Wirtschaftsstandort | Niederlande

Die Niederlande zählen zu Europas Hightech-Motoren

Für Deutschland sind die Unternehmen im nordwestlichen Nachbarland innovative Kooperationspartner auf Augenhöhe.

Michael Sauermost

Von Michael Sauermost | Bonn

Die Niederlande haben mit rund 18 Millionen Einwohnern weniger als ein Viertel der Bevölkerung von Deutschland, sind aber aufgrund der geringeren Landesfläche deutlich dichter besiedelt. Eine hervorragende Infrastruktur sowie die strategisch günstige Lage gelten als Vorzüge des Standorts. Die niederländische Agentur für Auslandsinvestitionen NFIA (Netherlands Foreign Investment Agency) wirbt damit, dass 95 Prozent der lukrativsten Märkte Europas nur 24 Stunden mit dem Auto von Amsterdam oder Rotterdam entfernt lägen. In einem Umkreis von 500 Kilometern um Amsterdam sind über 170 Millionen Menschen und damit mehr als ein Drittel aller EU-Verbraucher angesiedelt.

  • Europas wichtiger Handelsplatz setzt auf Innovation. Der Hafen in Rotterdam bleibt Dreh- und Angelpunkt. 

    Die Niederlande haben ihre strategisch günstige geografische Lage genutzt, um zu einer der führenden Handelsnationen der Welt zu werden. Dank hoher Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit erwirtschaftet das Land mit eigenen und Transitwaren hohe Exportüberschüsse.

    Drittstärkstes Pro-Kopf-Einkommen in der EU

    Die enge Anbindung an die Weltwirtschaft allerdings birgt Chancen und Risiken zugleich, da eine große Abhängigkeit von internationalen konjunkturellen Entwicklungen besteht. Die Niederlande verfügen laut Eurostat mit 1.118 Milliarden Euro über das fünftgrößte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU. Beim BIP pro Kopf liegen sie mit 62.390 Euro EU-weit sogar auf Rang 3. 

    Laut vorläufigen Angaben von Eurostat machten die niederländischen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen im Jahr 2024 einen Anteil von rund 84,2 Prozent am BIP aus. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 42,2 Prozent. Ihr Anteil an den Importen lag bei 72,1 Prozent (Deutschland: 38,2 Prozent). 

    Vorläufigen Zahlen von Destatis zufolge waren die Niederlande im Jahr 2024 mit einem Liefervolumen von etwa 110 Milliarden Euro drittwichtigstes Abnehmerland deutscher Waren. Bei Importen nach Deutschland rangierten die Niederlande 2024 mit einem Einfuhrvolumen von circa 95,2 Milliarden Euro auf Rang 2. Diese bilateralen Warenströme mit Deutschland wie auch alle anderen internationalen Export- und Importvolumen sind jedoch zu einem erheblichen Teil Transitgüter, die über den Hafen in Rotterdam abgewickelt werden.

    18,1 Mio.

    Personen lebten 2024 im Land.

    Quelle: Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS) 2025

    1.118 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024 laut Prognosen.

    Quelle: Internationaler Währungsfonds 2024

    62.390

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2024 aus.

    Quelle: Internationaler Währungsfonds 2024

    Rang 3

    der wichtigsten deutschen Exportmärkte 2023.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 9

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Zielmarkt für deutschen Mittelstand

    In den Niederlanden gibt es über 1.400 deutsche, oft mittelständische Unternehmen mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Unternehmen aus Deutschland schätzen insbesondere die digitale und physische Infrastruktur. Sie sind zunehmend an Smart Industry und an der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie interessiert. 

    Ein Standortvorteil der Niederlande sind die vielen für ausländische Investoren offenen Innovation Hubs, Campus und Fieldlabs. Forschungsinstitute, Unternehmen und Regierung arbeiten eng zusammen, um diese Stärke auszuweiten. Beispiele sind der Hightech Campus in Eindhoven, das Food Valley in Wageningen und die Zentren für künstliche Intelligenz in Amsterdam. 

    In den vergangenen Jahren flossen deutsche Investitionen im Nachbarland zunehmend in deren Innovationsaktivitäten. So wurde 2021 der der Deutsch-Niederländische Innovationspakt unterzeichnet. Er soll gemeinsame Innovationen in wichtigen Zukunftsbereichen wie Industrie 4.0, CO2- Reduktion in der Industrie, Mobilität, Gesundheitswirtschaft und bei Schlüsseltechnologien ermöglichen. Die deutschen Investitionen in der Niederlande zielen oft auf das Erproben und Entwickeln neuer Produkte, zum Beispiel in den Bereichen Elektromobilität und autonomes Fahren mit der Integration von Kamera- und Sensortechnik.

