Wirtschaftsstandort | Finnland

Starker Digitalisierungs- und Forschungsstandort

Finnen haben Digitalisierung im Blut. Das wird an verschiedenen Stellen der Volkswirtschaft sichtbar. Investoren schätzen die guten Voraussetzungen für Forschungsarbeiten.

Von Niklas Becker | Helsinki

Mit 5,6 Millionen Einwohnern ist Finnland das bevölkerungsärmste Land der nordischen Staaten. Laut Europäischer Kommission ist Finnland die digitalste Nation innerhalb der EU. Die Wirtschaft des Landes ist zudem für ihren großen Maschinenbausektor sowie die Holz- und Papierindustrie bekannt. Im Ranking der wichtigsten deutschen Handelspartner lag Finnland 2022 auf Platz 28. Deutsche Firmen haben fast 400 Tochtergesellschaften in dem nordischen Land. 

  • Finnland ist bekannt für seine digitale Stärke. Aber auch das verarbeitende Gewerbe genießt einen guten Ruf. Der grüne Wandel der finnischen Volkswirtschaft bietet neue Chancen. 

    Gemessen an der Landesfläche ist Finnland in etwa so groß wie Deutschland. Mit 5,6 Millionen Einwohnern leben allerdings weniger Menschen in dem nordischen Land als in Hessen (6,4 Millionen Einwohner). Dies führt – vor allem im Norden Finnlands – zu einer geringen Bevölkerungsdichte. Das ist ein Grund für die hohe Digitalisierungsaffinität der finnischen Bevölkerung. Aufgrund der weiten Entfernungen, beispielsweise zum Arzt, sind digitale Technologien oftmals die einzige praktikable Lösung. Finnlands IT-Unternehmen bieten ihre Dienstleistungen auch zunehmend auf ausländischen Märkten an.  

     

    5,6 Mio.

    Personen lebten 2023 im Land.

    Quelle: Statistics Finland 2024

    274,9 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023.

    Quelle: Eurostat 2024

    49.280

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2023 aus.

    Quelle: Eurostat 2024

    Rang 27

    belegte das Land 2023 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 2

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2023 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Gute Voraussetzungen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten

    Ausländische Investoren schätzen an Finnland die hochqualifizierten Arbeitnehmer sowie eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Aus ihrer Sicht von Investoren bietet das nordische Land optimale Voraussetzungen für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. "Finnland eignet sich als ideales Testlabor für Unternehmen. Hier lassen sich neue Technologien und Arbeitsweisen für andere Länder optimal testen", berichtet Christiane Temminghoff, Chief Executive Officer von Bayer Nordics, und ergänzt: "Die Finnen haben einen sehr pragmatischen Ansatz, was vieles vereinfacht." 

    SWOT-Analyse Finnland

    S

    Stärken Strengths

    • Sehr gute Infrastruktur für Informations- und Kommunikationstechnik
    • Digitale Kompetenzen
    • Leistungsstarker Standort mit hochqualifizierten Mitarbeitern für Forschung und Entwicklung 
    • Niedrige Stromkosten
    • Innovative Bevölkerung mit hoher Entwicklungskompetenz
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Kleiner Binnenmarkt auf großer Fläche
    • Geringe Bevölkerungsdichte vor allem im Norden
    • Hohes Arbeitskostenniveau bei unterdurchschnittlicher Produktivität
    • Dominanz weniger Wettbewerber in wichtigen Wirtschaftszweigen
    • Deutlich alternde Bevölkerung
    O

    Chancen Opportunities

    • Umwelt- und Klimaziele
    • Vorhaben im Bereich Seltene Erden
    • Lebendige Start-up-Szene
    • Innovative Produkte durch Strukturwandel von der Forstindustrie zur Biowirtschaft
    • Hohes Preisniveau bei zum Teil geringem Wettbewerb
    T

    Risiken Threats

    • Fachkräftemangel
    • Abhängigkeit von Exporterlösen
    • Entlastung öffentlicher Finanzen
    • Auswirkungen von Streiks
    • Schwache Entwicklung der Arbeitsproduktivität 

    Fachkräftemangel bremst Unternehmen

    Finnland kämpft seit Jahren mit einem Fachkräftemangel. In einer Umfrage der finnischen Zentralhandelskammer (Keskuskauppakamari) vom September 2023 gaben 66 Prozent der befragten Firmen an, dass der Fachkräftemangel das Wachstum des Unternehmens und die Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeit einschränkt. 

