Wirtschaftsstandort | Äthiopien

Die Öffnung des riesigen Marktes kommt voran

In den letzten Jahren wurde es still um den Wachstumsmarkt Äthiopien. Doch inzwischen gibt es Anzeichen einer Besserung.

Carsten Ehlers

Von Carsten Ehlers | Nairobi

Äthiopien ist das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung Afrikas und nach Nigeria und Südafrika die drittgrößte Volkswirtschaft in Subsahara-Afrika. Auch weil viele Sektoren noch weitgehend unerschlossen sind, ist das Potenzial groß.

Die Erschließung des Marktes bleibt jedoch eine Herausforderung. Neben politischer Instabilität erschweren Intransparenz, strenge Regulierung und eingeschränkter Zugang für ausländische Investoren den Einstieg. Zwar öffnet die Regierung schrittweise einzelne Sektoren, doch bislang sind nur wenige deutsche Unternehmen in Äthiopien aktiv. Das könnte sich in den kommenden Jahren ändern.

  • Viele Sektoren entwickeln sich erst durch die Öffnung. Durch die schlechte Sicherheitslage in einigen Regionen konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Hauptstadt Addis Abeba.

    Etwa 135 Millionen Menschen dürften im Jahr 2025 in Äthiopien leben, jedes Jahr kommen etwa 2 Millionen hinzu. Das sorgt für massiven Bedarf an Infrastruktur, Nahrungsmitteln und anderen Konsumgütern. All das macht Äthiopien zur drittgrößten Volkswirtschaft im Afrika südlich der Sahara, nach Nigeria und Südafrika. Gleichwohl ist das Land mit einem Pro-Kopf-Einkommen von unter 1.400 US-Dollar pro Jahr sehr arm.

    Interesse seitens der Unternehmen weckt neben der Marktgröße das hohe Wirtschaftswachstum. Die Dynamik hat in den letzten Jahren jedoch etwas nachgelassen. Nach teilweise zweistelligen Wachstumsraten in den 2010er Jahren ist das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 7 bis 8 Prozent gefallen. Das ist immer noch viel und unterstreicht, dass sich in Äthiopiens Wirtschaft weiterhin eine Menge tut. Kapital fließt aber weniger aus westlichen Ländern, sondern in erster Linie aus China und dem Mittleren Osten ins Land. 

    132 Mio.

    Menschen lebten 2024 im Äthiopien.

    Quelle: Vereinte Nationen 2025

    133,5 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024.

    Quelle: EIU 2025

    1.320,2

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2024 aus.

    Quelle: IWF 2025

    Rang 117

    belegte Äthiopien 2024 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2025

    Rang 99

    nimmt Äthiopien im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2025

    Deutsches Interesse weiter vorhanden

    Deutsche Unternehmen sehen in Äthiopien vor allem einen riesigen potenziellen Absatzmarkt für ihre Produkte. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen sanken die deutschen Exporte jedoch in den vergangenen Jahren deutlich. Interessant für deutsche Firmen ist die Öffnung des Handels. Ausländische Firmen können nun eine eigene Vertriebsniederlassung gründen. Das war bislang nur mit äthiopischem Mehrheitseigner möglich und schreckte viele Unternehmen ab.  Aufgrund seiner Marktgröße kommt Äthiopien potenziell als Produktionsstandort in Frage, sowohl in der Landwirtschaft als auch im industriellen Bereich.

    Das Interesse deutscher Unternehmen an Äthiopien ist auch nach den letzten, nicht einfachen, Jahren groß. Daher haben wir bei der AHK in Kenia seit Juli 2024 einen "Äthiopien-Desk“ eingerichtet, mit dem wir die deutschen Unternehmen noch besser bei ihrem Geschäft in dem riesigen Markt beraten können.

    Meles Gebrtensaye Leiter des Äthiopien-Desks bei der AHK Ostafrika (Delegation der Deutschen Wirtschaft), Kenia

    SWOT-Analyse Äthiopien

    S

    Stärken Strengths

    • Einer der größten Binnenmärkte in Afrika mit einer Bevölkerung von 132 Millionen Menschen im Jahr 2024
    • Gute Verbindungen nach Afrika und Übersee: Ethiopian Airlines ist eine der besten Fluglinien in Afrika
    • Öffnung der Wirtschaft, wenngleich sie immer noch sehr reguliert ist
    • In vielen Teilen unerschlossene Märkte, daher relativ wenig Konkurrenz
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Politische Instabilität
    • Großes Handelsbilanzdefizit. Seit Mitte 2024 zwar kein Devisenmangel mehr aber stetige Abwertung des Birr
    • Im Vergleich zu Kenia wenig diversifizierter Dienstleistungssektor
    • Hohe Marktintransparenz
    O

