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Polen fördert Heimspeicher mit 233 Millionen Euro
Ein neues Programm unterstützt den Einbau von Strom- und Wärmespeichern in Polens Privathaushalten. Geräte aus der Europäischen Union erhalten einen zusätzlichen Bonus.
28.10.2026
Polen fördert neue Energiespeicher in Privathaushalten mit Zuschüssen von rund 233 Millionen Euro. Der staatliche Umweltfonds NFOŚiGW nimmt Anträge bis zum 1. Oktober 2027 entgegen oder bis die Mittel ausgeschöpft sind.
Gefördert werden Strom- und Wärmespeicher. Auch Hybridwechselrichter können einen Zuschuss erhalten, wenn sie für den Betrieb des Speichers nötig sind. Haushalte müssen bereits über eine Anlage für erneuerbare Energien verfügen. Hierzu zählt zum Beispiel eine Fotovoltaikanlage. Förderfähige Stromspeicher müssen mindestens 10 Kilowattstunden Kapazität haben und mindestens doppelt so groß sein wie die Spitzenleistung der angeschlossenen Fotovoltaikanlage.
Der Staat übernimmt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch rund 186 Euro je Kilowattstunde. Insgesamt kann der Zuschuss pro Haushalt bis zu 4.420 Euro erreichen.
Das Programm begünstigt Hersteller von Stromspeichern aus der Europäischen Union. Für Stromspeicher samt Wechselrichter aus EU-Produktion zahlt der Umweltfonds zusätzlich bis zu 465 Euro. Bei Wärmespeichern fördert der NFOŚiGW ausschließlich Geräte aus EU-Produktion. Stromspeicher müssen zudem über ein Energiemanagementsystem verfügen und bei einem Stromausfall unabhängig vom Netz arbeiten können.
Das Programm bietet auch deutschen Herstellern neue Absatzchancen. Firmen wie SMA, SAX Power und Sonnen vertreiben bereits Heimspeicher in Polen. Der Bonus für Produkte aus der EU dürfte ihre Wettbewerbsposition stärken.
Weitere Informationen veröffentlicht der Umweltfonds auf einer Sonderseite.