Wirtschaftsstandort | Oman

Oman nutzt Chancen der Energiewende

Das Sultanat will seine Abhängigkeit von Öl und Gas reduzieren. Die Produktion von grünem Wasserstoff soll den Strukturwandel befördern und Oman als Wirtschaftsstandort aufwerten.

Von Robert Espey | Dubai

Unter den sechs Staaten des Golfkooperationsrates gehört Oman mit seinen 5,2 Millionen Einwohnern, davon rund 40 Prozent Ausländer, zu den wirtschaftlich schwächeren Ländern. Das Sultanat war 2023 beim Pro-Kopf-Einkommen mit 21.600 US-Dollar (US$) das Schlusslicht, hinter Bahrain (27.300 US$). Spitzenreiter war Katar mit 78.700 US$.

Auf dem regional vorletzten Platz rangiert Oman beim Bruttoinlandsprodukt. Dieses lag 2023 bei 110 Milliarden US-Dollar (US$). Deutschland exportierte 2023 Waren im Wert von rund 820 Millionen Euro nach Oman.

  • Der Aufbau einer grünen Wasserstoffindustrie dürfte den größten Beitrag zur Diversifizierung leisten und besonders den südlichen Regionen kräftige Wachstumsimpulse geben.   

    Oman ist zwar ein relativ kleiner Öl- und Gasproduzent, aber dennoch stark von der Ölpreisentwicklung abhängig. Der Anteil des Öl- und Gassektors am Bruttoinlandsprodukt betrug 2023 nominal etwa 37 Prozent (einschließlich Raffinerien). Bei den Ausfuhren lag der Öl- und Gasanteil bei 65 Prozent. Der Staatshaushalt wurde zu 72 Prozent aus den Öl- und Gaseinnahmen gespeist.

     

    5,2 Mio.

    Personen lebten Mitte 2024 in Oman.

    Quelle: National Centre for Statistics & Information 2024

    109,5 Mrd.

    US-Dollar betrug 2023 das Bruttoinlandsprodukt (BIP).

    Quelle: National Centre for Statistics & Information 2024

    21.551

    US-Dollar machte 2023 das BIP pro Kopf aus.

    Quelle: National Centre for Statistics & Information 2024

    Rang 79

    belegte Oman 2023 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 70

    nimmt Oman im Corruption Perceptions Index 2023 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    Wesentliche Beiträge zur Diversifizierung der Wirtschaft sollen unter anderem die verarbeitende Industrie, der Bergbau, Landwirtschaft und Fischerei sowie verschiedene Dienstleistungssparten wie Logistik und Tourismus leisten. Mittel- und langfristig dürfte sich allerdings die grüne Wasserstoffproduktion zum bedeutendsten Nichtölsektor entwickeln.

    Öl- und Gasförderung bleibt vorerst wichtigster Wirtschaftszweig

    Die Diversifizierung der Wirtschaft soll nicht mit einer Schrumpfung des Öl- und Gassektors einhergehen. Petroleum Development Oman, der größte omanische Öl- und Gasproduzent, will seine Rohölförderung von gegenwärtig 650.000 mittelfristig auf 800.000 Barrel pro Tag erhöhen.

    Auch am Ausbau der Gasförderungskapazitäten wird gearbeitet. Oman ist in der Region des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC) nach Katar der zweitgrößte LNG-Exporteur. Im weltweiten Vergleich verfügt das Sultanat mit jährlich 10,4 Millionen Tonnen über die zehntgrößte LNG-Exportkapazität, so die Daten des Global Gas Infrastructure Tracker.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in OmanAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2023 1)

    Anteil an den Beschäftigten 2023 2)

    Land- Forstwirtschaft, Fischerei

    2,3

    5,2

    Öl, Gas, Bergbau

    36,1

    1,9

      Öl und Gas

    35,5

    k.A.

    Verarbeitende Industrie

    9,0

    10,1

      Ölraffinerien

    1,0

    k.A.

      chemische Grundstoffe

    3,2

    k.A.

      sonstige verarbeitende Industrien

    4,7

    k.A.

    Energie- und Wasserversorgung, Entsorgungswirtschaft

    2,3

    0,4

    Baugewerbe

    6,6

    20,9

    Dienstleistungen

    43,8

    61,5

    1 vorläufige Angaben, zu laufenden Preisen; 2 Schätzungen.Quelle: National Centre for Statistics & Information 2024, Germany Trade & Invest 2024

    Die Petrochemie ist der Schwerpunkt der verarbeitenden Industrie. Der Sektor hatte 2023 einen Anteil von 40 Prozent an der Wertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes (ohne Raffinerien). Die Chemieindustrie soll weiter kräftig wachsen. Gegenwärtig befindet sich allerdings nur ein kleineres Projekt in der Bauphase.

