Hands give box RF_Getty_1222057057_RZ_1340x754 | © GettyImages/Suhina Marina

Russland | Digitale Kennzeichnung von Waren

Russland präzisiert Regeln zur digitalen Kennzeichnung von Waren

Russland weitet die Pflicht zur digitalen Kennzeichnung auf immer mehr Waren aus. Bis Ende 2020 hatte die Regierung eine Kennzeichnung für elf Warengruppen beschlossen.

Von Gerit Schulze, Edda Wolf | Moskau

Auf dem russischen Markt - später auch auf dem Binnenmarkt der Eurasischen Wirtschaftsunion - müssen immer mehr Waren mit digitalen DataMatrix-Codes gekennzeichnet werden. Bis Ende 2024 will die russische Regierung ein einheitliches nationales System zur Kennzeichnung und Rückverfolgung von Konsumgütern aufbauen. Damit wollen die staatlichen Aufsichtsbehörden den Warenstrom vom Hersteller zum Verbraucher verfolgen und so die Verbreitung von gefälschten, minderwertigen Waren verhindern.

Bis Ende Januar 2020 hatte die russische Regierung eine digitale Kennzeichnung für elf Warengruppen beschlossen: Pelzwaren, Tabakwaren, Arzneimittel, bestimmte Bekleidung und Textilien, Schuhe, Parfüms und Eau de Toilette, Fotoapparate und Blitzlichter, Reifen und fertige Milchprodukte. Bei Fahrrädern und Rollstühlen erfolgt die Kennzeichnung zurzeit noch freiwillig im Rahmen von Pilotprojekten. 

Die Teilnahme an den Pilotprojekten vor Beginn der Kennzeichnungspflicht hat einige Vorteile: Es werden keine Strafen für eventuelle Verstöße verhängt und die Codes sind kostenlos.

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