Projektmeldung Tschechische Republik Schienenverkehr

Umbau des Eisenbahnknotens in Brno

Europoint Brno

Frühstadium

  • Land Tschechische Republik
  • Finanzierung Keine Info vorliegend
  • Kategorie Transport und Logistik
  • Träger Verkehrsministerium, Verwaltung des Schienennetzes

Der Hauptbahnhof in Brno soll um einen Kilometer verlegt und das gesamte Eisenbahnareal umgestaltet werden.

Das tschechische Verkehrsministerium hat im Juni 2024 den Umbau des Eisenbahnknotens Brno genehmigt. Dieses Projekt gehört zu den prioritären Verkehrsbauten der EU. An dem Standort kreuzen sich die Transeuropäischen Transportnetze (TEN-T) Ostsee-Adria und Orient-Östliches Mittelmeer. Geplant ist, den Hauptbahnhof um etwa einen Kilometer südlich zu verlegen und die Kapazitäten für den Eisenbahnverkehr zu erhöhen. Innerhalb der Stadt entstehen neue Schienenverbindungen sowie der Bahnhof Brno-Černovice. Außerdem soll Brno in Zukunft an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden. 

Die Projektfinanzierung soll in den nächsten Jahren geklärt werden, wobei auch Public Private Partnerships (PPP) möglich sind. 

Eine Architekturstudie für den neuen Hauptbahnhof und für die Anbindung an den Personennahverkehr existiert bereits. Als nächstes wird die Projektdokumentation ausgeschrieben. Einige Vorarbeiten sollen schon 2025 beginnen, die Hauptbauarbeiten sind für 2028 bis 2035 geplant. 

Baukosten:
2,9 Milliarden Euro (zuzüglich Baukosten für die städtische Infrastruktur)

Kontaktadressen

  
Europoint BrnoProjektwebseite
Ministerstvo dopravyTschechisches Verkehrsministerium, Projektträger
Správa železnicVerwaltung des Schienennetzes, Projektträger
Státní fond dopravní infrastrukturyStaatlicher Fonds der Verkehrsinfrastruktur, Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur aus dem Haushalt sowie den EU-Fonds
Město BrnoStadt Brno, Projektpartner für die Verkehrsinfrastruktur innerhalb der Stadt
Jihomoravský krajRegion Südmähren, Projektpartner für die Verkehrsinfrastruktur der Region Südmähren
České dráhyTschechische Bahngesellschaft, Projektpartner als Besitzer des Baugrundstücks