    Erneuerbare Energien und Wasserstoff sind Zukunftsbranchen

    Die 2023 vorgelegte staatliche Planung für die Energieerzeugung zur Versorgung des nationalen Stromnetzes sieht einen Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien von 4 Prozent im Jahr 2023 auf 31 Prozent bis 2029 vor. Für Solarstrom ist ein Anteil von 23 Prozent vorgesehen. Windenergie soll 6 Prozent beitragen, ein Waste-to-Energy-Projekt 2 Prozent.

    Das Sultanat will gemäß seiner Wasserstoffstrategie bis 2030 eine Produktionskapazität von jährlich 1 Million bis 1,25 Millionen Tonnen grünem Wasserstoff aufbauen. Die jährliche Erzeugung von grünem Wasserstoff soll bis 2040 auf 3,5 Millionen bis 3,75 Millionen Tonnen und bis 2050 auf 7,5 Millionen bis 8,5 Millionen Tonnen steigen.

    Dienstleistungssektoren mit Potenzial

    Der Ausbau des Logistiksektors gilt als prioritär. Der neue Hafen in Duqm ist eines der wichtigsten Projekte. Duqm und die beiden anderen großen omanischen Handelshäfen Sohar und Salalah liegen strategisch günstig, weil sie im Gegensatz zu den Häfen im Persischen Golf von Behinderungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz nicht betroffen wären.

    Das derzeit wichtigste Investitionsvorhaben im Logistiksektor ist die geplante Schienenverbindung zwischen Sohar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Zur Realisierung des Vorhabens haben Oman Rail und Etihad Rail (VAE) 2022 die Oman-Etihad Rail Company gegründet. Bauaufträge für die 300 Kilometer lange Schienenstrecke sind bereits vergeben.

    Der Regierung zufolge sollen bis 2040 etwa 31 Milliarden US$ in die Entwicklung des Tourismus fließen. Der Staat ist vor allem mit der 2005 gegründeten Oman Tourism Development Company (Omran) in der Branche aktiv. Die notwendigen Milliardeninvestitionen werden aber im Wesentlichen von privaten in- und ausländischen Unternehmen erwartet. Bei Großprojekten spielt Omran als Partner privater Investoren eine wichtige Rolle.

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    SWOT-Analyse Oman

    S

    Stärken Strengths

    • Größere Öl- und Gasvorkommen
    • Strategisch günstige Häfen außerhalb der Straße von Hormus
    • Moderne Infrastruktur (teilweise noch im Aufbau)
    • Großes Interesse an Kooperationen mit ausländischen Partnern, verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen
    • Politische Neutralität
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Abhängigkeit vom Öl- und Gassektor
    • Instabiler Staatshaushalt
    • Hohe Importabhängigkeit
    • Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften 
    • Langwierige Entscheidungsprozesse im öffentlichen Sektor
    O

    Chancen Opportunities

    • Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und Aufbau einer grünen Wasserstoffproduktion 
    • Hohe Investitionen in Downstream-Industrien (Petrochemie)
    • Ausbau des Gesundheitssystems
    • Entwicklung des Logistiksektors (Häfen, Flughäfen, Schienenwege)
    • Ambitionierte Tourismusstrategie
    T

    Risiken Threats

    • Sinkende Öl- und Gaspreise
    • Rückkehr hoher Haushaltsdefizite, wachsende Verschuldung, Kreditengpässe
    • Interne politische Spannungen
    • Weitere Restriktionen für die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte 
    • Militärische Konflikte in der Golfregion

    Hafenstädte mit Freizonen sind wichtige Wirtschaftsregionen

    In der Provinz Batinah North mit dem Zentrum Sohar 250 Kilometer nördlich von Muscat sind viele bedeutende Industrieprojekte des Sultanats angesiedelt. Sohar verfügt über einen 20 Quadratkilometer großen Industriehafen, eine 45 Quadratkilometer umfassende Freizone und ein weiteres 22 Quadratkilometer großes Industriegebiet, das Sohar Industrial Estate.

    Der Industriehafen und die Freizone werden von der Sohar Industrial Port Company (SIPC) verwaltet. An der SIPC sind mit jeweils 50 Prozent der omanische Staat und der Port of Rotterdam beteiligt.

