Sie sind ein ausländisches Unternehmen, das in Deutschland investieren möchte?

Special | Israel | Digitale Wirtschaft

Digital Health in Israel

Israel gehört zu den führenden Standorten für digitale Gesundheit. Für die kommenden Jahre wird ein beschleunigter Einsatz digitaler Technologie im Gesundheitswesen erwartet.


  • Digital Health in Israel: Voraussetzungen und Ziele

    Israel baut die digitale Gesundheit sowohl für die einheimische Verwendung als auch für Exportzwecke aus. Ein nationales Programm beschleunigt die Entwicklung.

    Regierung setzt ehrgeizige Ziele

    Israels Regierung und Hightechsektor messen der digitalen Gesundheit sowohl für die medizinische Versorgung der einheimischen Bevölkerung als auch für eine exportorientierte Wirtschaftsentwicklung große Bedeutung bei. Im Jahr 2018 hat die Regierung einen bis 2022 laufenden nationalen Entwicklungsplan für digitale Gesundheit beschlossen, in dessen Rahmen der Staat umgerechnet rund 270 Millionen US-Dollar (US$) für die Förderung dieses Sektors einplant.

    Definiertes Ziel ist es, die Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen voranzutreiben. Federführend für die Abwicklung des Programms ist das Gesundheitsministerium (Ministry of Health). Die Innovationsbehörde (Israel Innovation Authority), die für die Förderung industrieller Forschung und Entwicklung (FuE) zuständig ist, spielt bei der Entwicklung der digitalen Gesundheit ebenfalls eine wichtige Rolle, indem sie erfolgversprechende FuE-Projekte unterstützt.

    Krankenhäuser und Krankenkassen machen eifrig mit

    Bei der Realisierung der Digitalisierungsprojekte sind die vier im Lande tätigen Krankenkassen und das Krankenhauswesen von entscheidender Bedeutung. Nach dem israelischen Krankenversicherungsgesetz sind alle Einwohner krankenversichert und haben Anspruch auf eine staatlich finanzierte Leistungspalette von Medikamenten und Behandlungen.

    Faktisch wird geschätzt, dass 99 Prozent der Israelis bei einer der Krankenkassen versichert sind. Damit verfügen die Krankenkassen über die Krankenakten fast aller Israelis. Zudem betreiben sie eigene Kliniken sowie zum Teil Forschungs- und Innovationszentren. Sie arbeiten mit gewerblichen Anbietern digitaler Gesundheitstechnik zusammen - von Startups bis hin zu internationalen Konzernen - und stellen ihre Kapazitäten zur Durchführung von Pilotprojekten bereit.

    Auch Krankenhäuser sind wichtige Partner bei der Einführung und Anwendung digitaler Medizin. Die meisten Krankenhäuser arbeiten mit der Industrie zusammen und verfügen über eigene Technologiekommerzialisierungsgesellschaften.

    Rahmendaten zu Digital Health in Israel

    Indikator

    2019

    Bevölkerungsgröße (Mio.)

    9,1

    Ärzte pro 1.000 pro Einwohner 1)

    3,1

    Krankenhausbetten pro 1.000 pro Einwohner 2)

    3,0

    Gesundheitsausgaben pro Kopf, US$ 1)

    2.780

    Anteil der Haushalte mit Internetzugang (in %)

    76

    Mobilfunkanschlüsse pro 100 Einwohner

    127

    1) 2018; 2) 2017Quelle: Internationaler Währungsfonds (IMF – Bevölkerungszahl); OECD (Ärzte und Betten je 1.000 Einwohner, Gesundheitsausgaben); Internationale Fernmeldeunion (ITU – Internetzugang und Mobilfunkanschlüsse)

    Innovationsbehörde stellt Fördermittel zur Verfügung

    Die Innovationsbehörde unterstützt die Entwicklung der digitalen Gesundheit sowohl im Rahmen der regulären Förderung industrieller FuE als auch durch ein Sonderprogramm für Pilotprojekte. Das Sonderprogramm erfasst Entwicklungen, die zum Erprobungsstadium herangereift sind. Es sieht FuE-Zuschüsse in Höhe von 20 bis 50 Prozent der für diesen Zweck anerkannten FuE-Ausgaben vor.

