Arbeitsmarkt | Malaysia

Malaysias Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen

Die malaysische Wirtschaft wächst und die Unternehmen benötigen Personal. Vor allem in der Industrie steigt der Bedarf, doch die berufliche Ausbildung hinkt hinterher.

Von Boris Alex, Julia Merle | Kuala Lumpur, Bonn

Der malaysische Arbeitsmarkt ist im regionalen Vergleich sehr weit entwickelt. Die Löhne und Gehälter liegen über dem Durchschnitt in Südostasien, dafür ist aber auch das Ausbildungsniveau höher. Bei einer Erwerbslosenquote von gerade einmal 3 Prozent gibt es vor allem in der verarbeitenden Industrie zum Teil Personalengpässe. Insbesondere Facharbeiter für die Produktion werden gesucht, doch die berufliche Ausbildung kann den Bedarf nur teilweise decken. Die malaysische Regierung will daher gemeinsam mit dem Privatsektor mehr Menschen in technischen Berufen ausbilden. 

Stärken des Arbeitsmarkts

  • Relativ hohes Bildungsniveau und weitverbreitete englische Sprachkenntnisse
  • Malaysische Regierung will berufliche Ausbildung stärker fördern
  • Gut entwickelte Industriecluster erleichtern die Personalsuche

Schwächen des Arbeitsmarkts

  • Fachkräftemangel bei technischen Berufen
  • Hohe Fluktuation, vor allem in der verarbeitenden Industrie
  • Abwanderung von qualifizierten Mitarbeitenden nach Singapur

  • Der Personalbedarf in der Industrie wächst, doch es wird zu wenig ausgebildet und qualifizierte Arbeitskräfte wandern aus. Auch deutsche Unternehmen spüren den Fachkräftemangel.

    Die konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt in Malaysia bleiben positiv. Das Bruttoinlandsprodukt soll 2025 und 2026 real um jeweils 4 bis 5 Prozent zulegen, prognostiziert die malaysische Zentralbank. 

    Die offizielle Erwerbslosenquote dürfte 2025 im Schnitt bei 3,1 Prozent liegen, nach 3,2 Prozent im Vorjahr. Im 1. Quartal 2025 gab es insgesamt 16,7 Millionen Beschäftigte, ein Anstieg um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit erhöhte sich die Erwerbsquote auf 70,7 Prozent, so die Daten des Department of Statistics Malaysia (DOSM). Nach Angaben der malaysischen Statistikbehörde waren 2024 rund zwei Drittel der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor, knapp 17 Prozent in der verarbeitenden Industrie und jeweils 9 Prozent im Bausektor und in der Landwirtschaft beschäftigt.

    Immer mehr unbesetzte Stellen in der Industrie

    Insbesondere in der verarbeitenden Industrie, aber auch in Dienstleistungssparten wie der IT- oder Finanzbranche, beklagen Firmen seit Längerem, dass es für sie immer schwieriger und teurer wird, qualifiziertes Personal zu rekrutieren. So waren nach Angaben der Statistikbehörde DOSM im 1. Quartal 2025 rund 111.200 Stellen in der Industrie unbesetzt, ein Anstieg um gut 2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Davon entfielen knapp ein Drittel auf den Elektro- und Elektroniksektor und weitere 18 Prozent auf die petrochemische Industrie zwei Schlüsselbranchen der malaysischen Wirtschaft.

    Der Fachkräftemangel in der verarbeitenden Industrie wird sich in den nächsten Jahren verschärfen. Im Rahmen ihres "New Industrial Masterplan" will die malaysische Regierung die lokale Wertschöpfung in Schwerpunktsektoren wie der Elektro- und Elektronikindustrie, dem Maschinen- und Anlagebau, der Chemiebranche oder der Luftfahrttechnik erhöhen. Ein Beispiel: Bis 2030 will Malaysia seinen Anteil an den weltweiten Halbleiterexporten auf 15 Prozent verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen die Unternehmen rund 60.000 zusätzliche Ingenieure, so die Berechnung der Malaysia Semiconductor Industry Association. Allerdings schließen an den malaysischen Hochschulen jedes Jahr nur rund 6.000 Personen ein Ingenieurstudium ab.

    Gut ausgebildete Malaysier wandern häufig ins Ausland ab

    Hinzu kommt, dass immer mehr Fachkräfte ins Ausland abwandern. Schätzungsweise 2 Millionen Malaysierinnen und Malaysier arbeiten außerhalb ihres Heimatlandes. Gut die Hälfte davon arbeitet im benachbarten Singapur, aber auch Australien, die USA oder das Vereinigte Königreich sind beliebte Ziele. Grund hierfür ist neben den höheren Gehältern die Bumiputera-Politik der Regierung. Der "Brain Drain" dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen, vor allem in Richtung Singapur. Der wohlhabende Nachbarstaat leidet selbst unter Fachkräftemangel und die Unternehmen zahlen deutlich höhere Löhne und Gehälter.

