Arbeitsmarkt | Philippinen

Philippinen erwarten für 2025 kräftiges Gehaltsplus

Die Gehälter auf den Philippinen dürften 2025 erneut um 6 Prozent zulegen. Die Suche nach qualifiziertem Personal wird in den Wirtschaftszentren schwieriger.

Von Boris Alex, Dr. Julio Pereira | Kuala Lumpur, Berlin

Wir haben die Reihe "Lohn- und Lohnnebenkosten" in "Arbeitsmarkt" umbenannt.

Die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den Philippinen sorgen für eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Erwerbslosenquote ist mit rund 4 Prozent gering und in einigen Wachstumsbranchen liegt der Fachkräftebedarf über dem Angebot. Die Löhne und Gehälter steigen vor allem in den wirtschaftlich starken Regionen. Viele Unternehmen müssen zusätzliche Anreize bieten, um Personal zu finden und qualifizierte Mitarbeitende zu halten. Die berufliche Aus- und Fortbildung findet überwiegend in den Unternehmen statt. Auch Hochschulabsolventen verfügen meist nicht über ausreichende praktische Erfahrungen.

Stärken des Arbeitsmarkts

  • Junge, flexible und technologieaffine Bevölkerung
  • Erwerbstätige verfügen über sehr gute Englischkenntnisse
  • Wettbewerbsfähiges Lohnniveau

Schwächen des Arbeitsmarkts

  • Berufliches Ausbildungssystem noch unterentwickelt
  • Starke Fluktuation in der Belegschaft
  • Geringe Praxiserfahrung bei Absolventen

  • Das Arbeitskräfteangebot in den Philippinen ist groß, doch der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter wächst. Meist müssen die Unternehmen ihr Personal intern schulen.

    Die Lage auf dem philippinischen Arbeitsmarkt hat sich im Verlauf des Jahres 2025 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Nach vorläufigen Angaben des Statistikamtes Philippine Statistics Authority lag die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2025 mit 4,2 Prozent und fast einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert. 

    Im Dezember 2025 waren 49,4 Millionen Menschen beschäftigt. Dies entsprach einer Erwerbsquote von 64,4 Prozent. Mit knapp 31 Millionen Beschäftigten ist der Dienstleistungssektor der bedeutendste Arbeitgeber. Davon sind allein ein Drittel im Handel tätig. In der Landwirtschaft arbeiteten Ende 2025 rund 10 Millionen Menschen.

    Weniger Beschäftigte im Industriesektor

    Die Zahl der Beschäftigten im Industriesektor ist 2025 zurückgegangen und lag im Dezember des Jahres mit 8,4 Millionen um 8 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Knapp 60 Prozent davon arbeiteten in der Baubranche und weitere 3,2 Millionen in der verarbeitenden Industrie. 

    Die philippinische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Arbeitsplätze im Industriesektor zu schaffen, vor allem in Schlüssel- und Wachstumsbranchen wie der Elektronikindustrie, sowie im Energie- und Bergbausektor. Das soll die Beschäftigungssituation für junge Menschen verbessern. Die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre war Ende 2025 mit 12,2 Prozent fast dreimal so hoch wie der Gesamtdurchschnitt.

    Das Arbeitskräftepotenzial der Philippinen ist hoch. Mit einem Medianalter von rund 26 Jahren verfügt der Archipel im globalen und regionalen Vergleich über eine sehr junge Bevölkerung. So lag der Wert 2025 in Indonesien bei 31, in Vietnam bei 33 und in Thailand sogar bei 41 Jahren. 

    Bei den Englischkenntnissen belegt das Land weltweit Rang 22 und erreicht in Asien sogar Platz 2 hinter Singapur. Im akademischen Jahr 2023/2024 waren 5,1 Millionen Studierende an den 2.410 höheren Bildungseinrichtungen des Landes immatrikuliert und damit 6 Prozent mehr als in der Vorperiode. Fast ein Drittel der rund 830.000 Absolventinnen und Absolventen machten ihren Studienabschluss in Wirtschaftswissenschaften, weitere 22 Prozent in Ingenieur- und IT-Studiengängen.

    Künstliche Intelligenz bedroht IT-Jobs

    Die Regierung hat eine Reihe von Zukunftsbranchen identifiziert, in denen sie die globale Wettbewerbsfähigkeit der Philippinen stärken will. Dazu zählen die Elektromobilität, die Elektronik- und Halbleiterindustrie sowie die erneuerbaren Energien und Stromspeichertechnik. Der Bedarf an Absolventen von Ingenieurstudiengängen sowie an Fachkräften aus technischen Berufen dürfte in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Gleiches gilt für IT-Spezialisten sowie für die Business Process Management-Industrie.

