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Taskforce Transformation

Zukunftssicherung ostdeutscher Raffineriestandorte und Häfen

Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die Taskforce Transformation die Investorenanwerbung und Internationalisierung der ostdeutschen Raffineriestandorte und Hafenregionen, einschließlich der Zukunftssicherung der PCK Schwedt.

Die Bundesregierung hat ein Zukunftspaket geschnürt, um die Regionen rund um die Raffineriestandorte Schwedt und Leuna sowie die Hafenregionen um Rostock und Greifswald/Lubmin zu unterstützen. Germany Trade & Invest (GTAI) hat in diesem Rahmen einen Sonderauftrag übernommen und dafür die Taskforce Transformation eingerichtet. 

13.02.2026 Deutschland Strukturwandel
Rückenwind für die Transformation – Taskforce wird verlängert

Die GTAI-Taskforce Transformation wurde bis Ende 2028 verlängert. Ausschlaggebend hierfür ist die positive Erfolgsbilanz der ersten Förderphase.

Auslöser sind die seit 2022 deutlich veränderten Rahmenbedingungen: Der russische Angriffskrieg und das EU-Embargo gegen Importe russischen Erdöls setzen die Raffineriestandorte im Osten Deutschlands ökonomisch unter Druck. Gleichzeitig gewinnen Häfen und Energieinfrastruktur für die Anlandung, Speicherung und den Weitertransport alternativer Energiequellen strategisch an Bedeutung. Neben der Versorgungssicherheit steht damit die wirtschaftliche Transformation der Standorte im Fokus. 

Die Taskforce Transformation unterstützt die Regionen dabei, Transformationsprozesse zu beschleunigen und neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Sie arbeitet dabei eng mit Akteuren vor Ort zusammen und verknüpft regionale Bedarfe mit nationalen und internationalen Kontakten.

Ziele der Taskforce Transformation

Die Taskforce Transformation unterstützt im Auftrag der Bundesregierung die Zukunftssicherung ostdeutscher Raffineriestandorte und Hafenregionen. Sie bündelt Aktivitäten der internationalen Vermarktung, Investorenakquise, Vernetzung und Projektbegleitung, um die Attraktivität der Regionen zu stärken und nachhaltige Wertschöpfungsketten zu sichern und auszubauen.

  • Ansiedlungen unterstützen (Greenfield und Brownfield). Neue Projekte sollen in die Regionen gebracht werden, insbesondere an strategischen Standorten wie Schwedt/PCK.
  • Projekte mit internationaler Hebelwirkung voranbringen. Infrastruktur- und Transformationsprojekte werden aufgebaut und begleitet, vor allem in den Feldern Energie, Kreislaufwirtschaft und Infrastruktur.
  • Investoren- und Partnervermittlung ausbauen. Geeignete Investoren sowie Projekt-, Technologie- und Umsetzungspartner werden zusammengebracht. Dafür werden passende Formate weiterentwickelt.
  • Finanzierungs- und Umsetzungspartner einbinden. Die Vernetzung mit privaten und internationalen Akteuren wird unterstützt, damit Projekte leichter in die Umsetzung kommen.
  • Standortvermarktung weiterentwickeln. Die Regionen werden international sichtbarer gemacht; Potenziale werden verständlich und einheitlich dargestellt. 

Fördergebiete des Zukunftspakets

Die Zielgebiete der GTAI-Taskforce sind im Zukunftspaket der Bundesregierung entlang der ostdeutschen Raffineriestandorte und Häfen definiert. Es handelt sich um die Landkreise:

  • Uckermark
  • Vorpommern-Greifswald
  • Stadt und Landkreis Rostock
  • Saalekreis
  • Burgenlandkreis

Maßnahmen der Taskforce

Zur Erreichung der Ziele setzt die Taskforce Transformation unter anderem folgende Maßnahmen um: 

  • Analyse regionaler Potenziale. Hierunter fallen Wertschöpfungsketten, Flächen- und Nutzungskonzepte sowie Standortprofile die fortlaufend aktualisiert werden.
  • Austausch- und Akquiseformate. Dies umfasst standortspezifische Investorenreisen („Invest-Akquisetouren“) und Fachbesuche („Study Visits“) zu branchenspezifischen Themen.
  • Investoren- und Partnervermittlung. Strategische Projekte in den Förderregionen werden identifiziert, aufbereitet und mit geeigneten internationalen Finanzierungs- und Umsetzungspartnern gematched.
  • Netzwerkarbeit. Regionale und überregionale Workshops sowie weitere Austauschformate fördern die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen den Regionen und Akteuren.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Veranstaltungen sowie laufende redaktionelle und kommunikative Begleitung machen Aktivitäten und Ergebnisse nachvollziehbar.
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