    Im Rahmen der Bumiputera-Politik werden malaysische Ureinwohner (Malaien, Orang Asli und diverse andere ethnische Volksgruppen), sogenannte Bumiputera, positiv diskriminiert. Sie werden in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens bevorzugt und erhalten beispielsweise vereinfachten Zugang zu Universitäten, Bevorzugung bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst oder mehr Wohngeld. 

    In der verarbeitenden Industrie entfallen fast 60 Prozent der unbesetzten Stellen auf das Segment der angelernten Facharbeiter (semi-skilled workers). Darunter fallen neben Handwerksberufen vor allem Tätigkeiten, die in der Produktion benötigt werden, wie Industrie-, Anlagen- und Fertigungsmechaniker oder Mechatroniker. Der Bedarf an diesen Fachkräften übersteigt das Angebot bei Weitem. Auch für deutsche Unternehmen mit Sitz in Malaysia ist der Personalmangel ein Problem. In einer Umfrage der Auslandshandelskammern vom Frühjahr 2025 gaben 35 Prozent der befragten Unternehmen an, dass der Personalmangel zu den größten Risiken für ihre geschäftlichen Aktivitäten zählt.

    Regierung will die berufliche Ausbildung stärker fördern

    Die malaysische Regierung will in ihrem Entwicklungsplan für die nächsten fünf Jahre, dem "13. Malaysia Plan", der Berufsausbildung (Technical and Vocational Education and Training; TVET) eine höhere Priorität einräumen. Ziel ist es, die bestehenden Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und die Industrie enger zu verzahnen. Jedes Jahr entscheiden sich zwischen 250.000 und 300.000 Malaysierinnen und Malaysier für eine berufliche Ausbildung an einer der 1.400 öffentlichen und privaten TVET-Zentren, so die Daten der staatlichen Koordinierungsstelle Government-Industry TVET Coordination Body.

    In den kommenden Jahren soll die Zahl der Ausbildungsplätze in den TVET-Einrichtungen erhöht und die Lehrgänge stärker an den Bedürfnissen der Privatwirtschaft ausgerichtet werden. Die bestehenden Lerninhalte sollen um Kenntnisse zu Themen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung in der Industrie ergänzt und der Praxisanteil an der Berufsausbildung erhöht werden. Die Ausbildungsgänge gelten aus Sicht der Industrieverbände und Unternehmen zum Teil als praxisfern und veraltet. Auf der anderen Seite loben Unternehmensvertreter – auch von deutschen Firmen – die hohe Lernmotivation und Einsatzbereitschaft der Auszubildenden.

    Duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild

    Im Rahmen des German Dual Vocational Training wird in Malaysia seit 2014 auch nach dem deutschen dualen Modell ausgebildet. Dabei können Abschlüsse als Mechatroniker und Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen erworben werden. Die dreijährige Ausbildung findet zu 70 Prozent in einem der deutschen Ausbildungsbetriebe wie Bosch, B. Braun oder Bauer Spezialtiefbau statt, der theoretische Teil in einer Bildungseinrichtung wie dem German Malaysian Institute. Das Programm wird von der Deutsch-Malaysischen Auslandshandelskammer betreut.

    Malaysia im weltweiten Vergleich

    Folgende Karte ermöglicht den Vergleich zwischen zahlreichen Ländern weltweit. Bitte beachten Sie, dass die Werte in der Karte aus international standardisierten Quellen stammen und somit ggf. von Angaben aus nationalen Quellen im Text abweichen können.

     

    Boris Alex

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

  • Die Suche nach qualifiziertem Personal läuft in Malaysia verstärkt über digitale Plattformen. Die Beschäftigten wollen eine gute Work-Life-Balance und legen Wert auf Fortbildung. 

    Der wachsende Fachkräftemangel insbesondere in der verarbeitenden Industrie auf der einen sowie ein gleichzeitiges Überangebot an Hochschulabsolventen mit geringer Praxiserfahrung auf der anderen Seite macht es den Unternehmen nicht einfach, qualifiziertes Personal zu finden. Um Führungs- und Fachkräftepositionen zu besetzen greifen immer mehr Firmen auf die Dienste von Personalberatungen und Jobvermittlungsagenturen zurück. Unternehmen sollten dabei klar definieren, welche konkreten Qualifikationen sie für die ausgeschriebenen Positionen erwarten.

