RF_Getty_849479954_RZ_1340x754 RF_Getty_849479954_RZ_1340x754 | © High Angle Shot Of Townscape ©GettyImages/Weina Zhang / EyeEm

Special Italien Coronavirus

Neue Regierung beschleunigt Maßnahmen

Um die EU-Hilfsgelder zielführend einzusetzen, stellt sich Italien politisch neu auf. Der Recovery Fund öffnet der angeschlagenen Wirtschaft neue Möglichkeiten.  


  • Konjunktur und wichtigste Branchen

    Industrieverbände erwarten für Italien erste positive Signale im 2. Quartal 2021. Ein spürbares Wachstum könnte aber erst ab der Jahreshälfte einsetzen. (Stand 24. Februar 2021)

    Aufschwung ab dem 3. Quartal 2021

    Die Lage bleibt in vielen Bereichen vorerst unsicher. Während die Industrieproduktion im Januar wieder leicht zunahm und auch die Aufträge der kleinen und mittleren Industrieunternehmen wieder zulegten, kann von neuer Dynamik noch keine Rede sein. Aufgrund von Cashflow-Engpässen zögern viele Unternehmen neue Investitionen hinaus. Auch das vom Statistikamt monatlich abgefragte Konsumentenvertrauen zeigte im Januar noch keinen Aufwärtstrend. Mit einer möglichen Lockerung der Maßnahmen in den kommenden Monaten könnte es aber schrittweise besser werden. Für den Export erwarten Marktbeobachter für den weiteren Verlauf von 2021 eine positive Entwicklung, insbesondere bei Investitions- und Zwischengütern.  

    Weitere Informationen zur Konjunktur erhalten Sie im aktuellen Wirtschaftsausblick von Germany Trade & Invest.

    Die meisten Branchen entwickeln sich vorerst schwach

    Der Absatz von Kfz blieb trotz ausgiebiger Förderung im Januar schwach, könnte aber in den kommenden Monaten zulegen. Die Bauindustrie profitiert von dem Förderinstrument Super Bonus 110, das weitreichende Mittel für die energetische Renovierung von Immobilien bereitstellt. Die Gelder des Recovery Fund der Europäischen Union und der Fokus der neuen Regierung auf erneuerbare Energien, Umwelttechnik und Mobilität könnte hier in Kürze eine gewisse Dynamik schaffen. Der Maschinenbau setzt angesichts der Investitionsflaute im Inland auf den Export. Im Dienstleistungssektor setzt sich die Durststrecke fort.

    Weitere Informationen zur Entwicklung erhalten Sie im aktuellen Branchencheck von Germany Trade & Invest.

    Von Oliver Döhne | Mailand

  • Konjunktur- und Hilfsprogramme

    Italien gewährt umfassende Kreditgarantien, Zuschüsse und Kurzarbeit. Das erwartete EU-Geld aus dem Recovery Fund wird zusätzliche Anreize schaffen. (Stand 24. Februar 2021)

    Krisenhilfen für geschädigte Firmen

    Direkte Krisenmaßnahmen in Form von Liquiditätshilfen, Kurzarbeitergeld und Krediten stellt die Regierung in mehreren Krisenverordnungen bereit, unter anderem im Dekret Cura Italia (Heilung für Italien) vom 17. März 2020, dem Dekret Liquidità (Liquidität) vom 8. April 2020, dem Decreto Rilancio (Neustart) vom 19. Juli 2020 sowie im Dekret Ristori (mit dem Fokus auf Gastronomie und damit verbundenen Dienstleistungen) vom 28. Oktober 2020. 

    Die Mittel der für das Kurzarbeitsgeld zuständigen Cassa Integrazione sind mehrfach aufgestockt worden. Entlassungen sind Unternehmen, die Kurzarbeit nutzen, bis zum 31. März 2021 untersagt. Sondermittel fließen an das medizinische Personal, in Corona-Notkrankenhäuser sowie in den Ausbau von Krankenhausgebäuden und in deren technische Modernisierung. Die entsprechenden Mittel werden für 2022 und 2023 um jeweils 100 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt und für die Jahre 2024 bis 2032 um jeweils 200 Millionen Euro pro Jahr. Der Haushalt 2021 wird um 4 Milliarden Euro für das Gesundheitssystem erhöht. 

