Investitionstrend | Umfrage

Studie: Deutsche Unternehmen wollen mehr in der Ukraine investieren

80 %

der befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage in der Ukraine positiv.

Die Studie „German-Ukrainian Business Outlook 2026“ von der Unternehmensberatung KPMG und der AHK Ukraine zeigt, dass deutsche Unternehmen weiterhin großes Interesse am ukrainischen Markt haben. An der zwischen dem 31. März und dem 10. Mai 2026 durchgeführten Befragung haben 102 Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten oder Geschäftsbeziehungen zur Ukraine mitgewirkt. Demnach planen 38 Prozent der Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeit in der Ukraine trotz des Krieges auszubauen oder neu in den Markt einzutreten. Zudem beabsichtigen 43 Prozent der Befragten, ihre Investitionen innerhalb der folgenden zwölf Monate zu erhöhen. Knapp die Hälfte dieser Unternehmen plant Investitionen von bis zu 1 Million Euro, weitere 33 Prozent zwischen 1 und 5 Millionen Euro. Schwerpunkte der geplanten Investitionen sind Technologie und Innovation, Personalentwicklung, Infrastruktur sowie Nachhaltigkeitsprojekte. Einzelne Investoren oder konkrete Projekte werden in der Studie nicht genannt.

  • 38 % planen einen Ausbau ihrer Aktivitäten oder einen Markteintritt.
  • 43 % wollen ihre Investitionen innerhalb von zwölf Monaten erhöhen.
  • 47 % planen zusätzliches Personal einzustellen.
  • 63 % wollen nach Kriegsende mehr investieren.
  • 80 % bewerten ihre aktuelle Geschäftslage in der Ukraine als mindestens zufriedenstellend.

Gegenüber der Umfrage von 2024 zeigt sich ein etwas optimistischeres Bild: Der Anteil der Unternehmen, die eine Verbesserung ihrer Geschäftslage erwarten, stieg von 42 auf 49 Prozent. Auch die Einstellungspläne fielen 2026 mit 47 Prozent höher aus als 2024 mit 42 Prozent.