    Breites Angebot an Personalvermittlern

    Die malaysische Rekrutierungsbranche wächst stark. Mitte 2025 waren rund 1.200 Personalberatungen und -vermittlungsagenturen beim Ministry of Human Resources registriert. Davon hatten 800 ihren Sitz in der Hauptstadtregion um Kuala Lumpur. Typischerweise erhalten Personalvermittler im Erfolgsfall zwischen 15 und 30 Prozent des jährlichen Bruttogehalts der vermittelten Person als Honorar vom Auftraggeber. Renommierte Agenturen verlangen ein Drittel der Provision bereits bei der Beauftragung. Die zweite Tranche wird bei Vorstellung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten fällig und das letzte Drittel, wenn ein Beschäftigungsverhältnis zustande kommt.

    Die hohe Technologieaffinität in Malaysia spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Stellen- und Personalsuche erfolgt zunehmend über Job-Plattformen wie Jobstreet, Foundit oder Indeed. Die sozialen Medien spielen bei der Rekrutierung eine immer größere Rolle. Neben dem Business-Netzwerk LinkedIn gewinnen Plattformen wie X und Tiktok auch in Malaysia an Bedeutung – vor allem bei Kandidaten der "Generation Z" (Jahrgänge 1997 bis 2012). Auch persönliche Netzwerke sowie Referenzen von Vorgesetzten und Arbeitskollegen können bei der Suche nach den passenden Mitarbeitenden hilfreich sein.

    Personalsuche je nach Tätigkeit und Position unterschiedlich

    Arbeitskräfte mit geringeren Qualifikationsanforderungen werden häufig über darauf spezialisierte Personalvermittlungsagenturen rekrutiert. Bei Fach- und Führungskräften im mittleren Management läuft der mehrstufige Auswahlprozess meist intern über die Personalabteilung. Inzwischen werden die Interviews in der ersten Runde oft telefonisch oder online durchgeführt, das zweite und gegebenenfalls dritte Gespräch findet dann persönlich unter Einbeziehung der jeweiligen Fachabteilung statt. Bei der Besetzung von Positionen im C-Level-Management beauftragen die Unternehmen in der Regel Personalberatungsgesellschaften. Diese sollten überregional aufgestellt sein, um das Fachkräftepotenzial auch jenseits der Landesgrenzen anzapfen zu können.

    Die Auslagerung von Personaldienstleitungen ist in Malaysia weit verbreitet. Es gibt eine Reihe von lokalen und internationalen Anbietern, die unter anderem die Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung für Firmen jeder Größe übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Links International, People Lake oder Acclime.

    Wenig Streiks und gute Englischsprachkenntnisse

    Gewerkschaften spielen aus Sicht ausländischer Arbeitgeber eine untergeordnete Rolle. In der Regel sind Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter bemüht, direkte Konfrontationen zu vermeiden. Auch staatliche Kontrollen und Verhandlungsvollmachten wirken Arbeitskämpfen entgegen. Streiks sind daher selten. 

    Die weit verbreiteten englischen Sprachkenntnisse sind für ausländische Unternehmen von großem Vorteil. In den letzten Jahren haben sie durch die politisch motivierte Förderung der malaysischen Sprache in den Schulen allerdings abgenommen. Die multiethnische Bevölkerung wird zumeist mehrsprachig erzogen. Über 50 Prozent sprechen in ihren Familien Bahasa Malaysia, 23 Prozent chinesische Sprachen und 7 Prozent Tamil oder Hindi. 

    Work-Life-Balance ist wichtigstes Kriterium für Jobzufriedenheit

    Malaysische Arbeitskräfte sind mobil und flexibel, was sich auch in den Fluktuationsraten widerspiegelt. Der Anteil der Beschäftigten, die sich aktiv nach einem neuen Job umsehen, ist allerdings deutlich gesunken, so das Ergebnis einer Befragung durch den Personaldienstleister Michael Page. Waren es 2024 zwei Drittel der Beschäftigten, lag dieser Wert 2025 nur noch bei 42 Prozent. Immerhin 56 Prozent waren mit ihrer aktuellen beruflichen Situation zufrieden. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance genießt die höchste Priorität bei den Kriterien zur Jobzufriedenheit, dicht gefolgt von einem angemessen Gehalt, so das Ergebnis der Studie. Der Anteil der befragten Unternehmen, für die es herausfordernd ist, ihre Mitarbeiter zu halten, ist von 44 Prozent auf 31 Prozent zurückgegangen.

