Wirtschaftsstandort | Italien

Italien ist für Deutschland ein großer Absatz- und Liefermarkt

Italien ist der drittgrößte Markt in der Europäischen Union. Viele Unternehmen sind innovationsstark. Die Lohnkosten sind relativ moderat.

Torsten Pauly

Von Torsten Pauly | Mailand

Für Deutschland war Italien 2023 weltweit der fünftgrößte Lieferant und der sechstgrößte Ausfuhrmarkt. Dabei liefert Italien hochwertige Industriegüter, und das verarbeitende Gewerbe hat in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Allerdings gibt es weiterhin ein Nord-Süd-Gefälle in der Wirtschaftsleistung des Landes. Italien investiert zwar stark in die Nutzung erneuerbarer Energien, ist jedoch nach wie vor auf den Import fossiler Brennstoffe angewiesen, was zuletzt zu hohen Preisen geführt hat. 

  • Italiens Wirtschaft weist viele wettbewerbsfähige Industrie- und Dienstleistungsbranchen auf. Diese konzentrieren sich in nördlichen Regionen.

    Mit seinen 59 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 2.000 Milliarden Euro ist Italien der drittgrößte Markt in der Europäischen Union und ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. In beiden Ländern haben der Maschinenbau, die Chemie- und Kfz-Industrie sowie weitere Zweige der Metallindustrie große Bedeutung. Italien hat positive Salden in der Handels- und Leistungsbilanz.

    Ein nicht zu unterschätzender Faktor für die guten Handelbeziehungen sind die kurzen Lieferwege zwischen italienischen und deutschen Standorten. Unter den zehn EU-Regionen mit den meisten Beschäftigten in der Kfz-Industrie befanden sich 2020 drei in Süddeutschland und eine in Norditalien. Im Maschinenbau waren es fünf Regionen in Süddeutschland und vier in Norditalien. Dennoch gibt es Kritik an den teuren Mautgebühren auf den italienischen Autobahnen, die zudem in Teilen erneuerungsbedürftig sind. In der Zukunft dürfte der deutsch-italienische Handel vom Ausbau des Bahnnetzes für Hochgeschwindigkeits- und Güterzüge profitieren, einschließlich des Baus des Brennerbasistunnels.

    58,9 Mio.

    Personen leben 2024 in Italien.

    Quelle: Istat 2024

    2.085 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023.

    Quelle: Istat 2024

    35.349 Euro

    machte das BIP pro Kopf damit 2023 aus.

    Quelle: Istat 2024

    Rang 6

    belegte Italien 2023 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 43

    nimmt Italien im Corruption Perceptions Index 2023 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    0,5 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2021.

    Quelle: Istat 2024

    Viele deutsche und italienische Industriebranchen ergänzen sich

    Laut einer aktuellen Studie der Deutsch-Italienischen Hanelskammer ist die italienische Industrie – wie die deutsche – geprägt von vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die oft in Familienbesitz sind. Dabei liefert Italien oft hochwertige Vorprodukte. So hat Italien 2023 im Außenhandel mit Deutschland bei Kfz-Teilen einen Exportüberschuss von 474 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Im europäischen Standortvergleich punktet Italien mit einem günstigen Verhältnis von Produktivität und Lohnkosten. Im Jahr 2021 war die Bruttowertschöpfung je geleisteter Arbeitssunde um 10,4 Prozent höher als im EU-Durchschnitt. Gleichzeitig kostete eine Bruttoarbeitsstunde 2023 rund 6,7 Prozent weniger als im EU-Durchschnitt.

    Wir sind in Piemont innerhalb der Schaeffler Gruppe von den Lohn- und Produktionskosten im Vergleich zu den meisten west- und auch osteuropäischen EU-Standorten sehr konkurrenzfähig. Ein Problem ist allerdings, Facharbeiter zu gewinnen.

