Special Griechenland Wege aus der Coronakrise

Griechenland: Zurück zur Normalität

Die Tourismussaison hat begonnen und die Regierung öffnet die Wirtschaft. Die Infektionszahlen sind rückläufig, jedoch auf einem hohen Niveau.

Von Michaela Balis | Athen


  • Konjunktur und wichtigste Branchen

    Der Lockdown ist aufgehoben. Die Wirtschaft steht unter Druck und setzt große Hoffnung in den Tourismus. (Stand: 26. Mai 2021) 

    Die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Personen ist trotz der monatelangen Ausgangsperre und der gestiegenen Impfungen hoch. Dessen ungeachtet wurde der Lockdown im Mai aufgehoben. Nicht zuletzt weil die touristische Saison beginnt.  

    Griechische Wirtschaft wird wachsen

    Im Jahr 2021 wird das griechische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um etwa 4 Prozent steigen, so die Frühlingsprognose der Europäischen Kommission. Ob und wie die wirtschaftliche Erholung in Griechenland aussehen wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Ein positiver Verlauf ohne Zwischenfälle im Sommer trägt dazu bei, dass der Konsum, die Exporte und der Tourismus wieder in Schwung kommen. Die Schuldenquote des bereits hoch verschuldeten Landes wird im Jahr 2021 voraussichtlich auf über 200 Prozent des BIP ansteigen.

    Pleitewellen und Arbeitslosigkeit bereiten Kopfzerbrechen

    Wirtschaftsexperten und Branchenverbände äußern sich allerdings besorgt über die Entwicklung der Wirtschaft und der Arbeitslosigkeit. Noch sind die Folgen der Coronakrise nicht offensichtlich, da die Unterstützungsmaßnahmen weiter anhalten. Jedoch ist ab Juni geplant, dass die meisten Branchen wieder auf eigenen Beinen stehen.

    Experten befürchten eine Pleitewelle. Laut einer Umfrage des Instituts kleiner Unternehmen des griechischen Verbands der Handels- und Handwerksbetriebe (GSEVEE) von September 2020, verfügen 40 Prozent der griechischen kleinen und mittelständischen Betriebe über keine Liquidität mehr.

    Auf dem nationalen Arbeitsmarkt besteht die Befürchtung, dass die Arbeitslosenquote auf mindestens 20 Prozent ansteigen wird. Die EU-Kommission prognostiziert für das Jahr 2021, dass sie unverändert bei 16,3 Prozent bleibt. Im Jahr 2020 war die Arbeitslosigkeit leicht rückläufig. Das wird auf die unterstützenden Maßnahmen der Regierung und das rückläufige Arbeitspotenzial zurückgeführt.

    Tourismus, Handel und Gastronomie hoffen auf gutes Saisongeschäft

    Am 15. Mai 2021 begann die touristische Saison in Griechenland. Das gilt für alle, die entweder geimpft sind, den Virus überstanden haben oder einen negativen PCR-Test vorweisen können. Die Gastronomiebetriebe empfangen unter strengen Hygienevorschriften wieder Gäste im Außenbereich. 

    Die Kulturszene, der Einzelhandel, der Fremdenverkehr und die Gastronomie mussten lange geschlossen bleiben. Die Unternehmen profitierten von den Unterstützungsmaßnahmen der Regierung. Der Umsatz in der Hotellerie und im Gaststättengewerbe ging im Jahr 2020 um etwa zwei Drittel zurück. Experten hoffen, dass die Einnahmen aus dem Tourismus 2021 auf die Hälfte der Einnahmen des Jahres 2019 steigen können.

    Investitionen in touristische Anlagen gehen voran

    Nichtsdestotrotz glauben ausländische und griechische Investoren an eine rasche Erholung des Tourismus. Zahlreiche Hotelprojekte und eine Umorientierung in Richtung „nachhaltiger Tourismus“ kurbeln die Bauwirtschaft an. Coronabedingt kam es zu Ausfällen von Bauprojekten. Auch Ausschreibungen verzögern sich. Hierzu zählen beispielsweise die Privatisierung der Betriebsgesellschaften regionaler Häfen und regionaler Flughäfen, die dank geplanter Investitionen dem Bausektor neuen Schwung verleihen.

    Großes Interesse an Energieprojekten bleibt bestehen

    Die Bauwirtschaft profitiert auch von den zahlreichen Energieprojekten. Das Interesse ausländischer und griechischer Investoren an Wind- und Fotovoltaikanlagen besteht. Diese werden weiterhin über Ausschreibungen vergeben. Großprojekte wie beispielsweise die Anbindung der Insel Kreta an das kontinentale Stromsystem des Landes wurden im griechischen Plan für den Wiederaufbaufonds berücksichtigt. Dazu zählen auch andere Ausbaupläne des Übertragungsnetzbetreibers Admie oder Projekte, die mit der Dekarbonisierung der griechischen Wirtschaft bis 2028 zusammenhängen.