    Dass so viele Firmen trotz einer vergleichsweise hohen Arbeitslosenquote betroffen sind, liegt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge an einem Ungleichgewicht zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage (skills mismatches). Dieses habe im Laufe der Zeit zugenommen und sei in nicht zyklischen Berufen, also in Branchen, die nicht von konjunkturellen Schwankungen abhängig sind, wie beispielsweise im Gesundheitswesen, am größten. 

    Ein Grund hierfür sei ein Mangel an Studienplätzen in Hochschuleinrichtungen. Dies führe zu einer Verringerung des tertiären Bildungsniveaus und zum Qualifikationsdefizit in Finnland. Der Fachkräftemangel bremse Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

    Forst- und Papierindustrie verändert sich

    Zu Finnlands Stärken zählen die hervorragende IKT-Infrastruktur und die hohe Forschungskompetenz. Aber auch die heimische Industrie spielt im Land eine wichtige Rolle. Die größte Branche des verarbeitenden Gewerbes – die Forst- und Papierindustrie – befindet sich im Wandel. Die Nachfrage nach Papier geht immer weiter zurück. Der boomende Onlinehandel lässt die Verkaufszahlen von Pappe steigen. Finnlands Forst- und Papierindustrie blickt jedoch weiter in die Zukunft und ist derzeit auf dem Weg zur Biowirtschaft. Die Branche forscht nach neuen Produkten und Waren, die beispielsweise aus Zellstoff hergestellt werden können. Finnlands Maschinenbau ist nach der Forst- und Papierindustrie die wichtigste Branche des verarbeitenden Gewerbes. 

    Für Finnlands Wirtschaft spielt der Export eine entscheidende Rolle. Die Exportbasis ist jedoch vergleichsweise gering. Das zeigt eine Analyse des Zentralverbands der finnischen Wirtschaft (Elinkeinoelämän keskusliitto; EK). Demnach kommen im Schnitt nur rund 100 Betriebe im Land für etwa zwei Drittel aller Ausfuhren auf. Finnland braucht nach Ansicht des Verbands mehr exportstarke mittelständische Firmen. 

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Finnland (Anteile in Prozent)

    Sektoren

    Anteil Bruttowertschöpfung 2022

    Anteil an den Erwerbstätigen 2022

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    2,6

    3,2

    Bergbau

    0,5

    0,3

    Verarbeitendes Gewerbe

    18,1

    12,5

      Holz- und Papierindustrie

    2,9

    1,6

      Maschinenbau

    2,7

    1,9

    Energieversorgung

    2,8

    0,5

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    0,9

    0,5

    Baugewerbe

    7,0

    7,6

    Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen

    8,3

    10,7

    Information und Kommunikation

    6,3

    4,6

    Quelle: Eurostat 2024

    Klimaziele bieten Chancen für deutsche Firmen

    Mittelfristig bedeutend ist auch der Strukturwandel in der Forstindustrie, die sich im Zuge der weltweit sinkenden Papiernachfrage neu ausrichtet. Aus Holz entstehen innovative Materialien und chemische Produkte, unter anderem Biokraftstoffe. Großprojekte in Form von Bioraffinerien und Zellstoffproduktionsanlagen treiben den Wandel an. Finnland hat eines der aktivsten Start-up-Ökosysteme weltweit vorzuweisen. Auf dem jährlich in Helsinki stattfindenden Start-up-Event Slush treffen sich junge Firmen und Investoren aus aller Welt. 

    Gute Geschäftschancen bieten auch die Klimaziele Finnlands. Im Jahr 2035 will das nordische Land CO₂-neutral sein. Der Kohleausstieg soll bereits zum 1. Mai 2029 erfolgen. Dafür müssen neue Kapazitäten zur Energieerzeugung - vor allem erneuerbare Energien - aufgebaut werden. Finnlands Regierung will die Kapazitäten sogar verdoppeln. Dabei wird die Windkraft eine bedeutende Rolle spielen. Bisher existiert der Sektor nur auf dem Land, aber in den kommenden Jahren sollen auch zahlreiche Offshore-Windparks installiert werden. Durch den rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien kommt Finnland auch als Lieferant von grünem Wasserstoff infrage

    Helsinki gibt den Takt vor

    Der Hauptstadtregion kommt in Finnland eine große Bedeutung zu. Rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung wohnt hier. Aber auch andere Regionen des Landes spielen für spezifische Sektoren eine große Rolle. So liegt im östlichen Lappeenranta beispielsweise der größte Hub der Forstindustrie in Europa. Das nördliche Vaasa ist bekannt für seinen Energiecluster. 