    Bei Projekten, die einen außerordentlichen Beitrag zum Gesundheitswesen oder zur öffentlichen Gesundheit zu leisten versprechen oder einen technologischen Durchbruch darstellen, kann ausnahmsweise ein Zuschuss von 60 bis 75 Prozent gewährt werden. Die Antragsteller müssen als Unternehmen in Israel registriert sein. Diese Definition umfasst auch Tochtergesellschaften ausländischer Firmen.

    Multinationale Unternehmen lassen forschen

    Die wichtigsten internationalen Impulse, die Israels digitaler Gesundheitssektor erhält, kommen vom Engagement ausländischer Unternehmen. Nach Angaben der gemeinnützigen Hochtechnologieorganisation Start-up Nation Central waren im Oktober 2020 insgesamt 371 multinationale Unternehmen im israelischen Hightechsektor tätig. Von diesen waren 39 auch auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit tätig.

    Darüber hinaus können Projekte aus dem Bereich der digitalen Gesundheit in grenzübergreifende FuE-Kooperation zwischen Israel und anderen Staaten eingebunden werden. So etwa wurde die israelische Firma Sanolla,  die sich auf Herz- und Lungendiagnostik mit Hilfe künstlicher Intelligenz spezialisiert hat, im September 2020 in ein Horizon-2020-Projekt zur Zustandsüberwachung von COVID-19-Erkrankten einbezogen.

    Ein Großteil der technologischen Lösungen im Bereich digitaler Gesundheit greift auf künstliche Intelligenz zurück und damit auf ein Gebiet, auf dem Israel zur internationalen Spitze gehört. Nach Angaben des Informationszentrums für ausländische Investoren (Invest in Israel) entfielen 2018 auf Diagnostik und Entscheidungshilfen, in denen künstliche Intelligenz die entscheidende Rolle spielt, 56 Prozent des von Unternehmen der digitalen Gesundheit aufgebrachten Kapitals.

    Eine unterstützende Rolle bei der Entwicklung des digitalen Gesundheitswesens spielt die in Israel hochentwickelte Cyber-Security-Branche. Mit fortschreitender Vernetzung von Patientendaten, aber auch Forschungsergebnissen, kommt der Datensicherheit zunehmende Bedeutung zu.

    Patientendaten werden geschützt

    Die Rechtsbestimmungen zur digitalen Gesundheit sind noch nicht endgültig ausformuliert, doch bieten bestehende Gesetze eine Handhabe zur Regelung der Branche. So etwa dürfen Krankendaten in nicht anonymisierter Form an Dritte nur mit Zustimmung der betroffenen Patienten weitergeleitet werden. Für anonymisierte Daten, wie sie für Big-Data-Analysen verwendet werden, gilt diese Zustimmungspflicht nicht, doch bedarf ihre Verwendung für FuE-Zwecke - in Anlehnung an die für klinische Tests geltenden Bestimmungen - einer Zustimmung des Gesundheitsministeriums.

    Das Anlegen und Betreiben von Datenbanken mit Patientendaten unterliegt dem Gesetz zum Schutz der Privatsphäre (Privacy Protection Law). Für die Durchsetzung der entsprechenden Bestimmungen ist die mit Ermittlungs- und Ahndungsbefugnissen ausgestattete Behörde für den Schutz der Privatsphäre (Privacy Protection Authority) zuständig. Diese ist angehalten, das Privatsphärenschutzgesetz im Einklang mit dem Gesetz über Menschenwürde und Freiheit (Basic Law: Human Dignity and Freedom) auszulegen, das verfassungsähnlichen Rang hat.


    Digital Health Index in Israel

    Insgesamt

    Policy-Aktivität

    Digital Health Readiness

    Tatsächliche Datennutzung

    72,4

    78,5

    69,5

    69,4

    Quelle: Bertelsmann Stiftung


  • Digital Health in Israel: Marktchancen

    Das Gesundheitswesen ist unterfinanziert und überlastet. Digital Health bietet dringend benötigten Ersatz. Die Aufwertung des Telekommunikationswesens kann das erleichtern.

