Freie Wirtschaftszonen
In Freizonen angesiedelte Unternehmen können ihre Waren zollbegünstigt einführen.
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In Freizonen angesiedelte Unternehmen können ihre Waren zollbegünstigt einführen.
Vor der Einfuhrabfertigung sind Banken einzubinden. Ferner empfiehlt es sich, die Waren einer Vorabinspektion zu unterziehen, um mögliche Unstimmigkeiten rechtzeitig festzustellen.
Neben der Überlassung zum freien Verkehr stehen folgende Abfertigungsmöglichkeiten zur Wahl: vorübergehende Verwendung, Versandverfahren, Zollgutlagerung und Veredelung.
Wareneinfuhren in Kolumbien können nur zertifizierte und registrierte Importeure abwickeln. Für die Bearbeitung von Außenhandelsgeschäften steht das "Ventanilla Única" bereit.
Wareneinfuhren sind in Kolumbien mehrwertsteuerpflichtig. Bestimmte Produkte werden zudem mit unterschiedlichen Verbrauchsteuern belegt.
Bestimmte Waren dürfen gar nicht eingeführt werden, andere nur unter bestimmten Bedingungen. Zum Teil sind vorab Einfuhrlizenzen zu beantragen.
Kolumbien wendet die Gemeinsame Nomenklatur der Andengemeinschaft an. Zum Schutz inländischer Hersteller gelten für bestimmte Waren Antidumpingzölle.
Alle Einfuhrwaren müssen den kolumbianischen Etikettierungsvorschriften entsprechen. Insbesondere Nahrungsmittel und Textilprodukte unterliegen umfangreichen Vorgaben.
Kolumbien hat gemeinsam mit den Partnerländern Peru und Ecuador ein Freihandelsabkommen mit der EU. Ferner ist Kolumbien Vertragsstaat weiterer Handelsabkommen.
Die ARIPO hat im März ihre Regelungen im Bereich des Markenrechts angepasst. Insbesondere die Kosten wurden erhöht und Fristen verkürzt.