    Neben dem Handels- und Logistiksektor sind die Petrochemie und die Metallindustrie die wichtigsten Branchen in Sohar. Die staatliche Holding OQ betreibt im Hafen eine Ölraffinerie und mehrere große Petrochemiewerke. Nördlich des Hafengebiets steht der neue Liwa Plastics Industries Complex, das größte Chemieprojekt des Landes. Die Metallindustrie ist in Sohar unter anderem durch Jindal Shadeed Iron & Steel, Vale Oman (Eisenerz-Pelletierwerk), Sohar Steel sowie Sohar Aluminium vertreten.

    Die Hafenstadt Salalah, die rund 150 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernt liegt, ist das Wirtschaftszentrum des Südens. Eine Freizone wurde 2006 gegründet. Zu den Unternehmen gehören unter anderem ein Stahlwerk (Dhofar Steel), eine Ammoniakfabrik, ein Pharmakomplex (Philex Pharmaceuticals) und eine LPG-Anlage (Liquefied Petroleum Gas). Salalah wird von den in der Provinz Dhofar geplanten grünen Wasserstoffprojekten profitieren.

    Die in der dünn besiedelten Provinz Wusta liegende Duqm Special Economic Zone soll sich zu einem führenden regionalen Logistik- und Industriezentrum entwickeln. In einer ersten Entwicklungsphase wurde der Hafen gebaut. Für das Management des Hafens ist die Port of Duqm Company zuständig. Das Unternehmen ist ein 50/50-Joint Venture aus der omanischen Regierung und dem Consortium Antwerp Port.

    In Duqm ging 2023 die dritte Raffinerie des Landes in Betrieb. Ein großer petrochemischer Komplex soll errichtet werden. Zudem wird Duqm mit dem geplanten Aufbau einer grünen Wasserstoffindustrie starke Wachstumsimpulse erhalten.

    Von Robert Espey | Dubai

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  • In Oman konzentrierte sich das Interesse ausländischer Investoren bislang auf den Öl- und Gassektor. Als weiterer Schwerpunkt kommt nun die grüne Wasserstoffindustrie hinzu.  

    Die ausländischen Direktinvestitionen entwickeln sich in Oman sehr positiv. Nach Angaben der omanischen Statistikbehörde hat sich zwischen 2015 und 2020 der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen von 17,9 Milliarden auf 37 Milliarden US-Dollar (US$) mehr als verdoppelt. Bis 2023 wurde ein weiterer Anstieg auf über 65 Milliarden US$ verzeichnet.

    Der UNCTAD World Investment Report zeigt eine ähnliche Tendenz. Für 2020 und 2023 werden 37,2 Milliarden beziehungsweise und 59,1 Milliarden US$ ausgewiesen.

    Deutsche Direktinvestitionen sind relativ gering

    Die beiden größten ausländischen Investoren sind das Vereinigte Königreich und die USA. Sie kamen 2023 auf Anteile am Direktinvestitionsbestand von 50,6 und 17,2 Prozent. Es folgten China mit 5,3 Prozent und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit 3,8 Prozent.

    Deutschland ist in der omanischen Statistik nicht aufgeführt. Die Bundesbank gibt für 2022 den Bestand deutscher Direktinvestitionen in Oman mit 210 Millionen US$ an.

    Öl- und Gassektor ist bislang dominierend

    Die ausländischen Direktinvestitionen konzentrieren sich auf den Öl- und Gassektor. Gemäß den omanischen Daten hatte die Öl- und Gasindustrie 2023 mit 50,7 Milliarden US$ einen Anteil von 78 Prozent am Direktinvestitionsbestand.

    Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich wie BP und Shell sind die mit Abstand größten Investoren im Öl- und Gassektor des Sultanats. Am führenden Öl- und Gasproduzenten, Petroleum Development Oman (PDO) ist der Staat mit 60 Prozent beteiligt. Shell hält 34 Prozent, TotalEnergies 4 Prozent und PTTEP aus Thailand 2 Prozent. Auf PDO entfallen über zwei Drittel der omanischen Ölförderung.

    Das bislang größte BP-Projekt in Oman ist die Erschließung der unkonventionellen Gasvorkommen im "Explorationsblock 61" (Khazzan & Ghazeer Fields). Die erste Phase ging 2018 in Betrieb, die zweite 2020. Insgesamt liegt die Förderkapazität jetzt bei täglich 42 Millionen Kubikmeter Gas und 65.000 Barrel Kondensate.