    Auf der einen Seite ist das israelische Gesundheitswesen hochmodern, verfügt über hoch qualifizierte Arbeitskräfte und ist für die Erprobung und Anwendung neuer Technologien offen. Auf der anderen Seite ist es unterkapitalisiert und überlastet, sodass effizienzsteigernde Technologie einen wesentlichen Beitrag zur Linderung seiner Probleme leisten kann. Damit ist das Marktpotenzial für digitale Medizin, die die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems spürbar steigern kann, erheblich.

    Gesundheitswesen braucht mehr Geld und Personal

    Die Pro-Kopf-Ausgaben für die Gesundheitspflege liegen deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. Während sich dieser im 2018 auf 3.994 US-Dollar (US$) belief, betrugen die Ausgaben je Einwohner in Israel lediglich 2.780 US$. Wohl ist es wahr, dass Israel eine im Vergleich zu vielen Industrieländern relativ junge Bevölkerung hat. Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr machten 2019 nur 12 Prozent aller Landesbewohner aus. Allerdings steigen sowohl der Seniorenanteil als auch die absolute Bevölkerungszahl rapide, sodass die Bedürfnisse des Gesundheitswesens in den kommenden Jahren kräftig steigen werden.

    Wohlgemerkt ist die Versorgungslage jetzt schon nicht rosig. Mit 3,1 praktizierenden Ärzten je 1.000 Einwohner liegt Israel zwar noch nicht entscheidend unter dem OECD-Durchschnitt, der 3,5 beträgt. Allerdings ist die Ärzteschaft überaltert. In den kommenden Jahren wird ein erheblicher Teil der heute berufstätigen Mediziner in den Ruhestand gehen, während ausreichender Nachschub an Studienabsolventen nicht gewährleistet ist. Bei Krankenschwestern/Pfleger ist der Mangel jetzt schon spürbar. Mit 5,1 Schwestern je 1.000 Einwohnern liegt Israel deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 8,8.

    Ungenügende medizintechnische Ausstattung

    Bei medizintechnischen Ausrüstungen wird ebenfalls ein Rückstand gemeldet. Das verwundert nicht, wenn die Höhe der Kapitalinvestitionen in das Gesundheitswesen betrachtet wird. Laut OECD-Angaben für 2019 lagen diese in Israel bei 120 US$, während es im OECD-Durchschnitt 224 US$ waren. Auch ausgewählte Indikatoren zur Ausstattung mit Medizintechnik legen Mangelerscheinungen bloß. Nach den jüngsten verfügbaren Vergleichsangaben standen in Israel 2017 nur 10 Computertomografen und 5 Magnetresonanztomografen pro Million Einwohner zur Verfügung. Im OECD-Durchschnitt waren es 27 beziehungsweise 17.

    Wohl gehen Kreise der Gesundheitswirtschaft davon aus, dass die Etatmittelzuteilung für das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren zunehmen wird. Diese Einschätzung wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Coronakrise die Überbelastung des Gesundheitswesens verstärkt und verdeutlicht hat.

    Digitale Gesundheit verspricht wesentliche Entlastung

    Über die erforderliche Höhe der Mehrbezuschussung des Gesundheitswesens gehen die Meinungen indessen auseinander. Eine von der Wirtschaftszeitung The Marker unter Gesundheitsexperten 2019 durchgeführte Befragung ergab aber, dass umgerechnet 1,2 Milliarden US$ pro Jahr als das erforderliche Minimum gelten. Das wären rund 4 Prozent der Gesamtausgaben für die Gesundheitspflege; an den richtigen Stellen eingesetzt, könnten sie spürbare Erleichterungen bringen.