    Chancen Opportunities

    • Bausektor: Hoher Bedarf an Infrastruktur in den Bereichen Wohnungsbau, Straßenbau, Energie, Wasser und Telekommunikation

    • Landwirtschaft: Produktion für den lokalen Markt (u.a. Weizen, Zucker, Milchprodukte) und den Export (u.a. Kaffee, Schnittblumen)         

    • Bergbau und Öl-/Gasförderung: Mögliche Investitionen in den kommenden Jahren        

    • Öffnung von Dienstleistungssektoren, wie Telekommunikation und Banken

    T

    Risiken Threats

    • Bewaffnete innere Konflikte, politische Unsicherheit, soziale Spannungen
    • Aktuell hohe Inflation, wenngleich fallende Tendenz
    • Zahlungsschwierigkeiten äthiopischer Auftraggeber aufgrund des schwachen Birr
    • Hohe Abhängigkeit von China

    Bausektor mit hoher Dynamik

    Der Bausektor ist einer der Bereiche mit der größten Dynamik. Er wird indes von chinesischen Kontraktoren beherrscht. Um Addis Abeba herum entstehen neue Satellitenstädte und Luxusstadtteile mit oftmals ausländischen Investoren. Straßen-, Wohnungs- und Wasserbauprojekten räumt die Regierung eine hohe Priorität ein, verfügt aber aktuell nur über wenig Geld. Sollten Gelder internationaler Geber wieder mehr fließen, dann dürften neue Infrastrukturprojekte angegangen werden, die deutschen Zulieferern und Ingenieurbüros Geschäftsmöglichkeiten bescheren.

    Die Landwirtschaft ist der wichtigste Pfeiler der äthiopischen Wirtschaft und mit Abstand größter Arbeitgeber. Dominiert wird der Sektor von Kleinbauern. Die dringend notwendige Steigerung der Nahrungsmittelproduktion hat oberste Priorität bei der Regierung. Agrarinvestoren sind willkommen und werden bei der Devisenzuteilung für Vorprodukte bevorzugt. Auch der Export von Agrarerzeugnissen, wie Kaffee oder Schnittblumen, ist von Bedeutung.

    GTAI-Informationen zu Äthiopien

    Textilindustrie soll weiter wachsen

    Viele für den Export produzierende Textilfirmen haben sich in den Jahren 2018/2019 in Industrieparks wie in Hawassa angesiedelt, überwiegend aus China und Indien. Aber auch europäische Unternehmen wie Calzedonia sind dabei. Der Verlust des zoll- und quotenfreien Zugangs zum US-Markt wegen des Ausschlusses vom African Growth and Opportunity Act (AGOA) sowie hohe Logistikkosten setzen den Herstellern aktuell zu. Gleichwohl gelten die modernen und international zertifizierten Fabriken als international konkurrenzfähig, sodass mittelfristig mit weiteren Investitionen zu rechnen ist.

    Der große Binnenmarkt macht die Produktion von Massenkonsumgütern, wie Nahrungs- und Haushaltsmitteln interessant. Getränkefabriken befinden sich in mehreren Zentren des Landes und bauen ihre Kapazitäten stetig aus. Gleiches gilt für die Herstellung von Baustoffen, wie Zement.

    Devisen könnten der Export von Mineralien, Öl und Gas einbringen, von denen Äthiopien über größere Vorkommen verfügt. Dazu gehören unter anderem Gold, Platin, Nickel, Lithium und Kali. Bislang jedoch gibt es kaum industriellen Bergbau.

    Regierung öffnet den Dienstleistungssektor

    Unterentwickelt bleibt vorerst der Dienstleistungsbereich, auch wenn Premierminister Abiy Ahmed einige Sektoren geöffnet hat. Dies ist im Telekommunikationsbereich teilweise gelungen, mit der Vergabe der zweiten Mobilfunklizenz an die kenianische Safaricom im Jahr 2021. Ebenfalls geöffnet wurde der Finanzsektor und der Handel. Banken, Vertriebsniederlassungen und internationale Einzelhandelsketten könnten nun nach Äthiopien kommen. Auch eine Börse gibt es seit kurzem, um die herum sich in den kommenden Jahren diverse Finanzdienstleistungen entwickeln könnten.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Äthiopien

    Sektoren

    Anteil am BIP in Prozent *)

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    26,0

    Baugewerbe

    13,9

    Verarbeitendes Gewerbe

    3,3

    Strom- und Wasserversorgung

    0,4

    Bergbau

    0,2

    Dienstleistungen

    26,9

    * Zeitraum 25. Juni 2025; 2 abzüglich indirekt gemessene Finanzdienstleistungen (FISIM, financial intermediation services indirectly measured; 1,3 Prozent des BIP).Quelle: National Bank of Ethiopia 2025