    Allerdings bedroht künstliche Intelligenz (KI) die Outsourcing-Branche. Einer Studie der Weltbankgruppe zufolge sind 40 Prozent der Beschäftigten im philippinischen IT-Sektor mit Tätigkeiten befasst, die durch Automatisierung und generative KI-Anwendungen ersetzt werden könnten. Umso wichtiger ist die Anpassung der Ausbildung an die Anforderungen der Unternehmen hinsichtlich der KI-Kenntnisse der Absolventen.

    Nachfrage nach beruflichen Ausbildungszertifikaten wächst

    Um den steigenden Fachkräftebedarf zu decken, will die philippinische Regierung das Berufsausbildungs- und -zertifizierungssystem (Technical and Vocational Education and Training) modernisieren und stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten. Im Jahr 2024 erwarben 1,2 Millionen Filipinos ein Ausbildungs- oder Fortbildungszertifikat und damit ein Viertel mehr als im Vorjahr, so die Daten der Technical Education and Skills Development Authority (TESDA). Die Behörde ist für die Zertifizierung und Kontrolle der beruflichen Aus- und Fortbildung zuständig.

    Mit einem Anteil von 30 Prozent wurden die meisten Abschlüsse im Tourismus und Gastgewerbe erworben. Im Industriesektor lagen Elektrotechnik und Elektronik mit 12 Prozent, Kfz mit 10 Prozent sowie Metallverarbeitung und Maschinenbau mit 8 Prozent vorne. Laut TESDA wurden 2024 knapp 400.000 Zertifikate für Industrieberufe verliehen. 

    Von den landesweit 4.548 Ausbildungseinrichtungen werden 90 Prozent von privaten Trägern betrieben. Im Jahr 2024 gab es rund 18.000 zertifizierte berufliche Aus- und Fortbildungslehrgänge. Davon waren jeweils rund 1.700 in den Bereichen Elektrik und Elektronik sowie Metallverarbeitung und Maschinenbau und 1.300 in der Kfz-Branche.

    Berufsausbildung vermittelt meist nur Basisqualifikationen

    Eine abgeschlossene Berufsausbildung bedeutet aber in der Regel nur, dass die Absolventen die – häufig nur theoretischen – Grundlagen des jeweiligen Berufsbilds erworben haben. Eine intensive betriebsinterne Nachschulung und -qualifizierung ist in den meisten Fällen notwendig. Gleiches gilt auch für Hochschulabsolventen, beispielsweise von Ingenieurstudiengängen. Um die Ausbildung praxisorientierter aufzustellen, kooperieren philippinische Unternehmen mit beruflichen Bildungseinrichtungen. Allerdings durchlief 2024 nur jeder neunte Auszubildende sein Training in einem Unternehmen.

    Eine Reihe von deutschen Unternehmen arbeitet mit TESDA bei der beruflichen Bildung zusammen. Im "Porsche Training and Recruitment Center Philippines" bildet der Autobauer gemeinsam mit dem Bildungsträger Don Bosco Technical Institute of Makati und der Deutsch-Philippinischen Auslandshandelskammer (AHK) Kfz-Mechatroniker aus. 

    Daneben gibt es eine Kooperationsvereinbarung zwischen TESDA und der AHK zur Aus- und Fortbildung in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Kreislauf- und Wasserwirtschaft sowie nachhaltiges Bauen.

    Philippinen im weltweiten Vergleich

    Folgende Karte ermöglicht den Vergleich zwischen zahlreichen Ländern weltweit. Bitte beachten Sie, dass die Werte in der Karte aus international standardisierten Quellen stammen und somit ggf. von Angaben aus nationalen Quellen im Text abweichen können.

    Quelle: CIA Factbook

     

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

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  • In den Philippinen wird neues Personal zunehmend über digitale Kanäle rekrutiert. Neben dem Gehalt ist den Mitarbeitenden eine gute Work-Life-Balance wichtig.

    Die hohe Technologieaffinität der philippinischen Bevölkerung spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt wider. Sowohl für Bewerber als auch für personalsuchende Unternehmen gilt "Digital First". 

    Daneben spielen aber auch persönliche Beziehungen, Referenzen von Vorgesetzten und Arbeitskollegen sowie Empfehlungen aus dem Familien- und Freundeskreis eine wichtige Rolle. Fast jeder dritte Beschäftigte findet auf diesem Weg seinen derzeitigen Arbeitsplatz, so das Ergebnis einer Befragung durch die Unternehmensberatung BCG. Unternehmen sollten also bei der Personalsuche firmeninterne und informelle Kanäle aktiv nutzen.