    Von Michaela Balis | Athen

  • Konjunktur- und Hilfsprogramme

    Die griechische Regierung entlastet die Wirtschaft und dämmt damit die Folgen des Lockdown ein. Die Unterstützung knüpft an Bedingungen. (Stand: 15. Juni 2021)

    Griechenland rechnet in den nächsten sechs Jahren mit 70 Milliarden Euro aus verschiedenen Fördertöpfen der Europäischen Union (EU). Darunter sind auch 32 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds. Rund 12,7 Milliarden Euro davon sollen in Form von zinsgünstigen Krediten bereitgestellt werden. Die griechische Regierung hofft bereits im Sommer 2021 einen Vorschuss in Höhe von 3,7 Milliarden Euro von der EU-Kommission zu erhalten. Bereits im April hat das Land das "Nationale Aufbauprogramm" mit 170 Projekt- und Reformvorschlägen vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur, Abfallverwertung und Energie.

    Kurzarbeitergeld stützt den Arbeitsmarkt 

    Im Juni 2020 wurde in Anlehnung an das deutsche Modell Kurzarbeitergeld eingeführt. Betroffene Unternehmen können die Arbeitszeit von Vollzeitangestellten um die Hälfte reduzieren und das Gehalt anpassen. Der Staat gleicht den Verdienstausfall der Arbeitnehmer zu 60 Prozent aus und übernimmt die gesamten Sozialbeiträge. Für die Auszahlung der Kurzarbeitergelder werden Mittel des europäischen Instrumentes zur "Unterstützung der Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in Ausnahmesituationen" (SURE - Support mitigating Unemployment Risks in Emergency) genutzt. Das Programm wurde bis Ende September 2021 verlängert, um vorrangig die Saisonarbeit in Gastronomie- und touristischen Betrieben zu unterstützen.

    Um von den Regelungen zu profitieren, wird von den Unternehmen gefordert, dass sie ihre Angestellten für einen bestimmten Zeitraum nicht entlassen. Wie lange dies gilt, hängt von der jeweiligen Maßnahme ab. Außerdem müssen die Unternehmen im bestimmten Zeitraum einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet haben.

    Arbeitnehmer, deren Arbeitsvertrag coronabedingt ausgesetzt ist, erhalten eine „Entschädigung“ in Höhe von 534 Euro netto monatlich. Die Unternehmen dürfen Angestellte mit ausgesetzten Verträgen nicht entlassen. 

    Fixkosten werden über staatliche Zuschüsse gedeckt

    Rund 50.000 Unternehmen erhalten eine Bezuschussung der fixen Kosten von bis zu 1,5 Millionen Euro pro Betrieb. Die Bedingung hierfür ist, dass sie im Jahr 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchten und keine Entlassungen bis Ende 2021 vornehmen. Insgesamt stellte die griechische Regierung rund 500 Millionen Euro zur Verfügung. Bei kleinen und sehr kleinen Unternehmen werden die Fixkosten bis zu 90 Prozent gedeckt. Bei Betrieben mittlerer Größe mit bis zu 250 Arbeitnehmern werden 70 Prozent abgedeckt. Unter anderem sind Energie-, Wasser- und Telekommunikationskosten förderfähig. Mit den frei gewordenen Mitteln sollen die Unternehmen ihren Sozialbeiträgen und Steuern nachkommen. 

    Kreditvergabe an Unternehmen schützen vor Entlassungen

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können Kredite bis zu 500.000 Euro bei der griechischen Entwicklungsbank beantragen. Die beiden ersten Jahre wird der Zins vollständig vom griechischen Staat übernommen. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen in diesen beiden Jahren keine Entlassungen vornimmt. Weiterhin können unter dieser Voraussetzung sowohl KMU als auch große Unternehmen seit Mitte Mai 2020 Kredite mit staatlicher Garantie für 80 Prozent der Kreditsumme beantragen. Die Summe darf sich auf bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes von 2019 oder das Doppelte der Jahreslohnzahlungen belaufen. Seit Februar 2021 können auch Kleinstunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 200.000 Euro diese Kredite mit einer Summe bis zu 50.000 Euro beantragen.

    Regierung gewährt Vorschüsse

    Um Unternehmen schnell zu mehr Liquidität zu verhelfen, bewilligt ihnen die Regierung Vorauszahlungen. Diese müssen in bis zu 40 monatlichen Raten zurückgezahlt werden. Seit September 2020 dürfen die Unternehmen nur die Hälfte des Vorschusses zurückzahlen. Diese Unterstützungsmaßnahme geht mit einem Entlassungsverbot und einer Klausel bezüglich des Umsatzrückgangs einher. Ab April 2021 können auch Freiberufler von dieser Maßnahme profitieren.