    Politische Instabilität schmälert die Rolle der Provinzen

    Ein Großteil des Wirtschaftsgeschehens spielt sich zwar in der Hauptstadt Addis Abeba ab. Dennoch sind regionale Zentren in der Bundesrepublik Äthiopien bedeutend. Die fragile innenpolitische Lage führt indes zu verminderter Sicherheit, sodass Ausländer aktuell einige Regionen meiden. Auch kommt es zu regionalen Verschiebungen der wirtschaftlichen Bedeutung: Während die Provinzen Tigray und Amhara zuletzt an ökonomischem Gewicht eingebüßt haben, gewinnt die Region Oromia.

    Immerhin gilt die Region Tigray wieder als überwiegend sicher, sodass Reisen dorthin möglich sind. Von Gebern wie der Weltbank werden dort diverse Wiederaufbauprojekte durchgeführt. Darüber hinaus sind auch der Bergbau und der Tourismus dort von Bedeutung.

    Mittelfristig dürfte die Entstehung eines Handelskorridors durch Somaliland hindurch zum dortigen neuen Hafen in Berbera eine Rolle spielen. Dies wäre eine Alternative zum aktuell einzigen Hafenzugang in Dschibuti. Somaliland gehört offiziell zu Somalia, hat sich aber 1991 für unabhängig erklärt. Anfang des Jahres 2024 unterzeichneten Äthiopien und Somaliland (das bislang nur von Taiwan anerkannt wird) eine Absichtserklärung für die Anerkennung Somalilands. Äthiopien erhält dafür im Gegenzug 20 Kilometer Küstenland in Somaliland.

    Bevölkerung in den Provinzen ÄthiopiensIn Millionen

    Gebiet

    Bevölkerung 2024 1)

    Oromia Region

    41,8

    Amhara Region

    23,5

    SNNP Region 2)

    22,4

    Somali Region

    6,8

    Tigray Region

    5,9

    Sidama Region

    4,2

    South West Region

    1,7

    Addis Ababa

    4,0

    Affar Region

    2,1

    Benishangul-Gumuz Region

    1,3

    Gambella Region

    0,5

    Dire Dawa

    0,6

    Harari Region

    0,3

    1 auf der Grundlage der prognostizierten Bevölkerung im Jahr 2024; 2 SNNPR steht für Southern Nations, Nationalities and Peoples Region.Quelle: Ethiopian Statistical Service (ESS) 2025

  • Trotz schwieriger Umstände gibt es für ausländische Investoren lukrative Bereiche in Äthiopien. Vor allem chinesische Unternehmen oder Akteure aus dem Mittleren Osten sind aktiv.

    Wer in Äthiopien investieren möchte, muss aktuell eine Portion Risikobereitschaft mitbringen und/oder eine beruhigende Kapitalausstattung. Die Entwicklung der weltweiten ausländischen Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) zeigt indes, dass das Land am Horn von Afrika ein interessanter Investitionsstandort sein kann. Zwischen 2016 und 2024 flossen im Jahr durchschnittlich etwa 3,5 Milliarden US-Dollar an FDI nach Äthiopien. Das ist deutlich mehr, als nach Kenia oder die anderen ostafrikanischen Märkte geflossen ist. Die Investoren kommen aber aus anderen Regionen, vor allem aus China oder dem Mittleren Osten.

    Im Telekommunikationsbereich baut die kenianische Safaricom gerade das zweite Mobilfunknetz auf. Darüber hinaus von Interesse sind die Produktion von Baustoffen und Konsumgütern (insbesondere Nahrungsmittel). Mehr ausländische Investitionen wünscht sich die Regierung in der Landwirtschaft, der Industrie sowie im Bergbau. Alle diese Bereiche verfügen über Potenzial.

    Die schlechte Wirtschaftslage mit chronischem Devisenmangel war in den letzten Jahren ein Hauptgrund für ausbleibende Investitionen. Seit der Flexibilisierung des Wechselkurses Mitte des Jahres 2024 hat sich die Devisenverfügbarkeit deutlich verbessert. Auch andere Indikatoren, wie die Inflation sehen nicht mehr ganz so dramatisch aus, wie noch vor kurzer Zeit. Der Wirtschaftsausblick Äthiopien wird regelmäßig aktualisiert und bietet hierzu aktuelle Informationen.