    Zwar gehört Israel bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens jetzt schon zur Weltspitze, doch steckt dieser Prozess auch dort noch in einer relativ frühen Phase. Deshalb könnte konsequenter Einsatz digitalmedizinischer Verfahren und Ausrüstungen einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitswesens leisten. Ein wichtiger Bereich ist die Telemedizin. Sie würde vor allem die Zustandsüberwachung vieler Patienten oder potenzieller Patienten von Zuhause erleichtern. Daran haben nicht nur die Krankenhäuser, sondern auch die Krankenkassen, die nicht lediglich als Versicherer dienen, sondern zugleich wichtige Träger von Gesundheitsleistungen sind. Für beide würde eine telemetrische Überwachung des Gesundheitszustands von Kranken oder Senioren und Angehörigen anderer Risikogruppen eine große Entlastung bedeuten.

    Digitale Arzttermine sind in Israel wichtig und werden von den Krankenkassen in besonderem Maße seit Ausbruch der Coronakrise gefördert. Das israelische Telekommunikationsnetz erlaubt die heute üblichen telemedizinischen Maßnahmen in adäquatem Maße, wird aber in den kommenden Jahren massiv aufgewertet, sowohl durch den Abschluss und die Inbetriebnahme von Glasfasernetzen als auch durch die Aufnahme von 5G-Diensten im Bereich der mobilen Telefonie. Die Aufwertung der Telekommunikationsinfrastruktur wird eine bedeutende Expansion der Telemedizin und damit eine bessere Ausschöpfung des in diesem Bereich bestehenden Marktpotenzials ermöglichen.

    Von Wladimir Struminski | Jerusalem

  • Digital Health in Israel: Marktzugang und Wettbewerb

    Israel ist für medizintechnische Produkte aus dem Ausland offen. US-Unternehmen führen ausländisches Engagement an. Die Coronakrise regt den Erfindungsreichtum an.

    Für medizintechnische Ausrüstungen gilt eine Zulassungspflicht. Die zulassende Behörde ist das Gesundheitsministerium. Während Anbieter von Medizintechnik gelegentlich über das ihrer Ansicht nach zu langsame Arbeitstempo der für die Zulassung zuständigen Abteilung des Gesundheitsressorts klagen, ist das Importregime liberal. Die israelische Medizintechnik-Branche sieht ihre Wachstumschancen auf dem Weltmarkt und hat 2017 – so die jüngsten verfügbaren Angaben – nur 17 Prozent ihres Umsatzes auf dem Binnenmarkt erzielt. Somit hat Israel ureigenes Interesse an freiem Handel in diesem Bereich.

    Viele Akteure, inklusive Multis

    Die israelische digitale Gesundheitsbranche ist sehr aktiv. Nach Angaben der gemeinnützigen israelischen Hightech-Organisation Start-up Nation Central (SNC) waren im Lande im Oktober 2020 insgesamt 614 Hightech-Firmen im Bereich der digitalen Gesundheit tätig. Die führenden Untergebiete waren Datenanalyse mit 187 Unternehmen, Mobile Health mit 160 und Sensorik mit 128 Unternehmen, gefolgt von der Telemedizin mit 87 und Wearables mit 86 Unternehmen. 

    Die Branche ist relativ jung – und zwar auch in Relation zu anderen israelischen Hightech-Branchen. Während laut SNC 39 Prozent aller israelischen Hightech-Firmen fünf Jahre und jünger sind, beträgt der Anteil dieser Alterskategorie auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit 51 Prozent.  Dennoch haben bereits 71 Prozent aller digitalen Gesundheitsfirmen mindestens ein Produkt – also Fabrikat oder Dienstleistung – auf den Markt gebracht, was auf ein hohes Wachstumspotenzial der Branche hindeutet.

    Eine wichtige Rolle spielen ausländische Firmen. Im Oktober 2020 waren laut der SNC-Datenbank 39 multinationale Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit in Israel tätig. Unter den Multis überwiegen US-amerikanische Konzerne, zu denen unter anderem General Electric, Intel, IBM, Microsoft, Johnson &  Johnson und Amwell gehören. Europäischerseits sind Siemens, Merck und Philips Healthcare vertreten. Ebenfalls dabei sind die japanische Sony Corporation und die chinesische Fosun-Gruppe.