    Steuer- und Mietminderungen zur Überbrückung der Pandemie

    Außerdem wurde eine Reihe von Steuerstundungen, -erleichterungen und -senkungen beschlossen. Für Hotels gilt ein reduzierter Mehrwertsteuersatz, der sich auf die Personenbeförderung und auf nicht alkoholische Getränke bezieht.

    Die Regelungen sehen auch Mietsenkungen in Höhe von 40 Prozent für Gewerbeimmobilien vor. Unternehmen, die aufgrund eines staatlichen Beschlusses geschlossen bleiben müssen, können die Mietzahlungen vorübergehend aussetzen. Die Inhaber erhalten vom Staat eine Entschädigung in Höhe von 80 Prozent der eigentlichen Mieteinnahmen.

    Liquiditätsspritze für Gastronomiebetriebe

    Ab Mitte Mai können große sowie kleine und mittelständische Gastronomiebetriebe, Anträge für einen einmaligen Zuschuss als Startkapital nach dem Lockdown beantragen. Insgesamt plant die Regierung bis Ende Juli 2021 rund 330 Millionen Euro aus dem EU-Förderpaket 2021 bis 2027 in diese Branche zu investieren. Diese Maßnahme kommt Unternehmen zugute, die im Jahr 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent verbuchten. Der Zuschuss beläuft sich auf 7 Prozent des Umsatzes von 2019 bis zu maximal 100.000 Euro pro Betrieb.

    Impfkampagne in Griechenland

    Griechenland begann seine Impfkampagne am 27. Dezember 2020. Der Fokus der ersten Phase lag auf den Beschäftigten im Gesundheitswesen, Personen in Pflege- und Altersheimen sowie auf Senioren über 85 Jahre. Es folgten Patienten mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen sowie die Altersgruppe zwischen 70 und 79 Jahren. Bisher wurden knapp 27 % der Bevölkerung geimpft.

    Von Michaela Balis | Athen

  • Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

    Griechenland führt 2G- und 3G-Maßnahmen ein. Einreisende müssen einen negativen Coronatest, eine Impfbescheinigung oder Genesung vorweisen. (Stand: 20. September 2021)

    Die Inzidenz in Griechenland ist leicht rückläufig, bleibt jedoch auf einem hohen Niveau. Die Deltavariante breitet sich aus. Reisende nach Deutschland müssen eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Wenn ein Genesenen-, Impf- oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird, besteht keine Quarantänepflicht.

    Personen, die über Land-, Luft- oder Seeweg nach Griechenland kommen, müssen entweder einen negativen PCR-Test oder Schnelltest, der maximal 72 Stunden beziehungsweise 48 Stunden vor ihrer Einreise nach Griechenland durchgeführt wurde, vorweisen. Passagiere können auch eine Impfbescheinigung, deren Gültigkeit frühestens 14 Tage vor Reisebeginn attestiert ist, vorlegen. Eine weitere Möglichkeit besteht gegen Vorlage einer Genesenenbestätigung, die eine Heilung innerhalb der letzten sechs Monate vorweist. Kinder unter 12 Jahren sind von den Regelungen ausgenommen. Zudem muss 24 Stunden vor Antritt der Reise ein Onlineformular (Passenger Locator Form, PLF) ausgefüllt werden. 

    Reisen für (fast) alle wieder möglich

    Die Einreise ist für Bürger, die nicht der Europäischen Union (EU) angehören, vorläufig nicht erlaubt. Ausgenommen sind das Vereinigte Königreich, Nordmazedonien, Australien, Singapur, Japan, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Russland, Israel, Serbien, Kanada, Belarus, Bahrain, Katar, China, Saudi Arabien, Kuwait, Albanien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Aserbaidschan, Armenien, Jordanien, Moldawien, Brunei, San Marino, Andorra, der Vatikan, Monaco, die Türkei, Kosovo, die Ukraine, die USA, der Libanon, das chinesische Taipeh und die Vereinigten Arabischen Emirate. 

    Beschränkungen bestehen weiterhin

    Einreisende aus Russland, unabhängig davon ob sie geimpft sind oder nicht, müssen einen negativen PCR- oder Schnelltest vorweisen, der maximal 72 Stunden beziehungsweise 48 Stunden vor ihrer Einreise nach Griechenland durchgeführt wurde. Bei ihrer Ankunft am Flughafen in Griechenland werden erneute Tests bei allen Gästen durchgeführt.