    "Die Niederlande und Deutschland ergänzen einander, aber dieses Potenzial können wir noch weiter steigern. Deutschlands industrielle Stärke und niederländische Kreativität bilden auf internationaler Ebene eine äußerst wettbewerbsfähige Kombination",

    erläutert Elmar Bouma, Senior Project Manager Europe and Finance, NFIA.

    SWOT-Analyse Niederlande

    S

    Stärken Strengths

    • Strategisch günstige geografische Lage in Nordwesteuropa
    • Hervorragende Straßen- und Bahninfrastruktur, gut ausgebaute Wasserwege
    • Moderne IKT-Infrastruktur
    • Hohes Ausbildungsniveau
    • Hightech-Industrien und gut entwickelter Dienstleistungssektor
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Abhängigkeit von Auslandsmärkten
    • Energiemix basiert noch stark auf fossilen Energieträgern
    • Oftmals langwierige innenpolitische Entscheidungsprozesse
    • Hohes Kostenniveau
    • Umweltbelastung durch intensive Landwirtschaft
    O

    Chancen Opportunities

    • Dichte Forschungslandschaft
    • Dynamische Start-up-Szene
    • Nachholbedarf bei erneuerbaren Energien
    • Hohe geplante Investitionen in Infrastrukturbau und Hochbau
    • Hohe Kaufkraft der Bevölkerung
    T

    Risiken Threats

    • Wirtschaftliche Offenheit führt zu hoher Abhängigkeit von globaler Konjunktur
    • Fachkräftemangel
    • Beeinträchtige Gasversorgung durch Ukrainekrieg
    • Steigende Kreditzinsen verteuern Investitionen
    • Alterung der Gesellschaft

    Innovative Branchen beliebt

    Der Dienstleistungssektor ist in den Niederlanden stark entwickelt und macht traditionell einen hohen Anteil von etwas mehr als zwei Dritteln an der BIP-Entstehung aus. Die Industrie hat sich im vergangenen Jahrzehnt zum Hightech-Sektor weiterentwickelt. Neben der Nahrungsmittelindustrie zählten im Jahr 2023 chemische und petrochemische Industrie, Logistik, Maschinenbau, Elektronik und Elektrotechnik sowie der Kfz- und Kfz-Teilebau zu den wichtigsten, das BIP bestimmenden Sektoren. 

    Ausgesprochen gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die - auch für deutsche Zulieferer interessante - niederländische Elektronik- und Halbleiterindustrie. Größte Erfolgsstory ist das niederländische Unternehmen ASML mit seinen Maschinen zur Produktion moderner Chips. Prominente deutsche Zulieferer sind beispielsweise Carl Zeiss und Trumpf.

    Im Jahr 2023 stiegen laut dem niederländischen Statistikamt CBS (Centraal Bureau voor de Statistiek) die landesweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung um rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf etwa 23,78 Milliarden Euro. Davon entfiel ein Anteil von knapp 70 Prozent in die Sparte Business Development, während der Rest für Forschungsinstitute sowie Ausbildung bestimmt war. Wichtige staatliche Fonds zur Finanzierung sind der National Growth Fund und die Wagniskapitalinitiative Dutch Venture Initiative.

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in den Niederlanden Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2023

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    1,91

    Verarbeitendes Gewerbe

    12,03

    Energieversorgung

    2,02

    Baugewerbe

    5,04

    Handel. Logistik, Gastronomie

    19,60

    Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)

    4,85

    Finanzdienstleistungen

    5,36

    Immobilienwirtschaft

    7,90

    Öffentliche Dienstleistungen/Gesundheit

    20,49

    Sonstige Dienstleistungen

    19,09

    Quelle: CBS 2025

     

    Rotterdam und Amsterdam internationale bedeutende Umschlagplätze 

    Die wichtigsten Wirtschaftsstandorte der Niederlande liegen überwiegend in der Metropolregion Randstat im Westen des Landes. Sie umfasst die vier Großstädte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht. Die Region mit rund 8 Millionen Einwohnern, also etwa 42 Prozent der Gesamtbevölkerung, ist der Motor der niederländischen Wirtschaft. Die industriellen Ballungsgebiete des größten Tiefseehafens Europas in Rotterdam sowie rund um den Flughafen Amsterdam-Schiphol gelten als die Wirtschaftszentren der Niederlande.