    Die Kriterien für einen Jobwechsel sind je nach Altersgruppe verschieden. Während sich unterschiedliche Gehaltsvorstellungen durch sämtliche Altersgruppen zieht, tragen vor allem bei jüngeren Angestellten auch mangelnde Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zur Unzufriedenheit bei. Unternehmen sollten daher Neueinsteigern attraktive Weiterbildungsoptionen eröffnen. Der Gruppe der dreißig- bis vierzigjährigen sind Aufstiegsperspektiven innerhalb des Unternehmens besonders wichtig. 

    Boris Alex

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

  • Die Gehälter in Malaysia dürften 2025 im Schnitt um 5 Prozent zulegen. Die Lohnunterschiede sind regional und je nach Branche groß. Viele Beschäftige erhalten Zusatzleistungen.

    Die positive Konjunkturentwicklung in Malaysia schlägt sich auch in den nominalen Lohn- und Gehaltszuwächsen der letzten Jahre nieder. Diese lagen 2023 und 2024 bei jeweils rund 5 Prozent. Im Dezember 2024 betrug der mittlere Bruttomonatslohn für formell Beschäftigte über alle Bundesstaaten und Sektoren hinweg umgerechnet 683 US-Dollar (US$), so die Daten des Department of Statistics Malaysia. Für 2025 erwartet die Malaysia Employers Federation (MEF) erneut einen nominalen Anstieg um 5 Prozent.

    Die Gehälter in der verarbeitenden Industrie waren im Dezember 2024 mit 740 US$ rund 3 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In der Elektro- und Elektronikindustrie sowie der Öl- und Gasindustrie wurden mit 919 US$ und 764 US$ die höchsten Gehälter in der verarbeitenden Industrie gezahlt. Im Dienstleistungssektor lagen die Löhne im Dezember 2024 mit 673 US$ um 7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Die Informations- und Kommunikationsbranche und der Finanzsektor zahlen hier die höchsten Gehälter. Spitzenreiter sind aber die Beschäftigten im Bergbau, die fast 1.700 US$ pro Monat verdienten.

    Der Durchschnittslohn stieg 2024 um 5 Prozent Mittlere Bruttomonatslöhne für ausgewählte Branchen; In US-Dollar; Veränderung in Prozent
    Branche

    Monatslohn 1)

    Veränderung 2)

    Durchschnittslohn

    683

    5,0

    Landwirtschaft

    534

    3,6

    Verarbeitendes Gewerbe

    740

    3,1

    Versorgungsbetriebe

    709

    4,3

    Baugewerbe

    673

    6,6

    Groß- und Einzelhandel

    561

    4,2

    Transport und Lagerhaltung

    709

    5,5

    Gastgewerbe, Beherbergung und Gastronomie

    448

    5,3

    Informations- und Kommunikationsleistungen

    1.256

    5,7

    Finanz- und Versicherungswesen

    1.457

    3,2

    1 formell Beschäftigte im Dezember 2024, 2 gegenüber Dezember 2023.Quelle: Department of Statistics Malaysia 2025

    Industriecluster sind Spitzenreiter bei Gehältern

    Auch regional schwanken die Löhne und Gehälter stark und spiegeln damit die Wirtschaftskraft des jeweiligen Bundesstaats wider. In der Hauptstadt Kuala Lumpur lag der mittlere Bruttomonatslohn im Dezember 2024 mit 942 US$ fast 40 Prozent über dem Landesdurchschnitt. 

    Der die Hauptstadt umgebende Bundstaat Selangor bildet einen breiten Industriegürtel, in dem auch der größte Hafen Malaysias, Port Klang, liegt. Hier war das Lohnniveau mit 740 US$ ebenfalls deutlich höher als der Landesdurchschnitt. Die Region Penang ist der bedeutendste Fertigungsstandort für die Elektronik- und Halbleiterindustrie und lag bei den mittleren Monatseinkommen mit 758 US$ auf Rang zwei.

    In Kuala Lumpur, Penang und Selangor sind die Monatslähne am höchstenMittlere Bruttomonatslöhne nach ausgewählten Regionen; In US-Dollar; Veränderung in Prozent

    Bundesstaat/-territorium

    Monatslohn 1)

    Veränderung 2)

    Kuala Lumpur

    942

    3,8

    Penang

    758

    4,2

    Selangor

    740

    4,3

    Johor

    634

    5,8

    Labuan

    556

    6,7

    Sarawak

    493

    4,8

    Pahang, Perak

    493

    5,7

    Terengganu

    471

    5,0

    Sabah

    448

    6,3

    Kelantan

    373

    4,0

    1 formell Beschäftigter im Dezember 2024; 2 gegenüber Dezember 2023.Quelle: Department of Statistics Malaysia 2025

    Der im Süden an Singapur grenzende Bundesstaat Johor liegt zwar mit 634 US$ noch unter dem Landesdurchschnitt, aber das könnte sich bald ändern. Die Region hat in den letzten Jahren wegen ihrer Nähe zu Singapur und den im Vergleich zum wohlhabenden Nachbarn niedrigeren Immobilien- und Strompreisen sowie der deutlich geringeren Löhne und Gehälter als alternativer Standort für die verarbeitende Industrie an Bedeutung gewonnen. Zudem ist in Johor der Bau von fast 30 Rechenzentren von unter anderem Amazon, Oracle und NVIDIA geplant. Wegen des steigenden Personalbedarfs dürften die Gehälter in der Region dort in den nächsten Jahren weiter anziehen.