    Peter Schardig Geschäftsführer Schaeffler Italia S.r.l. und President Automotive Technologies Europe sowie President Sub-Region Italy, Spain and Portugal

    SWOT-Analyse Italien
    Strengths Weaknesses
    MarktgrößeWirtschaftliches Gefälle zwischen nördlichen und südlichen Regionen
    Diversifizierte Industriestruktur mit vielen ClusternTeilweise langwierige Verwaltungsprozesse
    Forschung und InnovationHohe Staatsverschuldung
    Exportstärke vieler BranchenAbhängigkeit von Auslandsmärkten
    Wettbewerbsfähige LohnkostenFachkräftemangel im Norden
    Opportunities Threats 
    Hohe Fördergelder aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der EU bis 2027Hohe Zinsen verteuern Investitionskredite
    Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Stark gestiegene Energiekosten für Unternehmen und Haushalte
    Ehrgeizige Ziele bei erneuerbaren EnergienAlterung der Bevölkerung
    Investitionen in die Digitalisierung, Industrie 4.0 und ElektromobilitätVolatiles internationales Konjunkturumfeld
    Bestrebungen zur EntbürokratisierungAbwanderung qualifizierter Arbeitskräfte vor allem aus Süditalien (Braindrain)
    Quelle: Germany Trade & Invest 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den  Wirtschaftsdaten kompakt.

    Verarbeitendes Gewerbe hat große Bedeutung

    Italiens verarbeitendes Gewerbe hat seine Bedeutung in der Wirtschaftsstruktur in den letzten zehn Jahren um 2,1 Prozent ausgeweitet. Besonders wachstumsstark waren zwischen 2013 und 2023 der Maschinenbau, die Chemieindustrie, die Metallbe- und -verarbeitung, die Kfz-Industrie und die Elektroindustrie. Aber auch die Nahrungsmittel- und Getränkeverarbeitung sowie die Möbelindustrie verzeichneten in diesem Zeitraum ein deutliches Wachstum. Mit einem Anteil von mehr als 17 Prozent an der Bruttowertschöpfung belegte Italiens verarbeitendes Gewerbe 2023 innerhalb der EU den achten Platz in Bezug auf die Bedeutung dieses Sektors für die Wirtschaftsleistung.

    Im Dienstleistungssektor haben dank überdurchschnittlichen Wachstums insbesondere das Gastgewerbe, der Handel und das Leasing sowie der Finanzsektor zwischen 2013 und 2023 an Bedeutung gewonnen. Der Beitrag von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an der Bruttowertschöpfung blieb konstant bei etwa 1 Prozent. Große Bedeutung hat auch der öffentliche Sektor, der 2023 rund 20,2 Prozent aller Arbeitnehmer beschäftigt hat.

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in ItalienAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2023

    Anteil an den Beschäftigten 2023

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    2,2

    3,4

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    0,2

    0,1

    Verarbeitendes Gewerbe

    17,5

    18,6

    Energieversorgung

    1,7

    0,6

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    1,1

    1,1

    Baugewerbe

    5,3

    6,5

    Dienstleistungen *)

    55,7

    53,4

    * erfasst sind die NACE 2.0 Kategorien G-N, R, S.Quelle: Istat 2024; Eurostat 2024

    Starkes Nord-Süd-Gefälle in der Wirtschaftskraft

    Die zehn nördlichen italienischen Gebiete haben 2022 etwa 56,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erwirtschaftet. Dagegen hatten die acht südlichen Regionen nur einen BIP-Anteil von 22,1 Prozent. Im selben Jahr war das BIP pro Kopf im Norden um 83,1 Prozent höher als im Süden Italiens. Diese Schere hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten weiter leicht geöffnet, trotz öffentlicher Wirtschaftsförderungsprogramme für die südlichen Regionen.