    Anreize für Energieeffizienz und Kfz-Käufe

    Im Mittelpunkt konkreter Branchenförderungen stehen der Tourismus sowie die Kfz- und die Bauindustrie. Für Investitionen in die Energieeffizienz von Häusern bietet der Staat eine 110-prozentige Steuergutschrift über fünf Jahre. Gefördert werden auch Fotovoltaikzellen und Ladestationen für Elektroautos am Haus. Autokäufer erhalten beim Kauf eines E-Autos einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro, wenn sie ihr Altfahrzeug verschrotteten. Anreize bestehen auch für Hybride und sogar auch für konventionelle Fahrzeuge mit niedrigem Schadstoffausstoß.

    Investitionsprogramme und Förderung neuer Technologien 

    Italien fördert nachhaltige, innovative und digitale Investitionen sehr stark. Für Käufe von Anlagegütern stehen großzügige Steuergutschriften bereit. Auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Start-ups und Revitalisierungen von Regionen im Strukturwandel profitieren von umfassenden Fördermitteln. 

    Auswahl von Förderinstrumenten (Stand Februar 2021)*

    Förderinstrument

    Förderfähig

    Förderart

    Credito d'imposta beni strumentali (vormals Iperammortamento bzw. Superammortamento)

    Kauf von neuen Kapitalgütern, Materialien und immateriellen Gütern (auch Cloud-Dienstleistungen), die dem technischen Fortschritt und/oder der Digitalisierung der Produktionsprozesse (Industrie 4.0) dienen und in Anlagen in Italien eingesetzt werden

    Steuergutschriften für den Kauf von Industrie 4.0-Ausrüstung von 50% (2021) bzw. 40% (2022) für Investitionen bis zu 2,5 Mio. Euro, von 30% (2021) bzw. 20% (2022) für Investitionen zwischen 2,5 Mio. und 10 Mio. Euro und von 10% für Investitionen zwischen 10 Mio. und 20 Mio. Euro (2021, 2022); für immaterielle Industrie 4.0-Güter beträgt die Steuergutschrift 20% für Investitionen bis zu 1 Mio. Euro; für konventionelle sowie immaterielle Güter sind es 10% (2021) bzw. 6% (2022) für Investitionen bis zu 2 Mio. Euro

    Beni strumentali (Nuova Sabatini)



    Kauf (oder Leasing) von Maschinen, Anlagen (aber nicht von funktional abhängigen Komponenten) oder Hard- und Software zum Zweck der Innovation zwischen 20.000 und 4 Mio. Euro durch kleine oder mittlere Unternehmen


    Sofortige und komplette Zinserstattung, je nach Art der Anschaffung: 2,75 % p.a. für Investitionen in konventionelle Kapitalgüter, 3,575% für Investitionen in Industrie 4.0-Ausrüstung, 3,58% für Kapitalgüter mit niedrigem Schadstoffausstoß, 5,5% für Investitionsgüter die in Süditalien eingesetzt werden; Laufzeit bis 5 Jahre

    Legge 181/89 (Regionen im Strukturwandel)

    Investitionen in Landerwerb, Bauobjekte, Maschinen, Ausrüstung für die Informationstechnologie und Consulting (letzteres nur für kleine und mittlere Unternehmen) in Regionen, die sich in einem kritischen Strukturwandel befinden: Venedig, Region Friaul, Toskana (Massa, Carrara, Livorno, Collesalvetti, Rosignano), Marken/Umbrien (Fermo, Macerata, Merloni) und Sardinien (Portovesme, Sassari, Porto Torres)