    Regierung hebt Mindestlohn kräftig an

    Seit Februar 2025 gilt ein neuer Mindestlohn in Malaysia. Die Regierung will mit der Anhebung um 13 Prozent auf umgerechnet rund 400 US$ vor allem Haushalte mit niedrigeren Einkommen in den Großstädten stärker unterstützen. Dort sind die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Etwa 1,5 Millionen Malaysierinnen und Malaysier dürften von der Anhebung des Mindestlohns profitieren, so die Berechnung des Ministry of Human Resources.

    Für die Beschäftigten im Privatsektor gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Bonus- oder sonstige Sonderzahlungen. Dennoch ist die Zahlung eines 13. Monatsgehalts und in größeren Betrieben auch eines leistungsabhängigen Bonus weit verbreitet. Entsprechende Vereinbarungen sind in der Regel Bestandteil von Tarifverträgen oder der individuellen Arbeitsverträge. Laut MEF leisten vier von fünf Unternehmen im Privatsektor entsprechende Sonderzahlungen.

    Management-Gehälter auf internationalem Niveau

    Die Gehälter können je nach Region, Branche, Unternehmensgröße und Betriebszugehörigkeit stark schwanken, daher dienen die offiziellen statistischen Angaben zu Durchschnittsgehältern nur der groben Orientierung. Ausführliche Gehaltsstudien der MEF und von Personaldienstleistern wie Hays, Michael Page oder Persolkelly bieten darüber hinaus branchenspezifische Gehaltsdaten nach Positionen. Die Gehälter von Expatriates liegen in der Regel auf dem Niveau von gleichqualifizierten lokalen Fachkräften.

    Für C-Level-Management-Positionen werden in Malaysia international vergleichbare Vergütungen aufgerufen. Der Personalberater Micheal Page gibt für einen Chief Executive Officer ein Jahresgehalt von durchschnittlich 170.000 US$, für einen Chief Financial Officer von 114.000 US$ und für einen Managing Director zwischen 128.000 und 185.000 US$ an. Auch hier liegen die Vergütungen in der Hauptstadtregion sowie in Penang und Johor eher am oberen Ende der Skala.

    Vertriebsmitarbeitende verdienen im Durchschnitt am meistenDurchschnittliche Bruttomonatslöhne für ausgewählte Positionen; In US-Dollar
    Position

    Monatslohn

    Vertriebsmitarbeiter:in

    3.000

    Buchhalter:in

    2.300

    Industrieingenieur:in

    1.800

    Software-Entwickler:in

    1.800

    Anlagen- und Maschinenbediener:in, Montagekraft

    1.000

    Techniker:in

    950

    Unterstützende Bürokraft

    900

    Dienstleistungs- und Verkaufskraft

    830

    Lagerist:in

    590

    Hilfskraft

    400

    Quelle: Hays 2025, Persolkelly 2025

    Freiwillige Leistungen ergänzen das Vergütungspaket

    Arbeitnehmende haben Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Mutterschaftsurlaub. Viele Unternehmen gewähren darüber hinaus umfangreiche Nebenleistungen wie private Krankenversicherungen sowie Zuschüsse zu Transport- und Wohnkosten oder zur privaten Altersvorsorge. Die Zusatzleistungen werden nicht nur individuell innerhalb der Firmen geregelt. Auf Branchenebene verhandeln zum Teil auch Betriebsgewerkschaften mit den Arbeitgebervertretern.

    Unternehmen müssen Beiträge zur Sozialversicherung leisten

    Den größten Block der gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträge stellen die Beiträge zum Employees Provident Fund dar. Der Arbeitgeberanteil beträgt dafür je nach Gehalt des Beschäftigten 12 oder 13 Prozent. Hinzu kommen Beiträge für die Arbeitsunfall- und Invaliditätsrentenversicherung (Social Security Organisation) sowie ab einer bestimmten Betriebsgröße auch eine Fortbildungsabgabe für den Human Resources Development Fund. 

