Wirtschaftsstandort | Schweden

Schweden bleibt ein stabiler Handelspartner

Schweden wird von deutscher Seite als langjähriger und solider Partner geschätzt. Das innovationsstarke Land im Norden hat auch für deutsche Unternehmen einige Chancen parat.

Judith Illerhaus

Von Judith Illerhaus | Stockholm

Das schwedische Königreich ist Skandinaviens größte Volkswirtschaft. Mit rund 10,5 Millionen Einwohnern ist das knapp 329.000 Quadratkilometer große Land dünn besiedelt – erwirtschaftet dafür aber umso mehr. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf rund 51.000 Euro und damit etwa 4 Prozent mehr als in Deutschland. 

Bedingt durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Konflikte stagnieren selbst auftragsstarke Industriesparten des Landes, zum Beispiel die Bauwirtschaft oder der Maschinenbau. Ein kürzlich in Kraft getretenes Gesetz zu ausländischen Direktinvestitionen soll Schweden auf Kurs halten.

  • Die Wirtschaft ist breit aufgestellt und setzt dabei bewusst auf Nachhaltigkeit. Obwohl Südschweden traditionell als Wirtschaftsmotor gilt, rückt der Norden stärker in den Fokus.

    Klima und Umwelt sind traditionell zentrale Anliegen der schwedischen Regierung. Die grüne Wende und die Industrie 4.0 sollen entsprechend für weitere Impulse in der Wirtschaft sorgen. Innerhalb eines international verbindlichen Rahmens werden Forschung, Innovation und Investitionen in diesen Bereichen gefördert. Der Bau einer E-Fuel-Fabrik oder nachhaltigere Lösungen in der Recyclingindustrie unterstreichen diese Fahrtrichtung.

    Dass die Industrien in Deutschland und Schweden ähnlich breit aufgestellt, qualitätsorientiert und innovationsstark sind, ist die beste Voraussetzung für eine enge Zusammenarbeit, auch in den kommenden Jahren. Bei Rankings wie dem European Innovation Scoreboard oder dem Global Innovation Index landet Schweden seit vielen Jahren regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

    Die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Schweden gelten als sehr belastbar. Spätestens seit der Hansezeit im 14. Jahrhundert sind beide Länder wirtschaftlich eng verflochten. Heute ist die Bundesrepublik der wichtigste Handelspartner des Königreichs. Deutschland verkauft vor allem Fahrzeuge, Maschinen sowie chemische und pharmazeutische Erzeugnisse nach Schweden. Neben Deutschland sind die nordischen Nachbarn Dänemark und Norwegen wichtige schwedische Handelspartner.

    10,7 Mio.

    Personen lebten 2025 im Land.

    Quelle: United Nations 2026

    595,1 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    55.741

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    Rang 15

    belegte das Land 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 6

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2025 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Immer mehr Schweden wünschen sich den Euro

    Traditionell hat die Schwedische Krone einen starken Rückhalt in der Bevölkerung doch die vergangenen, wirtschaftlich durchwachsenen Jahre haben ein Umdenken angestoßen. Kürzlich titelte die größte schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter "Mehr Menschen wünschen sich den Euro". Belegt wird der Trend auch vom nationalen Statistikamt: Während sich vor zwölf Jahren nur ein Zehntel der Einwohner für den Euro ausgesprochen haben, sind es heute mehr als ein Drittel. 

    Die schwache Krone der vergangenen zwei Jahre hat nicht nur den Privatkonsum gehemmt. Auch Importe nach Schweden wurden teurer. Zudem sorgt die Volatilität der Währung für Absatzschwierigkeiten in Drittländern.

    Organisierte Bandenkriminalität bleibt ein Problem

    Bereits seit mehreren Jahren wird in Kontinentaleuropa von stark ansteigenden Zahlen bewaffneter Überfälle und Bandenkriegen in Schweden berichtet. Zwischen 9 und 13 Milliarden Euro soll die organisierte Kriminalität das Land laut schwedischem Justizministerium jährlich kosten. 

    Zur Bekämpfung hat die Regierung eine eigens dazu vorgesehene Behörde ins Leben gerufen: die neue Zahlungsverkehrsbehörde soll Sozialbetrug verhindern. Auch die Finanzaufsichtsbehörde hat mehrere Beauftragungen zur Bekämpfung von Zahlungsbetrug, Anlagebetrug und Geldwäsche erhalten. Im September 2024 haben sich zudem zahlreiche öffentliche Akteure und der Unternehmensverband Svenskt Näringsliv zu der Initiative SMOB ("Schweden gegen das organisierte Verbrechen") zusammengetan. Ziel ist die gemeinsame Bekämpfung krimineller Wirtschaftsstrukturen. 