    Investitionszuschuss bis zu 25%; zinsgünstige Darlehen von 30 bis 50%; Laufzeit 3 bis 10 Jahre

    Superbonus 110

    Investitionen in Gebäudeenergieeffizienzmaßnahmen

    Steuergutschrift von 110% über 5 Jahre, abtretbar an Finanzinstitutionen, Dienstleister/Baufirmen

    Contratti di sviluppo 

    Investitionsprojekte im Volumen von mindestens 20 Mio. Euro (verarbeitendes Gewerbe, Tourismus, Umweltschutz), Kosten für Landerwerb, Bau, Maschinen, Informationstechnologie sowie Forschung und Entwicklung

    Zuschuss bis zu 25% je nach Standort und Unternehmensgröße; zinsgünstiges Darlehen (30% bis 50%, mit einer Laufzeit von 3 bis 10 Jahren mit subventioniertem Zinssatz); Subvention für Zinsrückzahlung und Tilgung

    Innovation agreements – Smart Factory,
    Agrifood, Life Science

    Forschungs- und Innovationsprojekte von industriellen Agrar- und Lebensmittelunternehmen, Forschungszentren, Bauernhöfen (nur für Agrifood-Projekte); Projektlaufzeit: maiximal 3 Jahre;  Kosten zwischen 5 Mio. und 40 Mio. Euro;  Projekte müssen das Ziel verfolgen, neue Produkte bzw. neue oder verbesserte Prozesse zu etablieren; gleichzeitig müssen Technologien wie zum Beispiel die Nanotechnologie, die Biotechnologie oder Technologien im Zusammenhang mit den 
    "Challenges for society" Prioriäten des Horizon 2020 Programms zum Einsatz kommen

    Direkter Beitrag zu den Ausgaben von 26% durch Regierung und Region, dazu zinsgünstiges Darlehen für 20% der Kosten. 

    Smart & Start

    Investitionen von Start-ups mit hoher technologischer Dimension, die in der Digitalwirtschaft tätig sind bzw. Forschungs-Spin-Offs, Ausländer mit Start-up-Visum, ausländische Firmen die alle Voraussetzungen erfüllen sich in Italien niederzulassen; Unternehmen dürfen maximal 60 Monate am Markt sein; Projektkosten zwischen 100.000 und 1,5 Mio. Euro; maximal 2 Jahre Förderdauer

    Zinslose Finanzierung bis zu 80% der Gesamtinvestition; diese kann auf 90% steigen, wenn das Start-up nur mit Frauen oder Jugendlichen unter 36 Jahren oder einem Promovierten (PhD), der aus dem Ausland nach Italien zieht, arbeitet; Start-ups mit Sitz im Süden müssen nur 70% des Darlehens zurückzahlen;  Laufzeit der Kreditrückzahlung 10 Jahre

    Digital Transformation

    Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen in innovative Prozesse und in die digitale Transformation (verarbeitendes Gewerbe, Tourismus und Handel); dies, wenn die Einnahmen mindestens 100.000 Euro im vergangenen Jahr betragen haben und das Unternehmen seit mindestens seit zwei Jahren aktiv ist; Projektdauer maximal 18 Monate; Projektkosten zwischen 50.000 und 500.000 Euro

    Zuschuss von 10%, Nullzinsdarlehen für bis zu 40% der Investitionskosten

    New Enterprises “Zero Interest Rate”

    Investitionen junger Mikro- und Kleinunternehmen, die vor nicht mehr als 12 Monaten in Italien gegründet wurden (einschließlich Genossenschaften); in diesen Unternehmen müssen mehr als die Hälfte der Mitarbeiter Frauen sein oder ein Mann, der zwischen 18 und 35 Jahre alt ist; Projektdauer bis zu 3 Jahren; Projektkosten bis zu 1,5 Mio. Euro

