Projektmeldung Tschechische Republik Stromübertragung, -verteilung, Netze
Tschechiens Stromnetzbetreiber plant Milliardeninvestitionen
Modernisierung der Übertragungsnetze
Planungsstadium
25.02.2026
- Land Tschechische Republik
- Finanzierung Öffentlicher Sektor, ohne Geberfinanzierung
- Kategorie Energie
- Träger ČEPS
Die Energiewende in Tschechien macht den Ausbau des Übertragungsnetzes notwendig.
Tschechiens staatlicher Netzbetreiber ČEPS modernisiert die Energieinfrastruktur des Landes. Dafür steht ein neuer Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro bereit, der von drei einheimischen Banken bereitgestellt wird. Der geplante Netzausbau ist aufgrund der Energiewende nötig. In den kommenden Jahren gehen große fossile Kraftwerke außer Betrieb und werden durch Hunderte kleiner erneuerbarer Energiequellen mit schwankender Leistung ersetzt, die im ganzen Land verteilt sind.
ČEPS plant im Rahmen der Modernisierung eine Verdopplung einiger Netzleitungen, die Installation neuer Schaltanlagen und Transformatoren sowie den Umbau alter Übertragungskorridore. Das soll zur Netzsicherheit beitragen und Stromausfälle verhindern. Die Modernisierung begann bereits 2025 und verläuft in zwei Etappen. Bis 2030 sind Investitionen von 2,5 Milliarden Euro vorgesehen. Im zweiten Abschnitt bis 2035 fließen weitere 2,2 Milliarden Euro in die Stromnetze.
Gesamtkosten:
4,7 Milliarden Euro
Kontaktadressen
| ČEPS | Projektträger |
| Česká spořitelna | Kreditgeber |
| Komerční banka | Kreditgeber |
| ČSOB | Kreditgeber |