    SWOT-Analyse Schweden

    S

    Stärken Strengths

    • Größte Volkswirtschaft Nordeuropas mit Brückenfunktion zu den nordischen Ländern
    • Anlagesicherheit dank geringer Staatsverschuldung
    • Innovativer und kooperationsfreudiger FuE-Bereich
    • Effiziente und leistungsfähige Verwaltung
    • Hoch entwickelte Clusterlandschaft erleichtert die Partnersuche
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Geringe Einwohnerdichte abseits der drei Ballungsräume
    • Straßen- und Schienennetz teils unterentwickelt
    • Hohe Lohnnebenkosten
    • Konsenskultur kann mitunter zu langen Entscheidungswegen führen
    • Währungsschwankungen
    O

    Chancen Opportunities

    • Ähnliche Schwerpunktthemen wie in Deutschland: Umwelt, Automatisierung, Digitalisierung
    • Hohe Kaufkraft begünstigt Premiumprodukte
    • Hoher Bedarf an neuen Energieerzeugungskapazitäten
    • Hohe digitale Kompetenz der Bevölkerung
    T

    Risiken Threats

    • Oligopolistische Strukturen in zahlreichen Sektoren
    • Rabatte langjähriger Lieferanten schmälern Konkurrenzfähigkeit von Neueinsteigern
    • Hohe pro-Kopf-Verschuldung belastet Konsumaussicht
    • Fachkräftemangel auf Rekordniveau
    • Bandenkriminalität wird als zunehmendes Problem wahrgenommen

    Grüne Transformation gerät ins Stocken

    Mit dem staatlich initiierten Programm "Fossilfreies Schweden" verfolgt das Land den ambitionierten Plan, bis 2045 klimaneutral zu sein. Für insgesamt 22 Industrien schlägt die Initiative detaillierte Fahrpläne vor. Unter Berücksichtigung konkreter Verpflichtungen zur CO2-Einsparung soll die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Branchen gewährleistet werden. Gleichzeitig liegt der Fokus auf einer nachhaltigen Wohlfahrtsgesellschaft. Doch die zuletzt schwierige konjunkturelle Lage hat das Vorzeigeland gezwungen, einen Gang zurückzuschalten. Staatliche Subventionen werden gekürzt und es häufen sich Schlagzeilen abgesagter Investitionspläne großer Unternehmen, wie im Falle des Batterieherstellers Northvolts oder auch der Rückzug Ørsteds aus dem Großprojekt FlagshipONE.

    In der schwedischen Bauindustrie gibt es enorm viel Potenzial für nachhaltige Ansätze auch wenn die Branche zuletzt unter starken Rückschlägen wie vermehrten Insolvenzanmeldungen und niedrigen Auftragszahlen gelitten hat. Darüber hinaus besteht ein hoher Bedarf an Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen der allgemeinen Infrastruktur. Im Rahmen eines neues Infrastrukturgesetzes plant die Regierung in den zehn Jahren ab 2026 umgerechnet mehr als 100 Milliarden Euro zu investieren.

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in SchwedenAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2022

    Anteil an den Beschäftigten 2022

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    1,6

    1,9

    Bergbau

    0,9

    *)

    Verarbeitendes Gewerbe

    15,1

    10,8

    Energieversorgung

    3,6

    *)

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    0,7

    *)

    Baugewerbe

    6,6

    7,5

    Dienstleistungen

    71,4

    78,3

    * Daten nicht verfügbar.Quelle: Eurostat 2024

    Nordschweden wird interessanter für Unternehmensansiedlungen

    Während die Hauptstadtregion als das Zentrum der Tech- und Finanzbranche gilt, ist Westschweden, also die Region rund um Göteborg, als erfolgreicher Industriestandort bekannt. Der Stellenwert Göteborgs wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich verstärken bis 2032 rechnet die Region mit Investitionen der Privatwirtschaft von über 22 Milliarden Euro aus den Bereichen chemische bzw. petrochemische Industrie, maritime Wirtschaft und Textilwirtschaft.

    Nordschweden gilt traditionell als das Standbein des Bergbaus: Die subarktische Stadt Kiruna liegt an der Grenze des weltweit größten Eisenerzbergwerks, durch dessen Aktivität es zu tektonischen Verschiebungen kommt und eine Umsiedlung der Stadt erforderlich machte. Dieser Prozess soll bis 2040 abgeschlossen sein. Im Jahr 2023 sorgte dort auch der riesige Fund Seltener Erden für Aufsehen und schürte Hoffnungen für die Versorgung Europas mit den so dringend benötigten Rohstoffen. Unternehmen, die stellvertretend für die Dekarbonisierung der Industrie stehen, haben sich deshalb für Standorte im Norden entschieden. Dazu zählen unter anderem der bekannte Batteriehersteller Northvolt oder das Impact Scale-Up Stegra (ehemals H2Green Steel). Auch die Transportwege sind kurz und die Bedingungen günstig. 

