2020

    Werbedruck/Geschäftsdruck/Formulardruck: Digitalisierung sorgt für grundlegenden Wandel

    Bislang waren Jahresberichte, Unternehmensbroschüren oder Einkaufskataloge ebenso wie Formulare, Kontoauszüge, Telefonrechnungen etc. noch in größeren Kontingenten als Druckversion erstellt worden. Homeoffice, eingeschränkte Besucherzahlen bei Messen und die Verlagerung von Meetings ins Netz werden die Nachfrage bei firmenbezogenen Produkten bremsen.

    Südafrika ist stark vom Autoverkehr geprägt. Dies trägt zur Attraktivität großflächiger Print-Außenwerbung bei. Mit einer schwachen Wirtschaft und der Verlagerung der beruflichen Tätigkeit ins Homeoffice dürfte auch diese Sparte an Dynamik verlieren. Trotz geringerem Verkehrsaufkommen ist allerdings eine stark dynamische Entwicklung bei den digitalen Werbescreens zu erwarten. Ausgenommen hiervon ist die digitale Bewerbung in Flughäfen. Die größten Marktteilnehmer für Außenwerbung sind Primedia und JCDecaux.

    Bei Werbewurfsendungen ist mit einer gewissen stabilen Nachfrage zu rechnen. Vor allem die unteren Einkommensbezieher orientieren sich bei hohen Mobilfunkkosten und fehlendem Internetzugang an Printwerbung. Deswegen ist Printwerbung als Wurfsendung und als Zeitungsbeilage weit verbreitet. Selbst die finanziell besser gestellten Verbraucher sind mit steigenden Lebenshaltungskosten und der schwachen Wirtschaft immer preissensibler und informieren sich durch Hauswurfsendungen, kostenlose Werbezeitungen und ausgelegte Prospekte in Supermärkten. 

    Bücher: Digitalisierung hält Einzug im Büchermarkt

    Im Jahr 2019 hat die südafrikanische Regierung die Ausgabe von Buchgutscheinen für Studenten durch Geldzuweisungen ersetzt. Studierende greifen deswegen verstärkt auf gebrauchte Bücher beziehungsweise auf Raubkopien zurück. Schulen und Universitäten steigen zudem zunehmend auf digitale Veröffentlichungen um. Der Anteil digitaler Bücher an der Nachfrage dürfte sich bis 2023 gegenüber 2018 mit 6,5 Prozent verdoppeln.

    Problematisch für die Druckindustrie ist die Ankündigung von Präsident Cyril Ramaphosa vom Februar 2019, binnen sechs Jahren jeden Grundschüler des Landes mit einem Tablet ausstatten zu wollen.

    Insgesamt weist Südafrikas Buchmarkt ein geringes Volumen auf. Nur rund 14 Prozent der Bevölkerung lesen in der Freizeit regelmäßig Bücher. Ein moderates Wachstum ist bei der Fachliteratur für Beruf und Universität zu erwarten.

    Verpackungsdruck und Etiketten: Online-Shopping stärkt den Markt

    Südafrika hat eine breit aufgestellte Verpackungsindustrie. Die größten Unternehmen fertigen in weiteren afrikanischen Ländern und teils darüber hinaus. Viele südafrikanische Einzelhandelsketten expandieren dorthin und bringen weite Teile ihres Sortiments aus der Kaprepublik mit. Südafrika hat deshalb eine Rolle als zentraler Produktionsstandort für Verpackungen inne und beliefert die gesamte Region.

    Aufgrund eines sinkenden Konsums ist auch der Verpackungsdruck von der Corona-Pandemie betroffen. Demgegenüber gibt das zunehmende Online-Shopping dem Verpackungsdruck Auftrieb. Dadurch werden Techniken für einen gegen Reibung und Wetter resistenten Druck (Tinten-Druck, Gravur-Technologien und der flexografische Druck) zunehmend attraktiv.


    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Verlagsgewerbe

    Vier große Verlagshäuser beherrschen den Markt.

    Allgemeine Markttrends

    Der Produktionsindex für das Verlagswesen spricht eine deutliche Sprache: Im April 2020 ist dieser Wert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 53,9 Prozent geschrumpft. Nach dem Absturz hat eine Erholung eingesetzt. Dennoch liegt der im Juli 2020 erreichte Wert rund 25,7 Prozent unterhalb der Größe vom Juli 2019. Verlage und Druckhäuser stellen die Herausgabe von Zeitungen und Magazinen ein. Wie die Branche infolge der schweren Krise in naher Zukunft aussehen wird, ist kaum abzusehen.

    Das größte Zeitungshaus Media24 hat in einer Pressemitteilung die Schließung von fünf Magazinen und drei Zeitungen angekündigt, darunter auch das Boulevard Blatt Sunday Sun. Ein Großteil der Produktion soll ausgelagert werden; gleichzeitig wird die Erscheinungshäufigkeit einer Reihe von Printprodukten deutlich verringert. Im Mai 2020 hat Caxton & CTP, eines der größten Druckunternehmen in Südafrika, das Aus seiner gesamten Magazinsparte bekanntgegeben. Diese umfasst im Land geläufige Titel wie Bona, Country Life, Food & Home, Rooi Rose, Your Family, Essentials, Garden & Home, People, Vrouekeur und Woman & Home.