    Vor allem die Regionen Lombardei, Piemont, Venetien, Toskana, Ligurien und Friaul sowie die Autonomen Provinzen Südtirol und Trento verfügen über starke exportorientierte Cluster im Maschinen- und Anlagenbau, in der Chemie-, Kfz-, Mode- und Möbelindustrie. Allerdings herrscht in vielen Gebieten annähernd Vollbeschäftigung, was die Mitarbeitersuche erschwert.

    Nachhaltiger Umbau der Wirtschaft sorgt im Süden für Wachstum

    In Süditalien eröffnen sich in den kommenden Jahren gute Wachstumsaussichten durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Italien will bis 2030 Kapazitäten von 73 Gigawatt errichten. Die großen Offshore-Windparks und deren Wartungscluster werden fast ausschließlich in südlichen italienischen Gewässern und Häfen entstehen. Daher baut der Rotorhersteller Vestas seinen apulischen Standort Tarent stark aus. 

    Auch für Solarstrom sind die Produktionsbedingungen im Mezzogiorno am besten. Im sizilianischen Catania hat die bis dato größte europäische Solarzellfabrik im Frühjahr 2024 ihren Betrieb aufgenommen. Es entstehen auch das Puglia Green Hydrogen Valley und weitere Elektrolyseanlagen.

    In allen süditalienischen Regionen gibt es einen Fachkräfteüberschuss. Dort zahlen in- und ausländische multinationale Investoren bis zu 60 Prozent niedrigere Bruttostundenlöhne als im Norden des Landes. Daher hat Süditalien zuletzt weitere High-Tech-Projekte mit einem Investitionsvolumen von jeweils mehreren Milliarden Euro gewonnen. In der Realisierung befinden sich unter anderem eine Chipfabrik in Catania und zwei große Batteriezellenwerke im moliseschen Termoli und im sizilianischen Termini Imerese.

    Torsten Pauly

    Von Torsten Pauly | Mailand

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  • In den kommenden Jahren werden steigende ausländische Direktinvestitionen erwartet. Die administrativen Rahmenbedingungen können sich jedoch örtlich unterscheiden.

    Italien wird laut einer Studie der Unternehmensberatung EY aus dem Jahr 2023 innerhalb der nächsten drei Jahre an Attraktivität als Investitionsstandort gewinnen. Rund 57 Prozent der befragten ausländischen Investoren teilen diese Einschätzung. Etwa 12 Prozent erwarten eine Verschlechterung, während der Rest keine signifikanten Veränderungen erwartet.

    Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Mitte 2024 veröffentlichte Mitgliederumfrage der Deutsch-Italienischen Handelskammer. Demnach gaben 34,5 Prozent der Unternehmen an, ihre Investitionen in Italien in den nächsten zwölf Monaten zu steigern, während 11,1 Prozent eine Reduktion vornehmen wollen. Der Rest erwartet ein gleichbleibendes Investitionsniveau.

    Viele Investoren beklagen jedoch eine mitunter intransparente öffentliche Verwaltung. Im Corruption Perception Index von Transpareny International liegt Italien 2023 weltweit an 43. Stelle und im EU-Vergleich zusammen mit Slowenien auf Rang 17. Beim Rechtstaatlichkeitsindex (rule of law index) des World Justice Project befand sich Italien 2023 EU-weit auf Rang 20.

    Landeskenner weisen aber darauf hin, dass sich die konkreten Bedingungen örtlich unterscheiden. Gerichtsverfahren dauern in nördlichen Gebieten oftmals kürzer als in südlichen Regionen. Italiens Nationale Antikorruptionsbehörde ANAC (Autorità Nazionale Anticorruzione) veröffentlicht detaillierte Statistiken über ihre Erkenntnisse. Diese lassen sich auch regional gliedern.

    "Wir raten zu sorgfältigen Prüfungen bei Beteilungen und Übernahmen in Italien"

     

    Jörg Buck ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Italienischen Handelskammer und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Italien.

    Herr Buck, wo sehen Sie Stärken der Investitionsförderung in Italien?