    Seit Anfang 2018 gibt es eine Arbeitslosenversicherung, das Employment Insurance System (EIS), in die Arbeitgeber ebenfalls anteilig einzahlen müssen. Hieraus bekommen Arbeitslose für eine Dauer von bis zu sechs Monaten zwischen 80 und 30 Prozent ihres vorherigen Gehalts ausgezahlt. Das EIS finanziert außerdem Umschulungsmaßnahmen.

    Sozialbeiträge 2025In Prozent der Bemessungsgrundlage
    Renten- und Krankenversicherung; (Employees Provident Fund; EPF) (Arbeitgeberanteil)12,0 bis 13,0 Prozent, 
    je nach Einkommen
    Arbeitsunfallversicherung und Invaliditätsrentenversicherung (Social Security Organisation; SOCSO)* (Arbeitgeberanteil)1,75 Prozent
    Arbeitslosenversicherung (Employment Insurance System; EIS)* (Arbeitgeberanteil)0,2 Prozent
    Fortbildungsabgabe (Human Resources Development Fund; HRDF) (Arbeitgeberanteil)

    5 bis 9 Beschäftigte: freiwillig 0,5 Prozent

    ab 10 Beschäftigte: verpflichtend 1,0 Prozent

    * Die Höhe der Abgabe ist ab einem Einkommen von 5.000 Malaysische Ringgit gedeckelt.Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2025

    Boris Alex

    Von Boris Alex | Kuala Lumpur

  • Wesentliche Rechtsgrundlagen sind im Individualarbeitsrecht der Employment Act 1955 (EA) sowie der Industrial Relations Act 1967 (IRA) im Bereich des kollektiven Arbeitsrechts.

    Die folgenden Angaben stellen eine Erstinformation zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Rechtspraxis dar. Germany Trade & Invest bietet keine weiterführende Rechtsberatung hinsichtlich der Ausgestaltung von Arbeitsverträgen oder arbeitsrechtlicher Einzelfälle an.

    Gesetzliche Regelungen auf einen Blick
    Vergütung: individuell vereinbart oder Kollektivvertrag
    Mindestlohn: 1.700 Malaysische Ringgit (RM; entspricht ca. 344 Euro) pro Monat (dazu: GTAI-Rechtsmeldung vom 16. Dezember 2024)
    Arbeitsstunden pro Woche: nach Sec. 60A EA maximal 45 Stunden
    Regelarbeitstage pro Woche: fünf
    Zulässige Überstunden: höchstens 104 pro Monat ("Employment (Limitation of Overtime Work) Regulations 1980"); mindestens das 1,5-Fache des normalen Stundenlohns (Sec. 60A EA); an Ruhetagen mindestens das Doppelte des normalen Stundenlohns (Sec. 60 EA) und das Dreifache an Feiertagen (Sec. 60D EA)
    Bezahlte Feiertage: mindestens elf gesetzliche Feiertage (Sec. 60D EA), auf Bundesstaatenebene teilweise unterschiedliche Feiertage; fällt der Feiertag auf einen Ruhetag oder anderen Feiertag, ist der darauffolgende Werktag ein bezahlter Ersatzfeiertag
    Bezahlte Urlaubstage: nach Sec. 60E EA bei weniger als zwei Jahren Betriebszugehörigkeit acht Tage, bei mindestens zwei und weniger als fünf Dienstjahren zwölf Tage und bei über fünf Jahren 16 Tage 
    Sonderzahlungen pro Jahr in Monatslöhnen (13. und/oder 14. Gehalt): keine gesetzliche Verpflichtung, aber 13. Monatsgehalt üblich (vertragliche Vereinbarung)
    Tage mit bezahltem Arbeitsausfall: abhängig von der Betriebszugehörigkeit 14, 18 oder 22 Tage (Sec. 60F EA); 98 Tage bezahlter Mutterschaftsurlaub und sieben Tage bezahlter Vaterschaftsurlaub
    Tage mit Lohnfortzahlung bei Krankheit: bei Krankenhausaufenthalt bis zu 60 Tage (Sec. 60F EA)
    Probezeit: keine gesetzliche Regelung; drei bis sechs Monate üblich
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2025

    Rechtsgrundlagen

    Eine wichtige Rechtsgrundlage im Bereich des Individualarbeitsrechts ist in Malaysia der Employment Act 1955 (EA).

    Umfangreiche Gesetzesänderungen gelten seit 1. Januar 2023. Danach findet der EA nunmehr auf alle Arbeitnehmer, das heißt Personen mit Arbeitsvertrag (contract of service), Anwendung. Nach Anhang 1 (First Schedule), Ziff. 1A des Gesetzes gelten bestimmte Vorschriften allerdings nicht für Personen, deren Lohn 4.000 Malaysische Ringgit (RM; entspricht ca. 810 Euro) pro Monat übersteigt. Dazu zählen unter anderem die erhöhte Überstundenvergütung, Zulagen für die Schichtarbeit sowie Abfindungen bei Entlassung. Auch Personen, die manuelle Arbeit verrichten oder andere bei der Handarbeit beaufsichtigen, und Hausangestellte fallen unter den Begriff des Arbeitnehmers im Sinne von Sec. 2 Abs. 1 EA. 