    Soziale Medien für Mitarbeitersuche immer wichtiger

    Bei der digitalen Bewerbersuche empfiehlt es sich, verschiedene Plattformen zu bespielen. Vor allem für Unternehmen mit einem hohen Bekanntheitsgrad und einem großen Personalbedarf bietet es sich an, Bewerbermanagementsysteme in ihre Homepages zu integrieren. Durch diese können sich Interessenten über offene Stellen informieren und sich direkt bewerben. Dort sollten auch Informationen zur Unternehmens- und Arbeitskultur bereitgestellt werden, beispielsweise in Form von Testimonials. 

    Parallel dazu generieren Online-Jobbörsen wie Jobstreet, Kalibrr und Indeed zusätzliche Reichweite. Soziale Medien spielen auch bei der Rekrutierung eine immer größere Rolle. Neben dem Business-Netzwerk LinkedIn gewinnen Plattformen wie X und TikTok in den Philippinen an Bedeutung – vor allem um Kandidaten der "Generation Z" zu erreichen.

    Die Suche nach Führungskräften und die Besetzung von Positionen im C-Level-Management übernehmen in der Regel spezialisierte Personalberatungsgesellschaften. Neben internationalen Headhuntern wie Michael Page gibt es eine Reihe von Executive-Search-Agenturen, die sich auf die Personalsuche im südostasiatischen Raum spezialisiert haben. Aufgrund der hohen regionalen Mobilität von asiatischen Fach- und Führungskräften ist ein Dienstleister mit Repräsentanzen in den Nachbarländern von Vorteil. Die Deutsch-Philippinische Industrie- und Handelskammer (AHK) bietet ebenfalls Dienstleistungen zur Personalsuche und -auswahl an.

    Personalauswahl wird zunehmend digitalisiert

    Ablauf, Dauer und Kosten des Rekrutierungsprozesses hängen von der jeweiligen Position ab. Bei Tätigkeiten mit geringen Qualifikationsanforderungen lagern Unternehmen diese häufig an spezialisierte Personalvermittler aus. Bei Fach- sowie Führungskräften im mittleren Management läuft der Prozess in der Regel über die Personalabteilung des Unternehmens.

    Am Anfang des mehrstufigen Auswahlverfahrens steht die Überprüfung der meist digital eingereichten Bewerbungsunterlagen. In der ersten Runde werden die Interviews telefonisch oder virtuell durchgeführt, das zweite und gegebenenfalls dritte Gespräch finden in der Regel persönlich unter Einbeziehung der jeweiligen Fachabteilung statt. Bei den Auswahlkriterien werden praktische Erfahrung und Fähigkeiten stärker gewichtet als die formelle Ausbildung wie Schul- und Universitätsabschlüsse. 

    Immer mehr Unternehmen setzen bei der Personalsuche und -auswahl künstliche Intelligenz ein. Philippinische Bewerber erwarten einen zügigen Rekrutierungsprozess mit zeitnaher Rückmeldung, so das Ergebnis der BCG-Befragung.

    Personalberater fordern für die erfolgreiche Vermittlung einer Führungskraft zwischen 20 und 25 Prozent des Bruttojahresgehalts als Provision. Falls sich innerhalb von drei bis sechs Monaten herausstellt, dass die Person doch nicht auf die Position passt, ist es branchenüblich, dass der Recruiter eine neue Besetzung sucht. Die Dauer für die Nachbesetzung von Leitungspositionen liegt je nach Funktion zwischen 30 und 90 Tagen, so die Aussage des Personalberaters ZMG.

    Es gibt in den Philippinen eine Reihe von lokalen und internationalen Dienstleistern für Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung. Viele davon haben sich auf die Anforderungen von Business Process Outsourcing-Firmen spezialisiert. Dazu zählen unter anderem P&A Grant Thornton, Multiplier, Connext oder KMC.

    Work-Life-Balance ist wichtigstes Kriterium für Jobzufriedenheit 

    Philippinische Arbeitskräfte sind sehr mobil und flexibel, was sich auch in den Fluktuationsraten widerspiegelt. Diese liegt nach Schätzung von ZMG je nach Industrie bei 20 bis 25 Prozent im Jahr. In einer Umfrage von Michael Page gaben neun von zehn Befragten an, dass sie offen für einen Jobwechsel seien. Treibende Kräfte sind ein höheres Gehalt, eine bessere Gesundheitsversorgung, flexiblere Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. 