    Ein Vorteil sind sicher die zurzeit hohen EU-Förderungen, die Investoren nutzen können. Viele Projekte werden durch regionale Investitionsförderagenturen professionell begleitet.

    Und was sind die Schwächen?

    Wir sehen oft ein buntes Gemisch an Vorschriften und Regelungen. Genehmigungen dauern oft zu lange. Wir raten zudem zu sorgfältigen Prüfungen bei Beteiligungen und Übernahmen.

    Die meisten ausländischen Investitionen fließen in die Industrie

    Laut der Unternehmensberatung EY ist die Zahl der Projekte ausländischer Direktinvestoren 2022 um 17 Prozent auf 243 Engagements gestiegen. Damit lag Italien im Vergleich der EU, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland an siebter Stelle. Etwa 69 Prozent aller Projekte wurden in Norditalien realisiert. Deutlich geringer war der Anteil Mittel- und Süditaliens mit 16 Prozent beziehungsweise 15 Prozent der Projekte.

    Wichtigste Zielbranche ausländischer Direktinvestitionen ist das verarbeitende Gewerbe, das 2022 etwa 31,5 Prozent des italienischen Bestands auf sich vereinigen konnte. Es folgten das Finanz- und Versicherungswesen mit 27,2 Prozent, der Handel mit 9,1 Prozent und die Bauwirtschaft mit 7,5 Prozent.

    Deutschland stellte 2022 etwa 9,2 Prozent des italienischen Bestands an ausländischen Direktinvestitionen und lag damit an vierter Stelle. Bedeutendere Herkunftsländer waren die Niederlande mit einem Anteil von 23,8 Prozent, Luxemburg mit 17,7 Prozent und Frankreich mit 17,5 Prozent.

    Übernahmen (Mergers and Acquisitions) spielen eine wichtige Rolle. Im Jahr 2022 gab es laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG 450 derartige Käufe italienischer Firmen durch ausländische Investoren. Das Investitionsvolumen war mit 31 Milliarden Euro um 78 Prozent höher als im Vorjahr.

    Die italienische Regierung behält sich das Recht vor, Übernahmen durch ausländische Investoren in strategischen Sektoren wie Energie, Verkehr, Kommunikation, Verteidigung, nationale Sicherheit zu prüfen und gegebenenfalls zu untersagen. Grundlage ist das Gesetz Decreto Legge Nummer 21 von 2012.

    Der Großteil der ausländischen Firmen kommt aus Deutschland

    Laut einer Studie der Bank Intesa Sanpaolo für die Deutsch-Italienische Handelskammer waren 2019 etwa 1.700 deutsche Unternehmen in Italien tätig. Dies kommt 16 Prozent aller ausländischen Firmen in Italien gleich. Damit lag Deutschland an erster Stelle, vor den USA und Frankreich mit Anteilen von 14 Prozent beziehungsweise 12 Prozent.

    Die deutschen Unternehmen beschäftigten 2019 etwa 193.000 Mitarbeiter und erzielten einen Gesamtumsatz von 96 Milliarden Euro. Im verarbeitenden Gewerbe waren 453 deutsche Firmen mit 67.500 Arbeitnehmern aktiv. Noch bedeutender war der Handel mit 774 deutschen Gesellschaften und 74.500 Beschäftigten.

     

    Größte deutsche Investoren in ItalienIn Millionen Euro

    Unternehmen

    Branche

    Umsatz 2022

    Lidl ItaliaEinzelhandel

    6.687

    Volkswagen (inkl. Lamborghini)Kfz-Industrie

    8.794 *)

    BASFChemieindustrie

    2.550

    SiemensDiverse Industriesparten

    1.429

    DHL ExpressLogistik

    1.394

    * darunter 2.410 Millionen Euro bei der Tochter Lamborghini.Quelle: Mediobanca 2024

    Investitionsförderung: Hohe EU-Gelder stehen zur Verfügung

    Die öffentliche Hand fördert Unternehmen, die in Italien in Hightech-Branchen investieren. Neben landesweit geltenden Programmen gibt es immer wieder auch spezielle Fördertitel für den weniger wirtschaftsstarken Mezzogiorno. Dieses Gebiet umfasst die sechs südlichen Festlandsregionen und die Inseln Sardinien und Sizilien. So hat die Regierung 2024 das Programm Specializzazione intelligente aufgelegt, das dortige Projekte in einigen innovativen Sparten unterstützt.