    Rund um die Grenzregion Malmö und Kopenhagen hat sich zudem ein starker Biotech-Cluster gebildet, der künftig noch weiter wachsen soll. Unter dem Namen Medicon Valley fungiert er heute als der wichtigste Life-Science-Cluster der nordischen Länder.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen in Schweden (Jahr 2022)

    Gebiet

    Anteil am BIP (in %) 1)

    BIP pro Kopf (in Euro) 1) 2)

    Bevölkerung (in Mio.) 3)

    Stockholm (Provinz)

    31,2

    72.345,2

    2,44

    Westschweden (Provinzen Halland und Västra Götaland)

    19,3

    51.836,4

    2,10

    Östliches Mittelschweden (Provinzen Uppsala, Södermanland, Västmanland, Örebro und Östergötland)

    14,3

    45.909,5

    1,76

    Südschweden (Provinzen Skåne und Blekinge)

    12,6

    45.345,1

    1,57

    Oberes Norrland (Provinzen Västerbotten und Norrbotten)

    5,4

    57.481,0

    0,53

    1 vorläufige Zahlen; 2 EZB-Umrechnungskurs 2022: 1 Euro = 10,6296 skr; 3 zum 1. November des Jahres.Quelle: Statistisches Zentralamt (SCB) 2024

    Judith Illerhaus

    Von Judith Illerhaus | Stockholm

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  • Der schwedische Markt bleibt auch nach konjunkturell schwierigen Jahren ein attraktives Ziel für ausländische Unternehmen. Neue FDI-Vorschriften sollen Unternehmen besser schützen.

    Schweden gilt grundsätzlich als attraktives Investitionsziel. Gut ausgebildete Arbeitskräfte, eine wettbewerbsfähige und äußerst offene Wirtschaft, stabile politische Rahmenbedingungen und eine gute digitale Infrastruktur machen das Land zu einem bevorzugten Standort für ausländische Investoren. Ein weiteres Argument für eine Geschäftstätigkeit ist – zumindest im nordwesteuropäischen Vergleich – die relativ niedrige Körperschaftssteuer von derzeit 20,6 Prozent.

    Strukturelle Gegebenheiten wie hohe persönliche Steuerbelastungen und Mehrwertsteuern, erhöhte Arbeitskosten, ein schwieriger Wohnungsmarkt, hohe allgemeine Lebenshaltungskosten sowie vergleichsweise starre Arbeitsgesetze stehen den Vorteilen jedoch als Herausforderung gegenüber.

    Wettbewerbsfähiger und innovativer Markt

    Schweden gilt im europäischen Vergleich als extrem innovativ und wettbewerbsfähig. Im IMD World Competitiveness Ranking 2024 verbesserte sich das skandinavische Land um zwei Plätze nach oben auf den 6. Platz. Insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Unternehmenseffizienz punktete das Land. Auch im Korruptionsindex von Transparency International belegt Schweden einen der vordersten Plätze und gilt als eines der Länder mit der geringsten Korruption weltweit. 

    Mario Draghi, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank, hat Schweden erst kürzlich als Best Practice angeführt: Die schwedische Tech-Branche sei doppelt so produktiv wie der Durchschnitt der Europäischen Union. Das zeige, dass sich technologischer Fortschritt und ein funktionierender Sozialstaat keineswegs ausschließen, sondern sich vielmehr bestens ergänzen können.

    Insbesondere bei der Innovationsstärke ist Schweden ein Vorreiter. Bei Betrachtung der europäischen Tech-Branche hat Schweden die meisten Unicorns pro Einwohner hervorgebracht, 41 an der Zahl. Besser schneidet nur Estland ab.

    Impact-Business bestimmt immer mehr die Start-Up-Szene

    Schwedens florierende Start-Up-Szene sorgt mit Blick auf die wenigen Einwohner im Land immer wieder für Aufsehen. Trotz Pandemie haben schwedische Start-Ups ihren Wert in den letzten fünf Jahren verdoppelt im Jahr 2023 konnten sie etwa 4,7 Milliarden Euro an Investitionen anziehen. Dabei wurden nahezu 75 Prozent des gesamten Risikokapitals von Impact-Unternehmen aufgebracht. Unter Impact Business werden im allgemeinen Geschäftsmodelle verstanden, die eine langfristige und nachhaltige Ausrichtung mit nachweislich positiver Wirkung auf Wirtschaft, Gesellschaft sowie Umwelt haben. 