    Eine ausgeglichene Work-Life-Balance hat in allen Altersgruppen die höchste Priorität bei den Kriterien zur Jobzufriedenheit, so das Ergebnis der Studie. Die Hälfte der Befragten gab zudem an, dass sie auf eine Beförderung und ein höheres Gehalt verzichten würden, wenn damit eine Verschlechterung der Work-Life-Balance verbunden ist.

    Jeder dritte Arbeitgeber in den Philippinen gab an, dass es herausfordernd sei, die Beschäftigten im Unternehmen zu halten. Im Finanzsektor war der Wert mit 70 Prozent am höchsten. Auch in der verarbeitenden Industrie und in der IT-Branche ist es für die Firmen deutlich schwieriger, Mitarbeitende zu binden als beispielsweise im Einzelhandel oder im Logistiksektor, so die Analyse von Michael Page. Immer mehr Arbeitgeber versuchen, über interne Qualifizierungsmaßnahmen ihr Personal stärker an das Unternehmen zu binden – Stichwort "Lebenslanges Lernen".

    Fachkräftemangel ist für deutsche Unternehmen ein Thema

    Auch für viele deutsche Unternehmen vor Ort kann Personalsuche und -management herausfordernd sein. In einer Befragung der AHK vom Frühjahr 2026 gaben ein Viertel der Unternehmen an, dass Fachkräftemangel zu den Risiken für ihre Geschäfte auf dem Archipel zählt. Die gute Nachricht: Das Ergebnis war 10 Prozentpunkte nierdirger als noch im Herbst 2025. Insofern hat sich die Lage auf dem Fachkräftemarkt aus deutscher Sicht entspannt.

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

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  • Für 2026 werden Lohnsteigerungen von bis zu 6 Prozent erwartet. Die Gehaltsspannen sind je nach Branche und Region groß. Das Arbeitgeberbrutto liegt oft weit über dem Grundgehalt.

    Die Lohn- und Gehaltsentwicklung in den Philippinen reflektiert die positive Konjunkturentwicklung und den wachsenden Fachkräftemangel in einigen Branchen. Im Jahr 2025 lag das nominale Gehaltsplus im Schnitt bei 5,3 Prozent, so die Aussage des Personalberaters AON. Für 2026 gehen die Prognosen zum Jahresbeginn ebenfalls von einem Zuwachs zwischen 5 und 6 Prozent aus. Angesichts der steigenden Inflation infolge des Nahostkonflikts drohen allerdings deutlich geringere Reallohnzuwächse. So lag die Teuerungsrate im April 2026 mit 4,1 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Jahresdurchschnitt 2025.

    Die Löhne in den Philippinen steigen jährlich anEntwicklung der durchschnittlichen Bruttomonatslöhne
     

    2020

    2021

    2022

    2023

    Nominal (in Peso)

    15.230

    15.528

    16.488

    17.605

    Nominal (in US$)

    307

    315

    303

    314

    Nominale Veränderung (in %)*

    4,2

    2,0

    6,2

    6,8

    Wechselkurs: 1 US$ = ... Peso

    49,53

    49,25

    54,50

    55,85

    * gegenüber Vorjahr basierend auf Landeswährung.Quelle: ILO 2026

    Die philippinische Wirtschaft ist sehr stark vom Binnenkonsum getrieben, der gut 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Höhere Löhne und Gehälter haben deshalb einen unmittelbaren Effekt auf die Konjunkturentwicklung. 

    Das gilt auch für die täglichen Mindestlöhne, die regelmäßig von der philippinischen Regierung nach Regionen festgelegt werden. In der Hauptstadtregion (National Capital Region; NCR) war dieser mit umgerechnet rund 11 US-Dollar (US$) im April 2026 am höchsten, in Bangsamoro im Süden der zweitgrößten Insel Mindanao mit knapp 7 US$ pro Tag am niedrigsten.

    In der Hauptstadtregion werden die höchsten Gehälter gezahlt

    Auch jenseits der gesetzlichen Mindestlöhne ist das Gehaltsniveau im Großraum Manila, dem wirtschaftlichen Zentrum der Philippinen, am höchsten. Angesichts der im regionalen Vergleich höheren Lebenshaltungskosten müssen die Arbeitgeber dort attraktive Gehälter und Zusatzleistungen anbieten, um qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren und zu halten. Allerdings ist auf der Hauptinsel Luzon und vor allem in der NCR der Personalpool von Hochschulabsolventen und Facharbeitern am größten, da hier die meisten Universitäten und Großunternehmen angesiedelt sind.

