Special | Zentralasien | Konnektivität

Zentralasien bereitet sich auf mehr Transitgüterverkehr vor

Um für den Transitgüterverkehr attraktiver zu werden, braucht Zentralasien mehr internationale Kooperation und einfachere Regulierung. Eine Analyse der wichtigsten Transportrouten.

Von Lukas Latz | Berlin

Die Coronakrise und der Stau im Suez-Kanal führten zu Verzögerungen im Containerschiffsverkehr und damit zu einer gesteigerten Attraktivität des Landweges, auch wenn das Gesamtvolumen der auf Straße und Schiene transportierten Güter nur einen Bruchteil des Seehandels zwischen China und Europa ausmacht.

Drei Transportkorridore sind wichtig für den Güterverkehr durch Zentralasien:

Die drei Korridore entsprechen nicht einzelnen Schienen- oder Straßenverbindungen. In jedem Korridor gibt es zahlreiche Routen. Als übergeordnete Vergleichsgröße zeigen die Korridore aber, in welche drei Richtungen sich der Transitgüterverkehr durch Zentralasien bewegt: durch Kasachstan von China nach Russland (nördlicher Korridor), über das kaspische Meer (mittlerer Korridor) und in den Iran (südlicher Korridor).

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