    Auch Einreisende aus Ägypten, Albanien, Argentinien, Bulgarien, Brasilien, Georgien, Kuba, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China, Libyen, Marokko, Nordmazedonien, Pakistan, Russland und der Türkei, die keine Impf- oder Genesenenbescheinigung vorweisen können, werden unabhängig von der Staatsangehörigkeit am Flughafen getestet.

    Flüge und Schiffsreisen innerhalb Griechenlands

    Passagierflüge, Bahn-, Bus- und Schiffsreisen innerhalb des Landes sind unter der Voraussetzung möglich, dass alle Reisegäste, Griechen sowie Ausländer, einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden vor der Reise durchgeführt wurde oder einen Antigen-Schnelltest (Rapid Test), der innerhalb der letzten 24 Stunden vor der Reise gemacht wurde. Alternativ genügt auch eine Impfbescheinigung, deren Ausstellung 14 Tage oder älter vor Reisebeginn sein muss. Für Fahrten mit dem Pkw zwischen den Bezirken innerhalb Griechenlands muss keine Bescheinigung vorliegen.

    Aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen

    Sonderrechte für Geimpfte und Genesene bis Ende März 2022

    Die aktuelle Impfquote liegt in Griechenland bei rund 60 Prozent. Um den Anteil im Land zu erhöhen, führte die griechische Regierung Sonderrechte für geimpfte Personen ein, die bis zum 31. März 2022 gelten. Restaurants, Cafés, Clubs und Bars dürfen ausschließlich geimpfte oder genesene Gäste im Innenbereich empfangen. Der Außenbereich ist allen Gästen zugänglich. In Fußballstadien erhalten ausschließlich geimpfte und genesene Personen Zutritt. Nicht geimpfte Personen müssen für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen von Kinos und Theatern sowie in Museen und Fitnessstudios einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen.

    Die meisten Beschränkungen im Einzelhandel wurden aufgehoben. Es gilt weiterhin eine Höchstanzahl von Personen in einem Geschäft, die sich nach der Verkaufsfläche bemisst.

    Im Innenbereich wie beispielsweise Büroräume, Friseur-, Kosmetiksalons, Kasinos oder öffentliche Verkehrsmittel, gilt eine Maskenpflicht, ebenso bei Open Air Kulturveranstaltungen.

    Die Teilnahme an Fachmessen ist Geimpften oder Genesenen vorbehalten. Die nächtliche Ausgangssperre gilt nur in bestimmten Bezirken mit hohem Inzidenzwert.

    Impfpflicht im Gesundheitswesen

    Um die Impfungen und den allgemeinen Gesundheitsschutz zu fördern, führte die griechische Regierung im Gesundheitswesen eine Impflicht ein. Die Arbeitsverträge von allen nicht geimpften Arbeitnehmern im Gesundheitswesen sowie in Pflegeheimen - zurzeit auf rund 6.000 Personen geschätzt - wurden ab dem 1. September 2021 ausgesetzt. Diese Personen müssen unbezahlten Urlaub nehmen.

    Die Regierung will die entstandenen Lücken im angeschlagenen griechischen Gesundheitssystem durch neue befristete Einstellungen decken. Die Impfpflicht gilt auch für Ärzte und Apotheker, die privat tätig sind.

    Schnelltests für ungeimpfte Arbeitnehmer verpflichtend

    Alle erwerbstätigen Personen im privaten und im öffentlichen Sektor sind zu einem wöchentlichen Schnelltest (Rapid Test) verpflichtet, solange sie keine Impf- oder Genesenenbescheinigung vorweisen können. Die Kosten von 10 Euro für den Schnelltest muss der Arbeitnehmer tragen.

    Erwerbstätige ohne Impf- oder Genesenenbescheinigung, die in der Ausbildung, im Tourismus, in der Gastronomie oder in der Unterhaltungsindustrie (Kino, Fernsehen oder Theater) tätig sind, sowie Studenten sind zu zwei wöchentlichen Schnelltests auf eigene Kosten verpflichtet. Die Arbeitgeber haben das Recht den Impfstatus ihrer Mitarbeiter zu erfragen und müssen die Testergebnisse kontrollieren.

    Ungeimpfte Personen sind von den kostenlosen Rapid Tests, die in verschiedenen Städten durchgeführt werden, ausgeschlossen. Die Pflicht zur Arbeit im Homeoffice besteht im privaten Sektor weiterhin zu 20 Prozent. Auch Schüler, die nicht geimpft sind, müssen sich zweimal wöchentlich kostenlosen Selbsttests unterziehen. Die Maßnahmen gelten ab dem 13. September 2021 und sind bis zum 31. März 2022 gültig.

    Von Michaela Balis | Athen

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