Projektmeldung Polen Müllverbrennung
Ausbau einer Müllverbrennungsanlage
Rozbudowa Ekospalarni Kraków
Planungsstadium
11.10.2023
- Land Polen
- Finanzierung Öffentlicher Sektor, ohne Geberfinanzierung
- Kategorie Energie
- Träger Krakowski Holding Komunalny S.A.
Die Krakauer Kommunale Holding KHK plant den Ausbau der Müllverbrennungsanlage in der polnischen Stadt Krakau.
Die erst 2016 übergebene Müllverbrennungsanlage (MVA) von Kraków (Krakau), die auch Strom und Wärme erzeugt, soll schon ausgebaut werden. Dadurch erhöht sich die jährliche maximale Verarbeitungskapazität der Öko-MVA (Ekospalarnia) von 245.000 Tonnen kommunaler Abfälle um rund 100.000 auf 345.000 Tonnen. Der Bau der dritten Linie zur thermischen Verarbeitung von Abfällen, Betrieb zur Energiegewinnung (Zakład Odzysku Energii), soll im Dezember 2023 beginnen. Die Krakauer Kommunale Holding KHK (Krakowski Holding Komunalny) erhielt bereits einen positiven Bescheid über dessen Umweltverträglichkeit. Zu den Ausbaukosten von 130 Millionen Euro gewährt der Landesfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft NFOSiGW (Narodowy Fundusz Ochrony Środowiska i Gospodarki Wodnej) eine Co-Finanzierung von rund 60 Millionen Euro.
Die KHK bereitet derzeit laut ihrem Mitglied der Geschäftsführung, Jakub Bator, eine Dokumentation vor, die für die Bekanntgabe der Ausschreibung des Ausbauprojektes erforderlich ist. Künftig wolle KHK außerdem eine Anlage installieren, die Kohlendioxid (CO2) auffängt und so dessen Emission begrenzt. Das Abfallaufkommen betrug 2022 in Krakau 366.000 Tonnen, wovon der Großteil verbrannt, ein kleinerer Teil recycelt und der Rest (2 Prozent) auf einer Halde abgekippt wird.
Investitionssumme:
130 Millionen Euro
Kontaktadresse
| Krakowski Holding Komunalny S.A. w Krakowie | Projektträger |