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Special Senegal Wege aus der Coronakrise

Konjunktur und wichtigste Branchen

Der Senegal zeigt sich angesichts der Pandemie widerstandsfähig. Das Wirtschaftswachstum dürfte 2021 wieder deutlich zulegen. (Stand: 08. April 2021)

Von Wolfgang Karg | Berlin

Das westafrikanische Land verzeichnet bislang moderate Fallzahlen von Covid-19-Erkrankungen. Die Mortalitätsrate ist vergleichsweise gering. Die durch die Pandemie verstärkten sozialen Spannungen im Land entluden sich im März 2021 in vereinzelten Unruhen. Es gab mehrere Tote. Auslöser war die vorübergehende Verhaftung eines Oppositionspolitikers.

Das Wirtschaftswachstum im Senegal in den Jahren vor der Pandemie wurde 2020 ausgestoppt. Das Bruttoinlandsprodukt ging um 0,4 bis 0,7 Prozent zurück. Dennoch wird von EIU für 2021 bereits wieder ein Wachstum von 3,0 Prozent erwartet. Der Internationale Währungsfonds geht in seiner Prognose für den Senegal sogar von einem Plus von 5,2 Prozent aus. 

Besonders stark betoffen von den Auswirkungen der Pandemie waren der Transportsektor und das Hotelgewerbe. Der von der Regierung vorgelegte Plan Senegal Émergent sieht vor, in Zukunft die Produktion von Nahrungsmitteln und Pharmaprodukten im Senegal zu erhöhen. In den kommenden Jahren wird das Wachstum insbesondere aus dem Erdgas- und Erdölsektor kommen, da der Beginn der Produktion für das Jahr 2023 vorgesehen ist.


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