    Hightech-Hotspot ist das im Süden des Landes liegende Eindhoven, das sich als Brainport Eindhoven vermarktet. Im "niederländischen Silicon Valley" haben sich rund 5.000 Technologie- und IT-Unternehmen angesiedelt, darunter Start-ups bis hin zu multinationalen Playern wie ASML, Signify, Thermo Fisher Scientific, Sioux oder NXP. Als Schlüsseltechnologien der Region gelten unter anderem Mikro- und Nanoelektronik, künstliche Intelligenz, integrierte Photonik, digitale Technologien und Advanced Manufacturing. Der Hightech Campus Eindhoven verfügt über 235 Start-Ups mit mehr als 12.000 Beschäftigten aus Innovation, Forschung und Ingenieurwesen.

    Eckdaten der Provinzen in den Niederlanden (2022)

    Provinzen

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro)

    Bevölkerung (in Mio.)

    Groningen

    3,40

    55.332

    0,60

    Friesland

    2,66

    39.052

    0,66

    Drenthe

    1,92

    37.146

    0,50

    Overijssel

    5,55

    45.476

    1,19

    Flevoland

    1,81

    40.100

    0,44

    Gelderland

    9,95

    45.360

    2,13

    Utrecht

    9,25

    64.928

    1,39

    Noord-Holland

    21,26

    70.285

    2,95

    Zuid-Holland

    20,91

    53.597

    3,80

    Zeeland

    1,86

    46.205

    0,39

    Noord-Brabant

    14,95

    55.475

    2,63

    Limburg

    5,64

    48.433

    1,13

    Quelle: CBS 2025

     

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

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  • Die Vorzüge der Niederlande als Investitionsstandort sind vielfältig. Dabei sticht die gute Infrastruktur heraus. Wermutstropfen sind die hohen Lohnkosten.

    Die Niederlande sind weltweit eines der größten Empfänger- und Herkunftsländer ausländischer Direktinvestitionen (FDI). Stärken des Standorts sind ein hoch entwickelter Finanzsektor, die strategische Lage, ein effizienter Logistiksektor, gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie eine hochwertige Infrastruktur für Verkehr und Kommunikation. Mit dem Internetknoten AMS-IX Amsterdam Internet Exchange verfügt die Niederlande über einen der weltweit fünf wichtigsten Knotenpunkte des internationalen Datenverkehrs. 

    Laut World Investment Report der Welthandelskonferenz UNCTAD wiesen die Nettozuflüsse ausländischer Direktinvestitionen in die Niederlande 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 155,57 Milliarden Euro auf, auch die Nettoabflüsse sanken um 131,35 Milliarden Euro. Ende 2023 betrug der Gesamtbestand ausländischer Direktinvestitionen rund 2,47 Billionen Euro. FDI fließen insbesondere in die Wachstumssektoren Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Biotechnologie, Medizintechnik, Elektronik und Maschinen- und Gerätebau. 

    Grund für sinkende FDI sind eine international schwächere Nachfrage und gestiegene Finanzierungskosten. Die niederländische Zentralbank nennt zudem eine Mindeststeuer von 15 Prozent auf Gewinne multinationaler Unternehmen, die seit 2024 rund 140 Länder anwenden und die Konzerne zu Umstrukturierungen bewegt. 

    Deutschlands Investoren im Windschatten der USA

    Laut Statistikamt CBS waren in den Niederlanden 2021 rund 25.000 multinationale Unternehmen ansässig, rund 16.000 davon (etwa 64 Prozent) unter nicht niederländischer Kontrolle. Die USA führten die Liste von Firmen mit ausländischem Mehrheitsanteil mit 3.000 Unternehmen an, knapp vor Deutschland mit 2.400, sowie Großbritannien, Belgien und Frankreich. 

    CBS zufolge kamen im Jahr 2023 die meisten ausländischen Direktinvestitionen aus den USA (499 Milliarden Euro), aus Großbritannien (410 Milliarden Euro), Deutschland (219 Milliarden Euro) und Luxemburg (194 Milliarden Euro). Der Großteil multinationaler Unternehmen in ausländischem Besitz ist mit einem Anteil von etwa 37 Prozent im Groß- und Einzelhandel tätig, bei Unternehmensdienstleistungen (17 Prozent), in verarbeitendem Gewerbe (13 Prozent) und IKT (12 Prozent).

    Am 1. Juni 2023 trat mit dem Netherlands Foreign Direct Investment Screening Act ein Gesetz zur Regelung ausländischer Direktinvestitionen in Kraft. Es schreibt eine obligatorische Meldepflicht für Investitionen in verschiedenen Sektoren vor, darunter Kernenergie, Wärmenetze, Transport, Finanzen und Rüstung.