    BP hielt an dem Gasprojekt zunächst 60 Prozent, verkaufte 2021 aber 20 Prozent für 2,6 Milliarden US$ an PTTEP. Die anderen Shareholder sind die omanische Staatsholding OQ mit 30 Prozent und Petronas mit 10 Prozent. BP und die italienische Eni haben eine Vereinbarung zur Erschließung von Gasvorkommen im "Block 77" geschlossen.

    Das US-Unternehmen Occidental (Oxy) ist der zweitgrößte Ölproduzent des Sultanats. Oxy dürfte 2023 durchschnittlich rund 90.000 Barrel pro Tag gefördert haben.

    TotalEnergies ist an der Ölproduktion im "Block 6", an der Gasförderung im "Block 12" sowie an Omans LNG-Anlage beteiligt. Vereinbarungen über die Erschließung von Gasvorkommen im "Block 10" und "Block 11" wurden 2021 beziehungsweise 2022 unterzeichnet.

    Verarbeitende Industrie ist wichtigster Sektor außerhalb des Ölsektors

    Nach der Öl- und Gasförderung ist die verarbeitende Industrie der zweite Schwerpunkt ausländischer Investoren. Allerdings sank 2023 in diesem Sektor der Direktinvestitionsbestand um 5 Prozent auf 4,6 Milliarden US$. Die wichtigsten Herkunftsländer waren 2022 Kuwait mit 1,1 Milliarden US$, die VAE mit 0,6 Milliarden US$, Indien mit 0,5 Milliarden US$ sowie die Niederlande mit 0,3 Milliarden US$. Daten für 2023 liegen noch nicht vor.

    An der neuen Ölraffinerie in Duqm mit einer Kapazität von 230.000 Barrel pro Tag ist neben der omanischen Staatsholding OQ auch Kuwait Petroleum International beteiligt. Die Jindal Shadeed Iron & Steel Company, eine Tochter des indischen Stahlkonzerns Jindal Steel and Power Limited, hat eigenen Angaben zufolge in Oman bislang 1,1 Milliarden US$ investiert. Das Unternehmen betreibt in Sohar eine Stahlproduktion und will zukünftig in Duqm grünen Stahl herstellen.

    Kuwait Petroleum International und der saudi-arabische Chemieriese Sabic haben mit Oman über eine Beteiligung am geplanten 9 Milliarden US$ teuren Petrochemiekomplex in Duqm verhandelt. Das Projekt liegt aber seit Mitte 2023 auf Eis.

    Grüner Wasserstoff wird neuer Investitionsschwerpunkt

    Die Entwicklung eines großen grünen Wasserstoffsektors könnte mittel- und langfristig zu hohen ausländischen Investitionen führen. Das Investitionsvolumen der geplanten Vorhaben im omanischen Wasserstoffsektor beläuft sich laut Datenbank MEED Projects mittlerweile auf mehr als 70 Milliarden US$. 

    An acht grüne Wasserstoffprojekte im Wert von insgesamt 55 Milliarden US$ erfolgten bereits Landzuteilungen für Wind- und Solarkraftwerke sowie für Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff und Ammoniak.

    Alle Vorhaben befinden sich noch in der Planungsphase. Die endgültigen Investitionsentscheidungen werden erst 2026 erwartet. Entscheidend bleibt der Abschluss von Abnahmeverträgen. Zwar gibt es Gespräche mit möglichen Kunden (Offtaker), Ergebnisse sind kurzfristig aber eher unwahrscheinlich. Kontakte bestehen unter anderem zum deutschen Gasversorger VNG.

    Investitionsförderung: Stärkere Diversifizierung angestrebt

    Ein zentrales Ziel der omanischen Entwicklungsplanung ist die Diversifizierung der Wirtschaft. Deshalb bietet die nationale Investitionsförderungsgesellschaft Invest Oman ausländischen Investoren ein großes Branchenspektrum an. In den meisten Wirtschaftsbereichen ist mittlerweile eine hundertprozentige ausländische Beteiligung möglich.

    Invest Oman will Investoren vor allem für Projekte in der verarbeitenden Industrie, in der Logistik und bei erneuerbaren Energien gewinnen. Im Fokus stehen darüber hinaus die Branchen Tourismus, Informations- und Kommunikationstechnologien, Bergbau, Landwirtschaft und Fischerei, Gesundheitswesen, Bildung sowie Umwelttechnik.

    GTAI stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

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