    Neben dem gesetzlich verpflichtenden 13. Monatsgehalt zahlen die meisten Unternehmen ihren Angestellten zusätzliche Boni, in der Regel zur Weihnachtszeit. Eine weitere, für bestimmte Gehaltsgruppen verpflichtende, Zusatzzahlung ist die Cost of Living Allowance (COLA). Damit sollen Bezieher von niedrigen Einkommen für die höheren Lebenshaltungskosten in bestimmten Regionen und Reallohnverlusten durch Inflation kompensiert werden. Unternehmen müssen COLA für Beschäftigte, die Mindestlohn erhalten, verpflichtend zahlen. Weitere gesetzliche Vorschriften sind in den Workers' Statutory Monetary Benefits zusammengefasst.

    Der Monatslohn im IKT-Bereich ist in den Philippinen am höchstenDurchschnittliche Monatslöhne für ausgewählte Branchen (2023; In US-Dollar)
    Branche

    Monatslohn

    Informations- und Kommunikationsleistungen

    508

    Strom-, Gas-, Wärme- und Kälteversorgung

    438

    Finanz- und Versicherungswesen

    433

    Transport und Lagerhaltung

    319

    Wasserversorgung, Abfallwirtschaft

    316

    Durchschnittslohn

    314

    Verarbeitendes Gewerbe

    280

    Baugewerbe

    280

    Gastgewerbe, Beherbergung und Gastronomie

    248

    Groß und Einzelhandel, Reparatur von Kfz

    244

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    174

    Quelle: ILO 2026

    Die Gehälter variieren je nach Region, Branche sowie Unternehmensgröße und Firmenzugehörigkeit sehr stark, daher bieten die offiziellen Angaben zu Durchschnittsgehältern nur eine grobe Orientierung. 

    Des Weiteren ist zu beachten, dass für hochqualifizierte Mitarbeitende Zusatzleistungen des Arbeitgebers die Regel sind, wodurch sich die "Cost to Company" – also die tatsächlichen Personalkosten für das Unternehmen – nochmals um bis zu einem Drittel erhöhen können. Eine Erhebung der Personalagentur recruitgo zufolge liegen diese beispielsweise für einen Ingenieur mit zwei Jahren Berufserfahrung bei 1.000 US$ pro Monat und mit mehr als fünf Jahren Erfahrung bei gut 3.000 US$.

    Gehälter von Führungskräften sind international vergleichbar

    Für C-Level-Management-Positionen werden in den Philippinen international vergleichbare Vergütungen aufgerufen. Der Personalberater Michael Page bezifferte für 2025 das Jahresgehalt für einen Chief Financial Officer auf durchschnittlich 125.500 US$ und für einen Geschäftsführer auf 113.200 bis 204.000 US$. 

    In diesem Segment variieren die Gehälter je nach Branche und Region stark. Auch hier liegen die Vergütungen in den Wirtschaftszentren auf der Hauptinsel Luzon sowie in den Regionen Davao und Cebu am oberen Ende der Skala.

    Hilfskräfte verdienen in den Philippinen weit unter dem DurchschnittDurchschnittliche Monatslöhne für ausgewählte Positionen (2023; In US-Dollar)
    Position

    Monatslohn

    Führungskraft

    650

    Personal mit akademischer Ausbildung

    597

    Techniker:in

    418

    Unterstützende Bürokraft

    371

    Durchschnittslohn

    314

    Anlagen- und Maschinenbediener:in, Montagekraft

    284

    Handwerker:in

    276

    Dienstleistungs- und Verkaufskraft

    263

    Fachkraft in der Land-, Forst- und Fischwirtschaft

    208

    Hilfskraft

    205

    Quelle: ILO 2026

    Zusätzliche Gehaltskomponenten sind die Regel

    Der philippinische Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel und auch die Ansprüche der Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz ändern sich. Das spiegelt sich auch in der Vergütung wider. Bei Fachkräften und für Mitarbeitende in Führungspositionen sind zusätzliche Gehaltskomponenten die Regel. Diese reichen von zusätzlichen Krankenversicherungen über Fortbildungsmaßnahmen bis hin zu Zuschüssen (allowances) für Unterkunft und Transport oder auch Firmenkrediten, so die Aussage des Personalberaters ZMG.

    Sozialbeiträge haben drei Komponenten

    Das Social Security System (SSS) leistet Zahlungen bei Krankheit, Mutterschaft, Berufsunfähigkeit, Verrentung und Tod. Der Beitrag zum SSS beträgt für Arbeitgeber 10 Prozent und für Arbeitnehmer 5 Prozent. 