    Größte Unternehmen in den Niederlanden mit deutscher Muttergesellschaft (Berichtsjahr 2023)

    Unternehmen

    Branche

    Umsatzvolumen in Mio. Euro

    ALSO Nederland B.V.Technologieanbieter für die ITK-Branche

    2.074

    MediaMarkt NederlandHandelskette für Unterhaltungselektronik

    1.556

    BMW Nederland B.V.Automobilsektor

    1.368

    BMW Financial ServicesFinanzdienstleistungen

    1.317

    BASF Nederland B.V.Chemische Erzeugnisse

    1.315

    Mercedes-Benz Nederland B.V.Automobilsektor

    1.055

    Metro Distributie Nederland B.V.Großhandel

    860

    Quelle: Deutsch-Niederländische Handelskammer (AHK Niederlande) 2025

     

    Gut entwickelter Arbeitsmarkt

    Der niederländische Arbeitsmarkt bietet ein hohes Maß an Work-Life-Balance für Arbeitnehmer. Laut CBS sind 82 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig, 16 Prozent in der verarbeitenden Industrie und 2 Prozent in der Landwirtschaft. Die Lohnkosten gelten sektorenübergreifend als vergleichsweise hoch. Laut Eurostat beliefen sie sich bei größeren Unternehmen im Jahr 2023 auf 43,30 Euro pro Stunde. Der EU-Durchschnitt betrug im gleichen Jahr 31,80 Euro pro Stunde, in Deutschland waren es 41,30 Euro pro Stunde.

    Beim jährlichen Wettbewerbsranking des Schweizer International Institute for Management Development (IMD) sind die Niederlande unter 67 untersuchten Ländern von Platz 5 im Jahr 2023 auf Rang 9 im Jahr 2024 zurückgefallen, zählen jedoch weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt. Mit dem Ziel, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, hat ein Verbund öffentlicher und privater Akteure die Wissens- und Innovationsagenda 2024 bis 2027 aufgestellt.

    Investitionsförderung: Nachhaltigkeit und Innovation stehen im Fokus

    Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Investitionszuschüssen gelten für in- und ausländische Investoren gleichermaßen. Die Niederlande nutzen europäische, nationale und regionale Förderinstrumente. Bilaterale Förderprogramme mit Deutschland haben die Schwerpunkte Nachhaltigkeit (erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Verringerung von Treibhausgasen), Innovation und Digitalisierung. 

    Öffentliche Förderdarlehen für Unternehmen bieten unter anderem die Programme Green Projects Scheme und Innovation Credit Scheme. Die niederländische Unternehmensagentur RVO fördert innovative Produktentwicklungen, die aufgrund des hohen Risikos nicht von Banken und anderen privaten Geldgebern finanziert werden. 

    Steuererleichterungen und EU-Förderung in grenznahem Raum

    Dividenden und Kapitalgewinne einer ausländischen Tochtergesellschaft sind von der Körperschaftssteuer befreit. Die niederländische Unternehmenssteuerstruktur bietet zudem die Vorabverständigung auf Verrechnungspreisvereinbarungen (Advance Pricing Agreement, APA) sowie auf Steuerbescheide (Advance Tax Ruling, ATR). So erhalten Unternehmen frühzeitig Klarheit über künftige Steuern. Außerdem gibt es in den Niederlanden keine Zweigstellengewinnsteuer und es wird keine Quellensteuer auf Zinsen und Lizenzgebühren erhoben.

    Für den deutsch-niederländischen Grenzraum bestehen im Rahmen der EU-Initiative Interreg Europe zwei Projektgebiete mit denen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert wird. Das Gebiet Deutschland-Nederland, das in NRW vom nördlichen Westfalen bis zum Niederrhein reicht, verfügt im Zeitraum 2021 bis 2027 über insgesamt 450 Millionen Euro für die Schwerpunktthemen Energie und Klima, Hightech-Systeme und -Materialien, Integration, Bildung und Arbeitsmarkt, Landwirtschaft und Lebensmittel, Gesundheit und Pflege. Im Gebiet Euregio Maas Rhein, in NRW im erweiterte Raum Aachen, können im Zeitraum 2021-2027 rund 176 Millionen Euro für die smarte, grüne, CO2-arme und soziale Entwicklung der Region vergeben werden.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

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  • bitte die Bezeichnung der Organisation mit dem entsprechenden Link hinterlegen

    BezeichnungAnmerkung
    Deutsch-Niederländische Handelskammer (AHK Niederlande)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Ministry of Economic AffairsNiederländisches Wirtschaftsministerium
    The Netherlands Foreign Investment Agency (NFIA)Niederländische Agentur für Auslandsinvestitionen
    Business NetherlandsWirtschaftsförderung in den Niederlanden
    Green Projects SchemeWirtschaftsförderung für umweltfreundliche Vorhaben
    Innovation Credit SchemeWirtschaftsförderung für innovative Vorhaben
    Invest InternationalUnterstützung bei Finanzierung, Projektentwicklung und strategischen Partnerschaften