    Zinslose Finanzierung bis zu 75% für 8 Jahre

    R&D Circular Economy

    Projekte mit den Zielen: Ressourceneinsparung, industrielle Effizienz und Wiederverwertung von Materialien, Prozessverbessserung, Prototypentwicklung sowie Smart Packaging mit recyceltem Material; Projektdauer ein bis drei Jahre; Projektdurchführer: Unternehmen und Forschungszentren, die seit mindestens 2 Jahren in Italien aktiv sind; Projektkosten zwischen 500.000 und 2 Mio. Euro

    Zinsgünstige Finanzierung von 50% in Kombination mit externem Darlehen von 20% über die Förderbank cdp; Zuschüsse von 20% für Klein(st)unternehmen, 15% für mittlere Unternehmen und 10% für Großunternehmen

    Credito d'imposta formazione 4.0 

    Ausgaben für die digitale Weiterbildung der Mitarbeiter

    Steuergutschrift von 50% für kleine Firmen bei Investitionen bis zu 300.000 Euro, 40% für mittlere Unternehmen bei Investitonen bis zu 250.000 Euro, und 30% für die Großunternehmen bei Investitionen bis zu 250.000 Euro.

    Patent Box

    Einnahmen aus der Nutzung von Patenten, geistigem Eigentum, Design, Formeln, Trademarks, gewerblichen Schutzrechten

    Steuerbefreiung für bis zu 50% der Einkünfte aus der Nutzung von geistigem Eigentum; veräußert das Unternehmen die zuvor genannten Schutzrechte, sind die Gewinne aus dem Verkauf von der Einkommensteuer IRPEF befreit, wenn 90% dieser Gewinne innerhalb von 2 Jahren reinvestiert werden

    Sonderwirtschaftszonen

    Investitionen in Seehäfen, Binnenhäfen, Flughäfen, Produktionsanlagen, Logistikplattformen und intermodale Lagerzentren, in den Sonderwirtschaftszonen Basilikata/Apulien (Bari, Brindisi, Taranto), Kalabrien (Goia Tauro), Kampanien (Neapel, Salerno), Sizilien (Augusta, Catania, Siracusa, Palermo), Sardinien (Cagliari) und Molise/Abruzzen;  Laufzeit bis Ende 2022; Investitionsvolumen bis 50 Mio. Euro


    Steuergutschriften von 45% für Investitionen bis 3 Mio. Euro durch kleine Unternehmen, von 35% für Investitionen bis 10 Mio. von mittleren Firmen und 25% für Investitionen über 15 Mio. Euro durch große Firmen; neu gegründete Unternehmen profitieren von einer 50%igen Steuererleichterungen für Unternehmenserlöse (IRES) für 6 Jahre

    *) ausgenommen unmittelbare Corona-Maßnahmen, siehe dazu Sonderseite CoronaQuelle: Recherchen von Germany Trade and Invest, Invitalia

    Zugang zu Fördermitteln für deutsche Firmen

    Die meisten Fördermittel können auch deutsche Unternehmen in Anspruch nehmen, vorausgesetzt sie sind mit einer italienischen Steuernummer und Rechtsform registriert und im Land aktiv. Das trifft in erster Linie auf Investitionen in Kapitalgüter sowie auf Forschungs- und Innovationsaktivitäten zu. Wertvolle Unterstützung bei Investitionen in Italien erhalten deutsche Firmen bei der italienischen Investitionsförderagentur Invitalia.

    Ein interessantes Feld tut sich durch den Fokus Umwelt und Digitales des hoch dotieren Recovery Funds der Europäischen Union auf. Das gilt insbesondere für erneuerbare Energien, den Ausbau der Bahnstrecken, die E-Mobility, die Kreislaufwirtschaft sowie für E-Health und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.  

    Öffentliche Verschuldung hoch

    Die Regierung steckt alles, was sie hat, in die Bekämpfung der Coronakrise und den wirtschaftlichen Neustart. Angesichts des Schuldenstandes von rund 160 Prozent des Bruttoinlandsproduktes 2020 und einer Neuverschuldung von etwa 10 Prozent besteht in Italien ein Überschuldungsrisiko, obwohl die Europäische Zentralbank verstärkt italienische Staatsanleihen kauft.