    Nachlassende ausländische Direktinvestitionen

    Schweden verzeichnete im Jahr 2023 zwar einen starken Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen in Höhe von 34 Prozent. Trotzdem waren die Zuflüsse noch mehr als doppelt so hoch wie der Jahresdurchschnitt im Zeitraum 2004 bis 2023. Das Königreich festigt damit weiterhin seine Position als viertattraktivster Investitionsmarkt Europas nach Frankreich, Deutschland und Spanien. Zwar sind auch die Zuflüsse deutscher FDI gesunken. Allerdings spricht ein leicht steigender deutscher FDI-Bestand dafür, dass an den grundlegenden bilateralen Wirtschaftsbeziehungen nicht gerüttelt wurde.

    Laut nationalem Statistikamt SCB entfallen etwa 72 Prozent der FDI-Bestände in Schweden auf den Dienstleistungssektor und 28 Prozent auf das verarbeitende Gewerbe. Mit Blick auf einzelne Wirtschaftszweige hat die Bergbauindustrie in den Jahren 2019 bis 2022 das stärkste Wachstum, nämlich 48 Prozent, verzeichnet. Gleich an zweiter Stelle folgen Unternehmensdienstleistungen mit 46 Prozent, gefolgt von IT und Telekommunikation mit 20 Prozent. Laut Investitionsdatenbank fDI Markets sind deutsche Unternehmen die drittgrößten Investoren in Schweden.

     

    Auswahl größter deutscher Investoren in Schweden

    Unternehmen

    Branche

    Standorte
    Allianz Real EstateImmobilienStockholm
    BASFChemische IndustrieHisings Backa, Hisings Kärra, Göteborg
    DHLLogistikVästberga (Stockholm)
    E.onEnergie Malmö
    EnerconEnergie, NachhaltigkeitMalmö, Nordmaling
    LIDLLebensmitteleinzelhandelJärnfälla (Stockholm)
    SchenkerLogistikGöteborg
    Siemens Industrie, Digitalisierung, Healthtech, MobilitätUmeå, Solna, Malmö, Mölndal 
    Traton Group (Volkswagen, Scania)MobilitätStockholm, Södertälje, Nykvarn
    Uniper EnergieMalmö
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest, Oktober 2024

    Neue FDI-Vorschriften für schützenswerte Unternehmen 

    Am 1. Dezember 2023 traten die lang erwarteten neuen schwedischen FDI-Vorschriften in Kraft. Sie sehen ein Screening von Investitionen in sogenannte schützenswerte Unternehmen vor. Damit sollen ausländische Direktinvestitionen vermieden werden, die die nationale Sicherheit und die öffentliche Ordnung gefährden. Obwohl das Gesetz auf die Regulierung außereuropäischer Direktinvestitionen abzielt, müssen auch schwedische und in der EU ansässige Investoren ihre Investitionen anmelden. 

    Ein Verbot kann nur gegen nicht-EU Unternehmen ausgesprochen werden.

    Investitionsförderung: Die Regierung erkennt den Bedarf

    Die erste Adresse für ausländische Unternehmen ist die Wirtschaftsförderagentur Business Sweden. Für das Jahr 2025 sieht die Regierung eine Erhöhung der Mittel für die Agentur vor. Beispielsweise soll Business Sweden rund 1,4 Millionen Euro erhalten, um Investitionshindernisse sowohl für schwedische als auch für ausländische Unternehmen in Schweden zu identifizieren und zu beseitigen. Zudem ist für nächstes Jahr eine Investitionskonferenz geplant, um Schwedens Position als attraktives Ziel für FDI zu stärken. Dafür werden Business Sweden im Budget 2025 knapp 900.000 Euro bereitgestellt.

    Für deutsche Unternehmen, die am schwedischen Markt interessiert sind, bietet sich als erste Anlaufstelle die Deutsch-Schwedische Handelskammer an. 

    Es besteht auch die Möglichkeit, sich um eine regionale Förderung zu bewerben. Ab einem Grenzwert von umgerechnet etwa 2 Millionen Euro ist das Tillväxtverket, also die schwedische Agentur für Wachstum, als Verteilstelle von Investitionshilfen zuständig. Bei geringeren Unterstützungsleistungen sind hingegen die Regionen die richtigen Ansprechpartner.  

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Judith Illerhaus

    Von Judith Illerhaus | Stockholm

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  •  

    BezeichnungAnmerkung
    AHK SchwedenAnlaufstelle für deutsche Unternehmen
    VinnovaNationale Investitionsförderorganisation
    Business SwedenNationale Wirtschaftsförderagentur
    SCBNationale Statistikbehörde
    TillväxtverketNationale Agentur für wirtschaftliches und regionales Wachstum