    Von Niklas Becker | Helsinki

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  • Investoren loben den finnischen Wirtschaftsstandort. Es gibt allerdings Stolpersteine, von denen auch deutsche Firmen betroffen sind. 

    Ausländische Investoren schätzen an Finnland unter anderem die Nähe zu Entscheidungsträgern. Aufgrund der geringen Bevölkerungszahl sei der Austausch mit diesen Personen merklich einfacher. Der heimische Absatzmarkt sei aber weiterhin groß genug. 

    Im Foreign Direct Investment (FDI) Barometer 2023 nennen ausländische Investoren zudem die Lebensqualität, hochqualifizierte Mitarbeiter und die digitale Infrastruktur als die größten Stärken der finnischen Wirtschaft. Die Umfrage wird von der staatlichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Business Finland und der AmCham veröffentlicht. Zu den größten Herausforderungen des Landes gehören laut dem Barometer der Fachkräftemangel und die Arbeitskosten. 

    Finnland ist dank seines stabilen Umfelds, seiner langen Tradition in der Spitzenforschung und seines hohen Bildungsniveaus ein attraktiver Standort für Investitionen. Einer der wichtigsten Vorzüge Finnlands ist sein starkes Innovationsökosystem. Es bietet eine solide Infrastruktur für Forschung und Entwicklung, einschließlich klarer rechtlicher Rahmenbedingungen, umfassender elektronischer Gesundheitsakten und attraktiver Möglichkeiten für die akademische und wissenschaftliche Zusammenarbeit.

    Christiane Temminghoff CEO, Bayer Nordics

    Genehmigungsverfahren erschweren neue Projekte

    Eine weitere Hürde für Firmen in Finnland sind die heimischen Genehmigungsverfahren. Das berichtete beispielsweise Antti Aumo, Direktor der für die Betreuung ausländischer Investoren zuständigen Gesellschaft Invest in Finland, in einer Pressemitteilung im Februar 2023: "In Finnland haben Probleme mit Genehmigungsverfahren große Industrieinvestitionen behindert. Die Verfahren sollten verbessert werden, um sicherzustellen, dass unser Unternehmensumfeld auch in den kommenden unsicheren Zeiten wettbewerbsfähig und attraktiv bleibt." 

    Umweltgenehmigungen in Finnland haben sich zu einem bedeutenden Risikofaktor entwickelt. Zum einen sind die Anforderungen an die Antragstellung teilweise unklar. Zum anderen ist nicht sicher, ob eine erteilte Genehmigung vor Gericht Bestand haben wird.

    Casper Herler Managing Partner, Borenius Attorneys, im FDI Barometer 2023

    Betroffen von den Herausforderungen der finnischen Genehmigungsverfahren ist der deutsche Chemiekonzern BASF. Das Unternehmen hat in Harjavalta eine Produktionsanlage für Vorprodukte von Kathodenmaterialien gebaut. Die Bauarbeiten hat BASF im Herbst 2022 abgeschlossen. Produziert wird in der Anlage jedoch nicht. Das oberste Gericht in Finnland hat die von den Behörden erteilte Umweltgenehmigung zurückgezogen. Im Herbst 2023 erhielt BASF eine neue Genehmigung. Umweltverbände haben auch gegen diese Einspruch eingelegt, weshalb zum Jahresanfang 2024 ein Gerichtsverfahren läuft.

    Arbeitsniederlegungen machen sich bemerkbar

    Streiks von Arbeitnehmern sind in Finnland - ähnlich wie in Deutschland - fester Bestandteil von Lohnverhandlungen. Mit 64 Streiks gab es in dem nordischen Land laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) 2022 merklich weniger Arbeitsniederlegungen als beispielsweise in Deutschland (1.532) oder dem Vereinigten Königreich (749). Die finnischen Arbeitsniederlegungen haben jedoch deutlich größere Auswirkungen als in anderen europäischen Ländern. So fielen 2022 in Finnland je 1.000 Beschäftigte durchschnittlich 367,5 Arbeitstage durch Streiks aus. Laut den verfügbaren ILO-Daten absoluter Spitzenwert in Europa. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 6,9 und im Vereinigten Königreich 79,2 Tage. 

