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Zollmeldung Gabun Freizonen, Investitionsförderung

Gabun kündigt Bau neuer Sonderwirtschaftszone an

Vor allem Investitionen in den land- und forstwirtschaftlichen Sektoren sollen mit der neuen Zone angezogen werden.

Von Melanie Hoffmann | Bonn

Die gabunische Regierung kündigte am 28. April 2022 den Bau der neuen Sonderwirtschaftszone (SEZ) Mpassa-Lebombi in der südöstlichen Provinz Haut-Ogooué an. Mit der neuen SEZ sollen vor allem Investitionen in den land- und forstwirtschaftlichen Sektoren angezogen werden. Wie auch die beiden bestehenden SEZ wird auch die sich derzeit im Bau befindliche SEZ ein Joint Venture zwischen der gabunischen Regierung und dem singapurischen Rohstoffhandelsunternehmen Olam International.

Die erste SEZ - Nkoko - aus dem Jahr 2011 gilt als Vorbild für den Bau der neuen SEZ. Denn Nkok beschäftigt heute 4.000 Mitarbeiter, von denen 80 Prozent Gabuner sind. Die SEZ macht zudem fast 40 Prozent der Exporte Gabuns aus.

Unternehmen, die sich in SEZ Gabuns ansiedeln, genießen Steuerbefreiungen, eine gute Infrastruktur sowie Zugang zu den Ressourcen des Landes. Im Gegenzug sind die dort angesiedelten Unternehmen dazu verpflichtet, mindestens dreiviertel ihrer Produktion zu exportieren. Diese exportorientierten SEZ dienen der lokalen Verarbeitung von Rohstoffen und verbessern somit den eigenen Industriesektor. 

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