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Maine Online Data Privacy Act: Neuer Schritt im US-Datenschutz?

Der Maine Online Data Privacy Act bedeutet vorbehaltlich seiner endgültigen Verabschiedung einen neuen, bedeutenden Schritt für den Datenschutz in den USA.

Von Jan Sebisch | Bonn

Das Repräsentantenhaus von Maine hat am 10. Februar 2026 den Maine Online Data Privacy Act verabschiedet. Stimmen auch der Maine Senate und der Gouverneur zu, bringt er spürbare Datenschutzänderungen. Das Gesetz würde am 1. Juli 2026 in Kraft treten. Ziel des Gesetzes ist es, die personenbezogenen Daten von Verbrauchern besser zu schützen.

Im Mittelpunkt stehen Transparenz, Rechenschaftspflichten und erweitert Verbraucherrechte. Unternehmen sollen künftig klar offenlegen, welche Daten sie erheben, wie diese verwendet werden und an wen sie weitergegeben werden.

In den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen Unternehmen (sog. controller), die in Maine geschäftlich tätig sind oder Dienstleistungen anbieten, die sich an die Einwohner von Maine richten, und die pro Kalenderjahr:

  • personenbezogene Daten von mindestens 35.000 Verbrauchern kontrollieren oder verarbeiten; oder
  • die personenbezogenen Daten von 10.000 Verbrauchern kontrolliert oder verarbeitet haben und mehr als 20 Prozent ihres Bruttoumsatzes aus dem Verkauf personenbezogener Daten erzielt haben.

Als Verbraucher (consumer) im Sinne des Gesetzes gelten natürliche Personen mit Wohnsitz in Maine, die im eigenen Namen handeln und nicht in einem kommerziellen oder beruflichen Kontext.

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