Special | Bulgarien | EU-Förderung

Wege aus der Coronakrise

EU-Förderung in Bulgarien

Bulgarien hat seine Pläne für die Förderung im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität zu spät und mit Mängeln in Brüssel eingereicht.

Von Dominik Vorhölter | Sofia

Bulgarien steckt in einer politischen Krise und hat der Europäischen Kommission daher noch keinen endgültigen Plan für die Verwendung der Mittel aus der Aufbau- und Resilienzfazilität vorgelegt. Zwei Versuche eine neue Regierung zu bilden, sind bisher gescheitert. Die Kräfteverhältnisse der sechs Parteien im Parlament lassen derzeit keine Mehrheit für eine Regierungsbildung zu. Koalitionsverhandlungen verlaufen erfolglos und es droht binnen Jahresfrist im Herbst 2021 eine dritte Wahl. Wenn erst gegen Ende des Jahres eine neue Regierung feststeht, ist die Genehmigung der Ausgabenpläne voraussichtlich zum Jahreswechsel zu erwarten.

Mittelzuweisungen für Bulgarien 2021-2027 (Zuschüsse, in Milliarden Euro)

Förderprogramm

Betrag *

Aufbau- und Resilienzfazilität

6,3

Kohäsionspolitische Mittelzuweisung, darunter 

10,2

 Kohäsionsfonds

1,7

 Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+)

2,6

 Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

5,7

*) Alle Angaben zu laufenden PreisenQuelle: EU-Kommission 2021

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