    Investitionen aus den USA steigen kontinuierlich 

    Nach Angaben des finnischen Statistikamtes beliefen sich die ausländischen Direktinvestitionen im Land 2022 auf knapp 80 Milliarden Euro. Größter Investor ist Schweden mit knapp 16 Milliarden Euro. Deutschland liegt mit rund 6 Milliarden Euro nach den USA auf Platz 3. Letztere haben ihr Engagement in Finnland in den vergangenen Jahren schrittweise erhöht. Im Jahr 2022 belief sich das amerikanische Investitionsvolumen im Land auf 14 Milliarden Euro, 2018 waren es noch etwa 8 Milliarden Euro. 

    Etwa 60 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen sind in den finnischen Dienstleistungssektor geflossen. Ausländische Firmen haben hier vor allem in den Finanzsektor sowie die Immobilienbranche investiert. Auf Finnlands verarbeitendes Gewerbe entfiel rund ein Viertel aller ausländischen Direktinvestitionen. Hier haben besonders die finnische Chemie- und Metallbranche viele Investoren angezogen. 

    Laut Zahlen der finnischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Business Finland haben sich 2022 rund 300 neue ausländische Firmen in Finnland niedergelassen. Etwa zwei Drittel haben bestehende Firmen im Land übernommen.

    Deutsche Unternehmen besitzen in Finnland 395 Tochtergesellschaften. Im Jahr 2022 erwirtschafteten diese nach Zahlen vom finnischen Statistikamt einen Umsatz von etwa 16 Milliarden Euro und beschäftigten fast 26.000 Arbeitnehmer. 

    Deutsche Investoren schätzen an Finnland vor allem die Digitalkompetenz von Zulieferern und Mitarbeitern sowie den Digitalisierungsgrad der Industrie. Das zeigt eine Unternehmensbefragung der Deutsch-Finnischen Handelskammer (AHK Finnland). Besonders positiv schneidet auch die Aufgeschlossenheit von Verbrauchern gegenüber neuen Produkten und Dienstleistungen ab. Deutsche Firmen nutzen Finnland deshalb auch oft als Markt, um neue Produkte zu testen. 

    Finnische Verbraucher sind Easy Learners and Fast Forgivers. Sie sind offen für neue Produkte und verzeihen eventuelle Entwicklungsprobleme.

    Jan Feller Geschäftsführer, Deutsch-Finnische Handelskammer (AHK Finnland)

     

    Größte deutsche Unternehmen in Finnland (2022)

    Unternehmen

    Branche

    LidlEinzelhandel
    Meyer TurkuSchiffbau
    Bayer Pharma
    DB SchenkerLogistik
    WürthGroßhandel
    Quelle: Wirtschaftszeitschrift Talouselämä (2023)

    Investitionsförderung: Steuererleichterungen für Investoren gefordert

    Ausländische Investoren erhalten bei der Neuansiedlung in Finnland derzeit keine Steuervergünstigungen oder Fördermittel. Aufgrund des kleinen Staatshaushalts kann das nordische Land keine entsprechenden Zuschüsse bereitstellen. Der finnische Zentralverband der Industrie (EK) fordert Anfang Februar 2024 jedoch ein Umdenken. Es seien neue Wege erforderlich, um Investitionen anzuziehen. 

    "Die Sicherung der finnischen Wettbewerbsfähigkeit geht uns alle an - wenn ausländische Investitionen an Finnland vorbeigehen, wird auch ein Großteil des Wachstums an Finnland vorbeigehen. Deshalb brauchen wir neue Instrumente, sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene", sagt Jyri Häkämies, Geschäftsführer von EK. Der Verband fordert Steuerbefreiungen für strategische Investitionen aus dem Ausland. Finnlands Regierung soll sich zudem für einen EU-weiten Fonds zur Anwerbung von ausländischen Investoren einsetzen. 

    GTAI stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Von Niklas Becker | Helsinki

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  • BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & InvestAußenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
    Deutsch-Finnische Handelskammer (AHK Finnland)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Deutsche Botschaft HelsinkiDiplomatische Vertretung Deutschlands in Estland
    Business FinlandFinnlands staatliche Wirtschaftsförderungsgesellschaft 
    Työ- ja elinkeinoministeriöFinnisches Ministerium für Arbeit und Wirtschaft