Sie sind ein ausländisches Unternehmen, das in Deutschland investieren möchte?
Viele dynamische Start-ups in Schweden, darunter King, die Telefonbuchapp Truecaller und die Onlineshopcommunity Tictail, haben zumindest einen ausländischen Mitgründer. Oft sind diese Gründer Migranten der zweiten Generation, also Personen, bei denen zumindest ein Elternteil im Ausland geboren wurde. Diese Menschen finden in Schweden nicht immer eine Arbeit, die ihren Fähigkeiten entspricht, deshalb gründen sie ein Unternehmen. Zum anderen sehen Fachleute in der Strategie, mit einem...
Santiago de Chile will sich als eine der führenden globalen Technologiehauptstädte positionieren. Ausländischen Investoren erleichtert die Regierung die Teilnahme am Startup-Ökosystem und hat 2017 ein neues Technologievisum eingeführt, das in nur 15 Tagen erhältlich ist.
Die größte Herausforderung für das Regierungsprogramm „Start-Up Chile“ besteht nicht darin, die Gründer anzuwerben, sondern sie langfristig zu halten. Bisher reisen etwa 80 Prozent nach der Teilnahme an dem sechsmonatigen Programm...
Zunehmend versuchen mexikanische Start-ups im Ausland Fuß zu fassen, wobei das Land mit wenigen Ausnahmen noch keine internationalen Unternehmen hervorgebracht hat. Aufgrund der sprachlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten bietet sich im restlichen Lateinamerika vielen jungen Firmen einen hervorragenden Expansionsraum. Besonders im Onlinehandel sind die Barrieren gering, um in dieser Region Ableger des eigenen Shops zu errichten.
Wichtiges Beispiel in diesem Bereich ist Linio. Der Onlinehändler...
Erfolg lokaler Start-ups im Ausland
Die Niederlande unterstützen in- und ausländische Start-ups mit finanziellen Mitteln sowie Trainings. Ein Beispiel für ein erfolgreiches Start-up ist das Unternehmen bloomon, das sich erst mal eine Basis zu Hause schaffte, bevor es daran ging, Europa zu erobern. Die Lifestylefirma wurde von drei jungen Männern im November 2014 gegründet. Sie wollten die Welt mit kreativen, frischen Blumengebinden verschönern. Nachdem sie damit in den Niederlanden Erfolg hatten...
Die Anzahl der in den USA erfolgten deutschen Start-up-Gründungen ist zwar überschaubar. Doch ist sie über die vergangenen sechs Jahre stetig gestiegen: von 22 im Jahr 2014 auf 38 im Jahr 2017. Im 1. Halbjahr 2018 waren es 22. Ein Grund dafür ist, dass der Internationalisierungsgrad der deutschen Gründerszene allgemein steigt und die jungen Unternehmen auf einen größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen können.
Berliner FinTech visiert US-Markt an
Erste Start-ups expandieren aus Deutschland heraus...
Die Schweizer Start-up-Szene ist auch für ausländische Investoren attraktiv. Dies zeigt das Interesse an Unternehmensansiedlungen und der Präsenz internationaler Geldgeber vor Ort. So haben nicht nur die Topinvestoren aus dem Silicon Valley wie Google Ventures einen Fokus auf die schweizerische Gründerszene gelegt sondern zunehmend auch Unternehmen aus China, die sich im Lande niederlassen, darunter Tencent und das Onlineportal Alibaba. Letzteren findet man etwa unter den Early-Stage-Investoren, die 17...
Das kolumbianische Start-up Rappi betreibt eine aggressive internationale Expansion in Lateinamerika. Die App ist bereits in Argentinien, Brasilien, Chile, Mexiko und Uruguay verfügbar, Ziel ist die komplette Abdeckung des Kontinents. Laut Mitgründer Sebastián Mejía wird bereits die Hälfte des Umsatzes außerhalb von Kolumbien erwirtschaftet, vor allem Mexiko sei wichtig. Größter Konkurrent ist Uber Eats, den sich Rappi mit den 200 Millionen US-Dollar (US$) aus der letzten Finanzierungsrunde vom Hals...
Je nach Region zeigt sich Chinas Start-up-Szene mehr oder weniger international.
Während das Innovationszentrum Shenzhen eher stark durch die inländische Tech-Szene geprägt wird, finden sich im weltoffenen Shanghai zahlreiche ausländische Start-ups. Zu ihnen zählen auch Firmen wie beispielsweise Hotnest mit deutschem Mitgründer oder das deutsche Fintech-Start-up Ginmon.
Während das erstgenannte Start-up Datenanalyse nutzt, um die Werbebranche umzukrempeln, konzentriert sich letzteres auf die...
Vietnamesische Start-ups haben bislang außerhalb des Landes noch wenig Fuß gefasst. Der Fahrdienstvermittler FastGo, vergleichbar mit Grab oder Uber, versucht als eines der ersten Jungunternehmen, seine Fühler nach Indonesien und Myanmar auszustrecken. Andere Start-ups wie Wisepass, das Gutscheinabonnements für Güter und Dienstleistungen anbietet, will sich in Zukunft ebenfalls über Vietnams Grenzen hinaus orientieren. Auch Toong, ein Co-Working-Space Start-up, plant die Ausweitung seines Angebotes auf...