    Der EA findet räumlich auf Peninsular Malaysia und Labuan Anwendung. In den Bundesstaaten Sabah und Sarawak, die auf Borneo liegen, sind im Arbeitsrecht jeweils sogenannte Labour Ordinances anwendbar. 

    Im Bereich des Arbeitsschutzes ist insbesondere der Occupational Safety and Health Act 1994 zu beachten. Die ersten Gesetzesänderungen durch den Occupational Safety and Health (Amendment) Act 2022 sind am 1. Juni 2024 in Kraft getreten. Dadurch wurde der Anwendungsbereich von bestimmten Branchen auf alle Arbeitsplätze mit wenigen Ausnahmen (etwa Militär) ausgedehnt. Ferner wurden unter anderem die Verantwortlichkeiten des Arbeitgebers erweitert sowie drohende Sanktionen bei Zuwiderhandlungen signifikant erhöht. 

    Bestimmungen in Bezug auf Kinder und Jugendliche finden sich im Children and Young Persons (Employment) Act 1966 [Act 350]. 

    Das Renteneintrittsalter liegt in Malaysia bei mindestens 60 Jahren (Sec. 4 Minimum Retirement Age Act 2012). 

    Wesentliche Rechtsgrundlage im Kollektivarbeitsrecht ist der Industrial Relations Act 1967 (IRA). Darin finden sich Regelungen zu Gewerkschaften (Teil II i.V.m. Trade Unions Act 1959), Tarifverträgen (Teil IV), zum Streikrecht (insbesondere Sec. 43 ff. IRA) und zum Thema Streitbeilegung. Mit dem Industrial Court (Teil VII IRA) besteht ein spezielles Arbeitsgericht, das unter anderem für Klagen wegen ungerechtfertigter Entlassung zuständig ist.

    Vertragsabschluss 

    Grundsätzliche Bestimmungen und Mindeststandards in Bezug auf das Arbeitsverhältnis finden sich im EA. 

    Ein befristeter Arbeitsvertrag mit einer Dauer von über einem Monat oder für ein spezifisches Projekt von über einem Monat muss schriftlich geschlossen werden (Sec. 10 EA).

    Die maximale Wochenarbeitszeit liegt bei 45 Stunden, die Regelarbeitszeit pro Tag beträgt höchstens acht Stunden (Sec. 60A EA). Der Arbeitnehmer darf nicht verpflichtet werden, ohne eine Pause von mindestens 30 Minuten über fünf Stunden durchgehend zu arbeiten. Liegt die Arbeitszeit an einem oder mehreren Tagen der Woche bei weniger als acht Stunden, darf der Arbeitnehmer an den anderen Tagen mehr, jedoch nicht über neun Stunden pro Tag oder 45 Stunden in der Woche arbeiten. Bei Schichtarbeit nach Sec. 60C Abs. 2 EA liegt die Grenze bei zwölf Arbeitsstunden am Tag. 

    Die Vereinbarung einer drei- bis sechsmonatigen Probezeit, in der der Arbeitnehmer bereits dieselben Rechte und denselben Schutz wie nach bestandener Probezeit hat, ist üblich.

    Neue Bestimmungen erlauben flexible Arbeitsgestaltungen (neuer Teil XIIc des EA).

    Nunmehr ist zwingend die Genehmigung des "Director General of Labour" vor der Anstellung ausländischer Arbeitskräfte einzuholen (Sec. 60K EA).

    Bei der Vertragsgestaltung sollte gegebenenfalls anwaltliche Beratung hinzugezogen werden. Hinweis: Die von den deutschen Auslandsvertretungen erstellten Anwaltslisten finden Sie über: Rechtsberatung im Ausland.

    Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

    Neben ausdrücklich im Vertrag vereinbarten Rechten und Pflichten, wie etwa die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Zahlung der Vergütung, bestehen aus Common-Law-Grundsätzen auch beispielsweise implizite Sorgfaltspflichten.

    Zahlt der Arbeitgeber die Vergütung nicht im Einklang mit Teil III des EA, wird nach Sec. 15 EA ein Vertragsbruch durch ihn vermutet. Der Arbeitgeber hat seinen Angestellten die Vergütung rechtzeitig gemäß Sec. 19 EA zu zahlen. Die Zahlung erfolgt nach Sec. 25 EA grundsätzlich auf ein Bankkonto. 

