Branchencheck | Tschechische Republik

Energiewirtschaft

Dekarbonisierung im Visier: Ein Modernisierungsfonds wird in der kommenden Dekade zur wichtigen Finanzierungsquelle für die Transformation des Energiesektors.

Von Miriam Neubert | Prag

Tschechiens Strom-, Gas- und Wärmesektor hat 2020 weniger produziert, aber mehr umgesetzt als im Jahr zuvor. Die Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft, hat die Ausschreibung des neuen Reaktorblocks Dukovany aber auf 2021 verschoben. Der Anteil erneuerbarer Quellen am Endenergieverbrauch soll von aktuell 15 auf 22 Prozent im Jahr 2030 steigen. Energiekonzern ČEZ plant bereits neue Solarinvestitionen. Durch die verschärften Emissionsvorgaben geht bei den Wärmekraftwerken der Trend weg von der Kohle, hin zu Gas, Biomasse oder Abfällen (Investitionspläne etwa bei ČEZ, Sokolovská uhelná, Veolia Energy). Emissionssenkende Projekte soll ab 2021 der Modernisierungsfonds fördern. Die Vorregistrierung startete Ende November 2020.

Weitere Informationen:

Tschechien und die Slowakei verbinden sich über intelligentes Stromnetz

Energiesektor und Schwerindustrie in Tschechien unter Investitionsdruck

Ausbau des Atomkraftwerks Dukovany

Dieser Beitrag gehört zu:
nach oben
Feedback

Anmeldung

Bitte melden Sie sich auf dieser Seite mit Ihren Zugangsdaten an. Sollten Sie noch kein Benutzerkonto haben, so gelangen Sie über den Button "Neuen Account erstellen" zur kostenlosen Registrierung.