    Den multinationalen Unternehmen dient Israel nicht als Produktions-, sondern als Forschungs- und Entwicklungsstandort (FuE). Die internationalen Firmen unterhalten in Israel eigene FuE-Zentren und arbeiten mit Einrichtungen des israelischen Gesundheitswesens und akademischen Einrichtungen zusammen. Zudem suchen sie häufig Kooperationspartner oder potenzielle Übernahmeobjekte. Für viele ausländische Unternehmen ist Israel als Bezugsquelle für Technologien wichtiger denn als Absatzmarkt.

    Noch viel Luft nach oben

    Die Nachfrage nach Dienstleistungen und Waren der digitalen Gesundheit im Land selbst befindet sich trotz grundsätzlich positiver Einstellung gegenüber dieser Technologie erst in einer frühen Phase. Die am häufigsten genutzte Methode ist mobiltelefonische Kommunikation zur Vereinbarung von Arzt- und Untersuchungsterminen und zur Übermittlung von Informationen an Patienten.

    Indessen dürften in den kommenden Jahren auch andere Produkte eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Jetzt schon versuchen vor allem die Krankenkassen, telemedizinisches Zubehör zur Diagnose oder Überwachung des Gesundheitszustands von Patienten beziehungsweise Angehörigen von Risikogruppen einzusetzen.

    Mit der ab 2021 stufenweise geplanten Inbetriebnahme schneller Datenübertragungsnetze werden die Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Diagnostik und Behandlung steigen. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Effizienzsteigerung werden in dem überlasteten Gesundheitswesen auf dankbare Kunden stoßen. Das gilt sowohl für Krankenhäuser als auch für Kliniken und Arztpraxen sowie für die Krankenkassen.

    Die Existenz digitalisierter Krankenakten praktisch aller israelischen Patienten schafft gute Voraussetzungen für die schnelle Entwicklung der Präventivmedizin und individualisierte Behandlung. Das 2018 angelaufene nationale Programm für digitale Wirtschaft soll nicht zuletzt technologische und organisatorische Voraussetzungen dafür schaffen, sodass auf diesem Gebiet wesentliche Fortschritte zu erwarten sind.

    Entwicklungsschub durch Corona

    Die Coronakrise hat die Bedeutung automatisierter Krankenbetreuung unterstrichen. Die Epidemie gab dem Einsatz von Robotern Auftrieb, die Kranken Medikamente verabreichen oder, ferngesteuert, bestimmte Untersuchungen durchführen können. Hauptziel dieser Maßnahmen war es, die Ansteckungsgefahr für medizinisches Personal zu mindern, doch kann die Robotisierung dafür geeigneter Arbeitsabläufe in Krankenhäusern auch deren allgemeine Effizienz steigern.

    Die zu erwartende dynamische Entwicklung der digitalen Gesundheit verspricht zahlreiche Geschäftschancen. Auch ausländische Marktteilnehmer können davon profitieren. So können Anbieter mit technologischen Lösungen und Erzeugnissen, die die Entwicklungsziele der digitalen Gesundheitsbranche voranbringen, gezielt Nachfrage für ihre eigenen Produkte schaffen.

  • Kontaktadressen

    Bezeichnung

    Anmerkungen

    Germany Trade & Invest/Israel

    Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft

    AHK Israel

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Ministry of Health

    Gesundheitsministerium, federführend für den Ausbau der digitalen Gesundheit zuständig

    Israel Innovation Authority

    Innovationsbehörde, für Förderung der Forschung und Entwicklung von Unternehmen zuständig

    Start-up Nation Central

    Gemeinnützige Hightech-Organisation

    Union of Hospital Directors

    Verband der Krankenhausdirektoren, Teil der Ärztevereinigung IMA (Website nur hebräisch mit Verweis auf den englischsprachigen Auftritt der IMA)  

    Clalit Health Services

    Größte Krankenkasse des Landes

    Maccabi Health Services

    Zweitgrößte Krankenkasse

    Meuhedet Health Services

    Drittgrößte Krankenkasse

    Leumit Health Services

    Kleinste der vier Krankenkassen

nach oben
Feedback

Anmeldung

Bitte melden Sie sich auf dieser Seite mit Ihren Zugangsdaten an. Sollten Sie noch kein Benutzerkonto haben, so gelangen Sie über den Button "Neuen Account erstellen" zur kostenlosen Registrierung.