    Im Mezzogiorno existieren acht Sonderwirtschaftszonen, Zona Economica Speciale genannt. Für dort ansässige Unternehmen gibt es ein spezielles Wirtschaftsförderprogramm, das sogenannte Credito d’Imposta ZES Unica. Dort können je nach Standort und Größe des Unternehmens bis zu 70 Prozent der Investition steuerlich abgeschrieben werden.

    Italien erhält aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der EU von 2022 bis 2027 Fördergelder von 194,4 Milliarden Euro. Diese muss Italien für die nachhaltige und digitale Transformation sowie Kohäsions-, Bildungs- und Inklusionsprojekte verwenden. Der Großteil der Gelder fließt in Infrastrukturprojekte und Ausrüstungen. Es gibt jedoch auch Programme für Technologieentwicklungen, etwa in der Wasserstoffnutzung und Kreislaufwirtschaft.

    Auswahl von Förderprogrammen *)
    ProgrammAdressatAnmerkungen
    Contratto di sviluppo

     
    Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im verarbeitenden Gewerbe, Fremdenverkehr und UmweltschutzDie Förderagentur Invitalia fördert Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 20 Millionen Euro (7,5 Millionen Euro für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Tourismusprojekte im ländlichen Raum und Investitionen in stillgelegte Brownfieldanlagen).
    Es werden auch zeitlich befristete Sonderprogramme, etwa zur Halbleiterproduktion oder Rückgewinnung kritischer Rohstoffe, aufgelegt.
     
    Credito d’imposta per investimenti in beni strumentaliSteuererstattungen für Investitionen in Sachanlagen und Patente zur technologischen und digitalen Transformation von Unternehmen (auch Industrie 4.0)Das Ministerium für Unternehmen und Made in Italy fördert bis Ende 2025 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 1 bis 20 Millionen Euro (50 Millionen Euro bei Förderungen im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität der EU).
    Specializzazione intelligenteForschungs- und Entwicklungsvorhaben in Hightech-Branchen, insbesondere in der Materialforschung, Nanotechnologie, Elektronikindustrie, Life Science, Künstlichen Intelligenz und Sicherheit digitaler NetzeDas Ministerium für Unternehmen und Made in Italy fördert Projekte mit einem Investitionsvolumen von 3 bis 20 Millionen Euro im Mezzogiorno.
    Green New DealForschungs-, Entwicklungs-, Innovations- und Produktionsvorhaben für die ökologische Transformation und die KreislaufwirtschaftDas Ministerium für Unternehmen und Made in Italy fördert Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 3 Millionen Euro und maximal 40 Millionen Euro.
    Beni strumentali - Nuova SabatiniZinsgünstige Darlehen für den Kauf oder das Leasing von Ausrüstungsgütern einschließlich digitaler Hard- und SoftwareDas Ministerium für Unternehmen und Made in Italy fördert Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen mit einem Investitionsvolumen von 20.000 Euro bis 4 Millionen Euro.
    * Stand: Juli 2024.Quelle: Ministero delle Imprese e del Made in Italy

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Torsten Pauly

    Von Torsten Pauly | Mailand

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  • BezeichnungAnmerkung
    AHK ItalienAnlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Ministero delle Imprese e del Made in ItalyMinisterium für Unternehmen und Made in Italy
    InvitaliaÖffentliche Wirtschaftsförderagentur
    Invest in ItalyÖffentliche Investitionsförderagentur
    IstatNationales Statistikamt