    Handelsniederlassung kann nun von Ausländern eröffnet werden

    Fortschritte beim Investitionsklima bringt auch die Öffnung und Liberalisierung der Wirtschaft durch die äthiopische Regierung. Für Firmen, die mit ihren Produkten auf den großen Markt kommen möchten, ist die Öffnung des Handels für Ausländer eine wichtige Neuerung. Veröffentlicht wurde hierzu Ende Mai 2025 die Direktive mit dem langen Namen "Ethiopian Investment Board Directive to Regulate Foreign Investors‘ Participation in Restricted Export, Import, Wholesale and Retail Trade Investments".

    Demnach können ausländische Unternehmen nun eigene Vertriebsniederlassungen öffnen. Erstmals können auch internationale Supermarktketten auf den Einzelhandelsmarkt treten. Bislang wurden Importlizenzen nur an Äthiopier vergeben. Daher benötigten zum Beispiel deutsche Zulieferer in der Regel einen äthiopischen Partner. Aktuell sind in Äthiopien nur wenige deutsche Unternehmen präsent, überwiegend mit Repräsentanzbüros.

    Die Rahmenbedingungen für den Handel verbessern sich also. Auch wenn erste Importlizenzen von ausländischen Unternehmen beantragt werden, bleiben sie vorsichtig: Die Regeln sind noch frisch. Wie stabil sie sind oder ob sie wieder gekippt oder eingeschränkt werden, ist schwer einzuschätzen. Vorerst jedenfalls kann die Import- beziehungsweise Business-Lizenz bei der Investitionsbehörde Ethiopian Investment Commission (EIC) beantragt werden.

    EIC ist die Anlaufstelle für Investoren

    Die EIC ist ohnehin für ausländische Investoren die erste Anlaufstelle. Sie sieht sich als Single-Window-Shop, vergibt Geschäftslizenzen sowie Investitions-, Bau- und Arbeitsgenehmigungen. Bei Bergbau, Energie, Telekommunikation und Luftfahrt sind andere Behörden zuständig.

    Ausländische Investoren haben, je nach Standort und Sektor, Anspruch auf Befreiung von der Einkommensteuer für eine Dauer von zwei bis zu sieben Jahren. Diese Anreize gibt es in der Landwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe, der Informationstechnik und der Stromwirtschaft sowie bei einem hohen Exportanteil der Produktion. Investoren in die Erzeugung erneuerbarer Energien müssen vier bis fünf Jahre lang keine Einkommensteuer zahlen.

    Industrieparks bieten Anreize

    Zusätzliche Anreize bieten Industrieparks. Investoren müssen dort bis zu vier Jahre lang keine Einkommensteuer zahlen, wenn 80 Prozent der Produktion für den Export oder Vorleistungen dafür bestimmt sind. Sie sind auch befreit von Zöllen und anderen Abgaben auf die Importe von Kapitalgütern, Baustoffen und Rohstoffen für die Exportproduktion.

    Neben den staatlichen, von der Ethiopian Industrial Parks Corporation verwalteten Einrichtungen gibt es auch private, meist von chinesischen Firmen gemanagte und finanzierte Parks. Dort sind unter anderem eine Reihe von Textilfirmen aktiv, die auch in die EU exportieren. Hinzu kommen "Integrierte Agroindustrieparks" mit Förderungen für Firmen, die dort Agrargüter der jeweiligen Region zu Lebensmitteln verarbeiten. In diesen Zonen siedeln sich allerdings erst zögerlich Firmen an.

    Internationale Entwicklungsbanken bieten Fördermaßnahmen

    Interessant sind mitunter auch Unterstützungen seitens ausländischer Geberbanken, wie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Diese fördern private Investitionen, die auch der Entwicklung des Landes dienen (Infrastruktur, Umweltschutz, Schaffung vieler Arbeitsplätze etc.).

    Für Investoren kann es sich lohnen, mit den Banken Kontakt aufzunehmen, um auszuloten, ob eine Förderung in Frage kommt. Neben der DEG sind in Äthiopien auch die Europäische Investitionsbank (EIB) und die zur Weltbank gehörende International Finance Corporation (IFC) aktiv. Sie alle betreiben ihre regionale Niederlassung für Ostafrika in Kenia.

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    Name der Organisation

    Anmerkungen

    Germany Trade & Invest   Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
    Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK) Anlaufstelle für deutsche Unternehmen in Nairobi (Kenia) 
    Ethiopian Investment Commission (EIC)Nationale Investitionsbehörde
    Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) Regionalbüro in Nairobi ist für Äthiopien zuständig. Die DEG ist eine Tochtergesellschaft der KfW
    Europäische Investitionsbank (EIB)                                        Regionalbüro in Nairobi ist für Ostafrika zuständig. Die EIB fördert den Privatsektor
    International Finance Corporation (IFC) Die IFC ist eine Tochtergesellschaft der Weltbank. Sie unterhält ein Regionalbüro in Nairobi, von dem aus sie unter anderem Äthiopien betreut