    Kurz vor der Ankündigung von Caxton hatte Associated Media Publishing mitgeteilt, das Unternehmen dauerhaft zu schließen. Das 1983 gegründete Verlagshaus hat Zeitschriften wie die südafrikanische Ausgabe des Cosmopolitan, House & Leisure und Women on Wheels herausgegeben.

    Aufgrund fallender Printauflagen musste das Druckunternehmen Novus für das Finanzjahr März 2019 bis März 2020 mit 244 Millionen Rand (rund 15 Millionen Euro) die größten Verluste seit seinem Bestehen verzeichnen. Es hat deswegen Einsparungen und Entlassungen angekündigt.

    Auch bei Buchverlagen hinterlässt die schwere Wirtschaftskrise deutliche Spuren. Vor allem kleine Verlagshäuser werden von Schließungen betroffen sein. Bei den größeren Unternehmen sind Konsolidierungen zu verzeichnen. So hat der englischsprachige Verlag Penguin Random House South Africa den Kauf von LAPA Publishers angekündigt. LAPA ist der größte afrikaanssprachige Verlag. Das auf politisch-gesellschaftliche Themen spezialisierte Verlagshaus Jonathan Ball hat Icon Books erworben.

    Marktstruktur/Wettbewerb: Große Verlagsunternehmen dominieren

    Wie sich Verlage, Printmedien und der digitale Content in Zukunft positionieren werden, ist noch nicht klar. Abzusehen ist ein enormer Schrumpfungsprozess bei den Printmedien und die Verlagerung von Medieninhalten in den digitalen Bereich. Wie weit schließlich südafrikanische Medienhäuser von der digitalen Transformation profitieren können, bleibt abzuwarten. Werbeeinkommen im Netz generieren bislang vor allem die Internetriesen, wie Google, Facebook und YouTube.

    Südafrikas Zeitungs- und Zeitschriftenlandschaft wird von vier großen Verlagshäusern dominiert. Sie dürften gemeinsam eine Marktmacht von fast 90 Prozent erreichen. Spitzenreiter bei den Zeitungshäusern ist die zum Naspers Konzern gehörende Media24. Zu ihrer Produktpalette gehören mehr als 60 Zeitungen, dazu mit der Daily Sun die auflagenstärkste Tageszeitung. Zusätzlich zählten bis Ende 2019 mehr als 60 Magazine zum Portfolio von Media24. Das Unternehmen investiert auch stark in die Bereiche digitale Medien, Online-Mode und E-Commerce.

    Größte Medienhäuser in Südafrika (Gewinn in Millionen Euro) *)

    2018

    2019

    Media24

    300,0

    291,3

    Arena Holdings

    - 22,5

    - 35,1

    Caxton & CTP Publishers and Printers Ltd

    405,8

    390,7

    Independent Media Group

    k.A.

    k.A.

    *) vor Steuern und ZinsenQuelle: Recherchen von Germany Trade & Invest

    Ein weiterer großer Player ist die Arena Holdings (zuvor Tiso Blackstar). Der Verlag bringt unter anderem die Sunday Times, Sowetan, Financial Mail sowie The Herald heraus und betreibt TV-Kanäle auf dem Satellitensender DStv und Radiostationen (Vuma FM, Rise FM). Das Unternehmen ist Südafrikas größte nationale englische Verlagsgruppe und nach Media 24 zweitgrößtes digital aufgestelltes Medienhaus. Darüber hinaus zählt die Independent Media Group zu den bedeutenden Akteuren im Verlagsgewerbe. Zum Angebot gehören The Star in Johannesburg, Cape Times sowie Cape Argus in Kapstadt und The Mercury in Durban. Das vierte der großen Unternehmen, Caxton & CTP, veröffentlicht eine Reihe von Lokalzeitungen und eine überregionale Tageszeitung. Eine Reihe von Zeitschriften hat der Verlag mittlerweile eingestellt.

    Als Buchverlage sind in Südafrika rund 150 Unternehmen tätig, von denen die meisten aber nur weniger als fünf Mitarbeiter beschäftigen. Dominierend sind einige große Verlage, die zusammen mehr als 80 Prozent der Bücher produzieren und einen ebenso großen Anteil des Umsatzes generieren. An die 60 Prozent der Einnahmen werden durch Aufträge aus dem Bildungssektor erzielt. Die Unternehmen erwirtschaften 82 Prozent ihrer Einnahmen aus lokalen Publikationen und nur 18 Prozent aus Importen.