    Nach der Regierungsumbildung ist eine Aktivierung des Europäischen Stabilitätsmechanismus nicht mehr ausgeschlossen. Vorerst steht jedoch die Verwendung des Recovery Plan im Mittelpunkt, aus dem ab dem 3. Quartal 2021 insgesamt rund 81 Milliarden Euro an Zuschüssen und 127 Milliarden Euro an Krediten nach Italien fließen werden - eine gute Kapitalspritze.

    Italiens Impfkampagne

    Italien startete seine Impfkampagne am 27. Dezember 2020. Der Fokus der ersten Phase liegt auf den Beschäftigten im Gesundheitswesen, den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie Bürgern, die über 80 Jahre alt sind. Es folgen besonders verwundbare Patienten mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen sowie Altersgruppen zwischen 60 und 79 Jahren. Danach ist die Impfung von Lehrkräften, Militärs, Polizei, Gefängniswärtern und Insassen sowie Beschäftigen in weiteren gesellschaftlich essenziellen Einrichtungen vorgesehen.

    Bis zum 22. Februar waren 4,7 Millionen Dosen verteilt und 3,5 Millionen Dosen verabreicht, davon 2,2 Millionen an Beschäftigte im Gesundheitssektor. 1,3 Millionen Personen erhielten sowohl die erste als auch die zweite Impfung. Die Impfung erfolgt kostenfrei über das allgemeine öffentliche Gesundheitssystem.

    Rund 3,9 Millionen Dosen kamen von Pfizer-BioNTech, in geringerem Umfang waren auch die Impfstoffe von AstraZeneca und Moderna im Umlauf. Die neue Regierung Draghi will die Verteilung beschleunigen, geimpft werden soll auch mithilfe von Freiwilligen, und dies auch an vielen öffentlichen und privaten Orten zugänglich machen, darunter Bahnhöfe und Einkaufszentren. Ab April 2021 soll 1 Million Dosen pro Tag verabreicht werden, Zwischenziel bis dahin sind 500.000 pro Tag. 


    Von Oliver Döhne | Mailand

  • Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

    Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Das Land ist in verschiedene Risikozonen unterteilt, die ständig angepasst werden. (Stand: 24. Februar 2021)

    Einreise mit Test

    Die Einreise nach Italien steht Einreisenden aus Deutschland offen, allerdings müssen diese eine Einreiseerklärung und einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ohne negatives Testergebnis müssen sich Reisende in Quarantäne begeben. Verschiedene Fluggesellschaften verlangen verpflichtend einen negativen Test beim Boarding.

    Keine Reisen zwischen Regionen

    Die Bewegungsfreiheit im Land ist beschränkt. Die Regionen sind, je nach aktuellem Gefährdungsstand, in die Risikostufen weiß, gelb, orange und rot unterteilt, entsprechend streng sind die Beschränkungen (aktuelle Übersicht). In orangen Regionen ist ein Verlassen der Stadt/Gemeinde (Comune) verboten, in der roten Zone gilt Ausgangssperre.

    Das Reisen zwischen den Regionen ist landesweit bis zum 27. März 2021 untersagt. Eine Ausnahme für dringende berufliche Reisen sind möglich, wobei die Dringlichkeit aber schriftlich nachgewiesen werden muss, unter anderem durch eine standardisierte schriftliche Selbsterklärung (Autocertificazione), unter Umständen kann auch eine Bestätigung durch italienische Geschäftspartner nötig sein. Landesweit gilt zudem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Massenveranstaltungen bleiben untersagt.   

    Mögliche Lieferverzögerungen 

    Im Warenverkehr kann es bei italienischen Lieferanten verstärkt zu Verzögerungen kommen. Grund sind unter anderem globale Lieferengpässe von Vormaterialien und Komponenten wie Halbleitern, Metallen und chemischen Vorprodukten. 

    Aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen


    Von Oliver Döhne | Mailand

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