    Ein zweiter Baustein des Sozialsystems ist die staatliche Krankenversicherung Philippine Health Insurance Program (PhilHealth), die für nicht selbstständig Beschäftigte verpflichtend ist. Seit dem 1. Januar 2025 beträgt der Anteil für Arbeitgeber 2,5 Prozent des monatlichen Grundgehalts. Bis zu einer Lohnhöhe von 10.000 Philippinischen Pesos (P) beträgt der monatliche Beitrag pauschal 500 P. Liegt der Lohn über 100.000 P, gilt ein pauschaler Höchstbeitrag von 5.000 P. 

    Die dritte Komponente ist der Beitrag zum staatlichen Bausparprogramm Home Development Mutual Fund (Pag-IBIG), der für Arbeitgeber bei 2 Prozent liegt.

    Sozialbeiträge in den Philippinen 2025In Prozent der Bemessungsgrundlage
    Sozialversicherung (Arbeitgeberanteil) 1)10
    Krankenversicherung (Arbeitgeberanteil) 2)2,5
    Sonstige Versicherung (Arbeitgeberanteil)2
    1) Krankheitsfall, Mutterschaft, Berufsunfähigkeit, Verrentung und Tod; 2) Zum Teil gehaltsabhängige PauschalbeträgeQuelle: Department of Labor and Employment 2025

    Verheiratete weibliche Angestellte erhalten 105 Tage Mutterschaftsurlaub bei vollem Lohnausgleich. Es besteht die Option, um 30 unbezahlte Tage zu verlängern. Verheiratete Väter haben Anspruch auf sieben Tage Vaterschaftsurlaub. 

    Alleinerziehende Mütter und Väter erhalten 120 Tage bezahlten Urlaub bei Geburt. Darüber hinaus haben alleinerziehende Mütter und Väter Anspruch auf sieben Tage Sonderurlaub pro Jahr.

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

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  • Das Arbeitsrecht auf den Philippinen gilt als komplex und im Allgemeinen arbeitnehmerfreundlich.

    Gesetzliche Regelungen auf einen Blick
    Vergütung: Wird überwiegend vom Arbeitgeber festgesetzt, sofern die Mindestlohnvorschriften eingehalten werden. Grundsätzlich besteht Anspruch auf ein 13. Monatsgehalt bei sogenannten "Rank and File" Mitarbeitenden.
    Mindestlohn: Wird von den Regional Tripartite Wages und Productivity Boards festgelegt und hängt von der jeweiligen Region, bestimmten Sektoren und gegebenenfalls der Anzahl der Mitarbeitenden der jeweiligen Firma ab. In Manila beträgt der Mindestlohn für den nichtlandwirtschaftlichen Sektor 695 Philippinische Pesos – etwa 10 Euro pro Tag.
    Arbeitsstunden pro Woche: Bis zu sechs Arbeitstage zu je acht Stunden.
    Zulässige Überstunden: Es gibt keine gesetzliche Obergrenze, aber eine höhere Entlohnung ist verpflichtend: Lohn plus mindestens 25 Prozent davon; an Ruhe-, Feier- und Spezialfeiertagen: regulärer Lohn plus mindestens 30 Prozent.
    Gesetzliche Feiertage: Die Feiertage werden auf Grundlage des Labor Code jedes Jahr durch Proklamation des Präsidenten festgelegt. Dabei ist zwischen regulären Feiertagen und sogenannten Special Less-Working Days zu unterscheiden. Hinzu kommen regionale und örtliche Feiertage.
    Urlaubsanspruch: Laut Gesetz sind nach einem Jahr Firmenzugehörigkeit fünf Tage Service Incentive Leave zu gewähren; in der Praxis sind es jedoch häufig bis zu 15 Tage.
    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Außerhalb des Service Incentive Leave besteht kein gesonderter Anspruch auf bezahlte Krankheitstage. Ein Tagegeld bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Krankheit oder Unfall kann von Arbeitnehmenden beim Social Security System beantragt werden.
    Bezahlter Mutterschaftsurlaub: 105 Tage, plus 15 Tage bei Alleinerziehenden; bei einer Fehlgeburt 60 Tage; optional 30 Tage unentgeltlich.
    Vaterschaftsurlaub: Sieben Tage für den zusammenlebenden Ehemann bei der Geburt der ersten vier Kinder.
    Erziehungsurlaub: Sieben Tage für Alleinerziehende und andere spezielle Personengruppen.
    Probezeit: Unternehmen können eine kürzere Probezeit anbieten, die jedoch nie länger als die gesetzlich vorgeschriebenen 6 Monate dauern darf.
    Quelle: Department of Labor and Employment 2026; National Wages and Productivity Commission 2026

    Rechtsgrundlagen

    Die Philippinen haben ein umfangreiches und umfassendes Arbeitsrecht, das im Kern im Arbeitsgesetzbuch der Philippinen von 1974 geregelt ist. Am 12. April 2023 erließ das Arbeitsministerium ein Rechtsinstrument zur Änderung der Regeln für die Anwendung von Arbeitsnormen.