    Buchverlage in Südafrika (Auswahl)

    Name

    Schwerpunkte

    Pearson South Africa

    Schul- und Lehrbücher

    NB Publishers

    Größter Universalverlag (Englisch und Afrikaans)

    Penguin Random House South Africa

    Belletristik, Politik und Wirtschaft

    Jonathan Ball

    Südafrikanische Politik und Geschichte

    Pan Macmillan South Africa

    Führender Universalverlag (Englisch) 

    Juta and Company

    Akademische und juristische Bücher

    LAPA Publishers

    Universalverlag (Afrikaans)

    Quelle: Recherche von Germany Trade & Invest


    Weitere Medienhäuser in Südafrika

    Name

    Kurzbeschreibung

    Technews Publishing

    Verlag für technische Publikationen (Zeitschriften, Handbücher, Online-Content)

    Crown Publications

    Verlag für technische Publikationen (Zeitschriften, Handbücher)

    M&G Media

    Mail & Guardian, Wochenzeitung für politische Analysen, investigativen Journalismus, Kultur

    Now Media

    Nischenpublikation für Unternehmen (Print und Online) und Werbedruck

    Creamer Media

    Magazine für Bergbau (Mining Weekly) und Industrie (Engineering Weekly)

    Highbury Media

    Fachjournale (verschiedene Sportarten, Hobbies, Lifestyle)

    Greymatter and Finch

    Contentmanagement, Berichtswesen für (Aktien-) Unternehmen (Corporate Publishing)

    Medpharm

    Wissenschaftliche Fachzeitschriften für Medizin und Pharma

    The Publishing Partnership

    Contentmanagement für Unternehmen (Corporate Publishing)

    EE Publishers

    Technische Berufs- und weitere Fachzeitschriften

    Panorama Media

    Illustrierte und Hobby-Zeitschriften

    Moneyweb Holdings

    Medienunternehmen für Onlinenachrichten (Reisen, Bergbau, IT, Wirtschafts- und Finanznews)

    Interact Media Defined

    Herausgeberin von technischen, berufsbezogenen Fachzeitschriften

    Daily Maverick

    Die Zeitung wird als Nischenzeitung im High-End-Bereich gesehen

    Quelle: Recherche von Germany Trade & Invest



    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Werbung

    Der wirtschaftliche Abschwung sorgt für einen starken Rückgang bei den Ausgaben für Werbung. Der wachsende digitale Medienkonsum kann den Einbruch nicht ausgleichen.

    Ende März 2020 hat die südafrikanische Regierung einen strikten Lockdown verhängt und diesen nur langsam gelockert. Aus diesem Grund hat der Medienkonsum im häuslichen Umfeld stark zugenommen. Der Fernsehkonsum ist in den Monaten März und April besonders stark angestiegen, lag aber danach unter den Zahlen des Vorjahres. Demgegenüber waren die Besuche von Nachrichtenseiten im Internet noch im August 2020, mit dem Ausklingen der Restriktionen, mehr als 37 Prozent höher als im Zeitraum vor der Covid-19 Pandemie.

    Das erwartete Minuswachstum von 8 Prozent oder mehr und eine nur langsame Erholung der Wirtschaft in den Folgejahren wird den Konsum und die Werbung bremsen. Laut südafrikanischem Medienverband Advertising Media Forum (AMF) sind die Werbeeinnahmen im Zeitraum Januar bis September 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15,1 Prozent auf 18,5 Milliarden Rand (rund 301 Millionen Euro) gefallen.

    Mit den mittlerweile weitgehenden Lockerungen bei den Corona-Restriktionen dürften sich die gesamten Werbeeinnahmen, wenn auch moderat, erholen. Wachstumsschwerpunk ist die digitale Werbung und hier wiederum der auf den Mobilfunk basierte Internetkonsum. Wie weit südafrikanische Medienhäuser von der Onlinewerbung profitieren werden, ist allerdings fraglich. Bislang sind es Internetgiganten, wie Google, YouTube und Facebook, die den Onlinemarkt beherrschen.  

    Für eine Expansion des Mobilfunknetzes wird die südafrikanische Regierung endlich weitere Frequenzen ausschreiben müssen. Die Telekommunikationsbehörde ICASA (Independent Communications Authority of South Africa) will in diesem Zusammenhang eine Auktion für die Vergabe von Übertragungsfrequenz für den 4G- und 5G-Mobilfunk starten. Die Auktion soll bis zum 31. März 2021 abgeschlossen sein. Die Regulierungsbehörde hat seit Jahresbeginn 2020 dreimal versucht, die Frequenzen zu versteigern. Ein auf Johannesburg, Pretoria und Kapstadt begrenzter und auf einen hochpreisigen Markt ausgerichteter Ausbau eines 5G-Netzes wurde allerdings schon im Februar 2019 lanciert.

    Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen aus dem Jahr 2019 liegt in Südafrika die Kapitalrendite für Werbung im Netz für jeden investierten Rand bei 2,3. Für die Kinowerbung seien es 1,6 und für Print 1,35. Durch eine Kombination verschiedener Medien seien spürbare Steigerungen möglich.

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Kontaktadressen

    Bezeichnung

    Anmerkungen 

    Printing SA - Federation of Printing and Packaging

    Verband der südafrikanischen Druckindustrie

    Publishers’ Association of South Africa

    Verband der südafrikanischen Verleger 

    Publisher Research Council of South Africa

    Marktforschungsinstitut der südafrikanischen Verleger 

    Audit Bureau of Circulations of South Africa

    Institution zur Feststellung der Verbreitung von Printmedien 


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