    Ein Arbeitnehmer gilt nach Sec. 15 Abs. 2 EA als vertragsbrüchig, wenn er ohne vorherige Erlaubnis und vernünftige Entschuldigung mehr als zwei aufeinanderfolgende Werktage nicht zur Arbeit erscheint. 

    Die maximal zulässige Anzahl von Überstunden pro Monat beträgt 104. Sie sind mit mindestens dem 1,5-fachen des normalen Stundenlohns (Sec. 60A EA) zu vergüten und bei Überstunden an Ruhetagen mit mindestens dem Doppelten (Sec. 60 EA) sowie an Feiertagen mit dem Dreifachen (Sec. 60D EA). Fällt der Feiertag auf einen Ruhetag, gilt der darauffolgende Werktag als bezahlter Ersatzfeiertag (Sec. 60D EA).

    Arbeitnehmer haben nach Sec. 60E EA bei weniger als zwei Jahren Betriebszugehörigkeit einen Anspruch auf mindestens acht bezahlte Urlaubstage im Jahr, auf zwölf Tage bei mindestens zwei und unter fünf Jahren und auf 16 Tage bei einer Zugehörigkeit von fünf Jahren und länger. Der gesetzlich vorgesehene bezahlte Mutterschaftsurlaub liegt nunmehr bei mindestens 98 aufeinanderfolgenden Tagen (Sec. 37 EA). Auch ein Vaterschaftsurlaub von sieben Tagen ist unter den Voraussetzungen von Sec. 60FA EA möglich.

    Die Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers sollten im Vertrag möglichst konkret geregelt werden.

    Vertragsbeendigung 

    Nach Sec. 10 Abs. 2 EA hat jeder schriftliche Arbeitsvertrag Bestimmungen zur Vertragsbeendigung zu enthalten. 

    Ein Vertrag für eine bestimmte Dauer oder die Durchführung eines befristeten Projekts endet nach Sec. 11 EA jedenfalls mit Ablauf dieser Frist beziehungsweise der Fertigstellung, wenn er nicht vorher gekündigt wird.

    Unbefristete Arbeitsverträge können nach den Vorschriften des EA ordentlich gekündigt werden. So kann gemäß Sec. 12 EA jede Partei zu jeder Zeit der anderen ihren Kündigungswunsch mitteilen. Wenn keine schriftliche Vereinbarung vorliegt, beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist – sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer – abhängig von der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeitenden: 

    • bei einer Anstellung von weniger als zwei Jahren mindestens vier Wochen,
    • ab zwei bis unter fünf Jahren mindestens sechs Wochen und
    • ab fünf Dienstjahren mindestens acht Wochen. 

    Erfolgt die Kündigung durch den Arbeitgeber, haben Angestellte, die mindestens zwölf Monate beschäftigt waren, gegebenenfalls einen gesetzlichen Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Diese Abfindungszahlung beträgt je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zehn bis 20 Tageslöhne pro Anstellungsjahr (Sec. 60J EA i.V.m. Sec. 6 Employment (Termination and Lay-off Benefits) Regulations 1980).

    Eine fristlose Kündigung ist nach Sec. 13 EA gegen Entschädigungszahlung (Abs. 1) oder bei einer vorsätzlichen Vertragsverletzung (Abs. 2) möglich. Eine Vorschrift zur Vertragsbeendigung bei Fehlverhalten ist in Sec. 14 EA vorgesehen. Kündigungen erfordern in Malaysia stets einen triftigen Grund.

    Mit Sec. 41A EA wurde im Jahr 2023 eine weitere Vorschrift in Bezug auf schwangerschaftsbezogenen Kündigungsschutz eingeführt.

    Julia Merle

    Von Julia Merle | Bonn

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  • Praktische Hinweise für Expats, wie Infos zu Bildungseinrichtungen, medizinischer Versorgung und Lebenshaltungskosten können von der Internetseite des BVA heruntergeladen werden.

    Bezeichnung

    Anmerkungen

    Bundesverwaltungsamt (BVA), Bundesstelle für Auswanderer und Auslandstätige

    Unterstützt Auswanderungswillige

    Deutsche Malaysische Industrie- und Handelskammer (AHK)

    Unterstützt deutsche Unternehmen vor Ort

    Ministry of Human Resources

    Ministerium

    PerkesoArbeitsmarktportal der Regierung
    TalentcorpStaatliche Plattform zur beruflichen Ausbildung

    Employees Provident Fund (EPF)

    Fonds zur Altersvorsorge und Gesundheitsversorgung

    Social Security Organisation (SOCSO)

    Sozialversicherung

    Malaysian Employers Federation (MEF)

    Arbeitgeberverband