    Ergänzt wird das Arbeitsgesetz durch eine Vielzahl von Spezialgesetzen und (Verwaltungs-)Bestimmungen – beispielsweise zu Lohnfortzahlung, Mindestlohn, Arbeitssicherheit, Sozialabsicherung, Rentensystem, Gesundheitsversorgung und Streitbeilegung.

    Am 1. Juni 2018 trat das deutsch-philippinische Sozialversicherungsabkommen in Kraft. Es betrifft vornehmlich kollisionsrechtliche Regelungen zur Koordination von Rentenversicherungsangelegenheiten mit parallelen Anknüpfungspunkten zu beiden Staaten. Grundsätzlich gelten danach die Rechtsvorschriften desjenigen Staates, in dem die Beschäftigung ausgeübt wird.

    Im internationalen Vergleich werden die arbeitsrechtlichen Regelungen der Philippinen als "arbeitnehmerfreundlich" eingeordnet. Das Zusammenspiel zwischen rechtlichen Mindestvorschriften, behördlichen Befugnissen und Streitbeilegungsmechanismen ist komplex. Darüber hinaus gelten für die Einstellung ausländischer Arbeitskräfte auf den Philippinen seit 2025 neue Beschränkungen durch das Arbeitsministerium (Department of Labour and Employment; DOLE). Das DOLE ist die zuständige staatliche Behörde für Arbeit und Beschäftigung.

    Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

    Die normale Arbeitszeit darf acht Stunden pro Tag nicht überschreiten (Art. 83 Arbeitsgesetzbuch), wobei eine Ruhepause von mindestens 60 Minuten einzuhalten ist (Art. 85 Arbeitsgesetzbuch). Für Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in Städten mit mindestens einer Million Einwohnern arbeiten, gelten besondere Vorschriften. Nach sechs aufeinanderfolgenden Arbeitstagen ist eine Ruhezeit von mindestens 24 Stunden zu gewähren (Art. 91 Arbeitsgesetzbuch). Die gesetzlich maximale Wochenarbeitszeit beträgt 48 Stunden. In speziellen Fällen und unter speziellen Voraussetzungen kann zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden ein "Flexible Work Arrangement" vereinbart werden, welches eine höhere Tagesarbeitszeit auf eine verkürzte Arbeitswoche verteilt.

    Überstunden sind zulässig. Sofern anwendbar, beträgt der Überstundenzuschlag 25 Prozent des regulären Arbeitslohns (Art. 87 Arbeitsgesetzbuch). Bei der Arbeit an Ruhe- oder Feiertagen hat in der Regel eine Überstundenvergütung von zusätzlich 30 bis 50 Prozent zu erfolgen (Art. 93 Arbeitsgesetzbuch). Wird zwischen 22 und 6 Uhr gearbeitet, ist ein Nachtarbeitszuschlag von 10 Prozent zu leisten (Art. 86 Arbeitsgesetzbuch). Üblicherweise wird für Büroangestellte eine 40 Stunden-Woche (Montag bis Freitag) vereinbart.

    Der Mindestanspruch auf bezahlte Urlaubs- und Krankheitstage beträgt bei einer Betriebszugehörigkeit von mindestens einem Jahr fünf Tage. In den Arbeitsvereinbarungen gewähren Arbeitgebende mit Zusatzleistungspaketen in aller Regel höhere Ansprüche.

    Die Arbeitsbedingungen finden nur auf reguläre Arbeitnehmende Anwendung. Spezielle Beschäftigtengruppen sind von einigen Mindestvorschriften ausgenommen. In anderen Fällen sind die Anforderungen nur auf bestimmte Sektoren oder ab einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitenden anwendbar.

    Der philippinische Gesetzgeber ebnete durch den am 26. Januar 2019 in Kraft getretenen Telecommuting Act den Weg für privatrechtliche Arbeitsbestimmungen, die den Mitarbeitenden die Arbeit an alternativen Arbeitsplätzen ermöglichen. Solche Mitarbeitenden dürfen gegenüber jenen, die ihre Arbeit vom Firmenbüro aus erbringen, nicht diskriminiert werden. Diese Vorschriften werden oft durch zusätzliche Erläuterungen der Behörden ergänzt, insbesondere in Bezug auf Gleichbehandlung, Arbeitssicherheit und die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Mindeststandards (von besonderer Bedeutung ist hier der Ministerialerlass Nr. 237-22 des DOLE zur Telearbeit).

    Vertragsabschluss

    Im philippinischen Arbeitsrecht gibt es im Allgemeinen keine gesetzlichen Bestimmungen über die Notwendigkeit eines schriftlichen Arbeitsvertrags – mit Ausnahme der Arbeitnehmer in der audiovisuellen Industrie, für die das RA Nr. 11996 vom 24. Mai 2024 die Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrags vorschreibt. Für Arbeitnehmer in anderen Sektoren ist ein Arbeitsvertrag gültig (unabhängig davon, ob er mündlich oder schriftlich ist), solange er die grundlegenden Anforderungen der Zustimmung, des Zwecks und des Grundes erfüllt. Den Vertragsparteien steht es im Allgemeinen frei, die Vertragsbedingungen auszuhandeln, vorausgesetzt, sie entsprechen den gesetzlichen Mindeststandards und sind nicht ungünstiger als die im Arbeitsgesetzbuch vorgeschriebenen. Das Gesetz schreibt nicht vor, dass die Verträge in einer bestimmten Sprache abgefasst sein müssen.

    Grundsätzlich zielt der Labor Code auf eine gesicherte Festanstellung ab. Es gelten daher verhältnismäßig restriktive Kündigungsbedingungen, weshalb meist eine Probezeit vereinbart wird. Diese darf grundsätzlich einen Zeitraum von sechs Monaten ab Arbeitsbeginn nicht überschreiten (Art. 296 Arbeitsgesetzbuch).

    Innerhalb der Probezeit ist eine vereinfachte Kündigung des Arbeitsverhältnisses beidseitig möglich. Allerdings müssen den Mitarbeitenden spätestens bei Abschluss des Arbeitsvertrags die während der Probezeit an sie zu stellenden Erwartungen genannt werden. Eine Verfehlung dieser Anforderungen ermöglicht die vereinfachte Kündigung. Erfolgt keine Kündigung während der Probezeit und erlaubt der Arbeitgebende dem Arbeitnehmenden nach Ablauf der Probezeit weiterzuarbeiten, ist die Person als festangestellt zu betrachten.

    Vertragsbeendigung

    Üblicherweise können reguläre Arbeitsverträge nur dann vom Arbeitgeber gekündigt werden, wenn ein gesetzlich vorgesehener Grund vorliegt (Art. 294, 297 Arbeitsgesetzbuch). Im Allgemeinen hängt ein solcher Grund mit dem Verhalten des Arbeitnehmers zusammen, wie vorsätzlicher Ungehorsam, Fahrlässigkeit oder Betrug. Es gibt jedoch auch sogenannte "Authorized Cause", die ebenfalls im Gesetz vorgesehen sind (Art. 294, 298, 299 Arbeitsgesetzbuch). Solche Kündigungsgründe sind in der Regel betriebsbedingte Gründe oder besondere Krankheitsgründe. In solchen Fällen muss dem Arbeitnehmer eine Entschädigung von mindestens einem halben bis zu einem vollen Monatsgehalt pro Dienstjahr gezahlt werden. Eine Kündigung ohne Erklärung oder ohne Vorliegen des gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsgrundes ist unzulässig.

    Neben dem Vorliegen eines gültigen Rechtsgrundes für die Vertragskündigung müssen bestimmte verfahrensrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein, da dies sonst zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten führen kann.

    Im Oktober 2024 entschied der Oberste Gerichtshof der Philippinen (G.R. Nr. 254465), dass "Beschimpfungen und gleichgültiges Verhalten" seitens des Arbeitgebers, die den Arbeitnehmer zur Kündigung zwingen, eine rechtswidrige faktische Entlassung darstellen. Das Urteil stärkt den rechtlichen Schutz von Arbeitnehmern auf den Philippinen gegen ein feindseliges Arbeitsumfeld.

    Von Dr. Julio Pereira | Berlin und Marian Majer (RÖDL) | Manila

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  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Deutsch-Philippinische Industrie- und Handelskammer (AHK Philippinen)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Department of Labor and Employment (DOLE)Arbeitsministerium
    Technical Education and Skills Development Authority (TESDA)Regierungsbehörde für die berufliche Ausbildung
    Social Security System (SSS)Staatliche Sozialversicherung
    Philippine Health Insurance Corporation (PhilHealth)Staatliche Krankenversicherung
    Employers Confederation of the PhilippinesArbeitgeberverband