Wirtschaftsstandort | Tansania

Tansania: Riskanter Markt voller Chancen

Das ostafrikanische Land rückt wieder stärker in den Fokus. Viele Unternehmen sind noch gar nicht da.

Carsten Ehlers

Von Carsten Ehlers | Nairobi

Ausländische Unternehmen interessieren sich wieder verstärkt für Tansania. Das ostafrikanische Land ist einer der größten Märkte der Region. Geschäftschancen bestehen branchenübergreifend, wobei einige Sektoren wie Bergbau, Bau, Landwirtschaft, Konsumgüterindustrie und Tourismus herausragen. Der Wettbewerb hält sich in Tansania im Gegensatz zum gut erschlossenen Nachbarmarkt Kenia noch in Grenzen. Die seit 2021 amtierende Präsidentin Samia Suluhu Hassan verfolgt aktuell einen pragmatischen und wirtschaftsfreundlichen Kurs. Ihre sehr wahrscheinliche Wiederwahl im Oktober 2025 könnte ein wichtiger Baustein sein für eine erfolgreiche wirtschaftliche Periode.

  • Tansania ist auch deshalb so interessant, weil das Potenzial in vielen Branchen noch nicht ausgeschöpft wird. Die neue Bahntrasse wird sich als Motor für die Wirtschaft auswirken.

    Mit rund 69 Millionen Einwohnern und einem jährlichen Wachstum von rund 1,8 Millionen ist Tansania einer der bevölkerungsreichsten Märkte in Subsahara-Afrika. Die Kaufkraft ist jedoch überschaubar, da die meisten Menschen in ärmlichen Verhältnissen leben. Der Hafen von Daressalam mit dem Korridor ins afrikanische Hinterland nach Ruanda, Burundi, dem Osten der DR Kongo und Sambia machen das Land zur zweiten ostafrikanischen Handelsdrehscheibe neben Kenia mit seinem in Mombasa beginnenden Korridor.

    Tansanias Mitgliedschaft in den Wirtschaftsgemeinschaften der East African Community (EAC) und der Southern African Development Community (SADC) vereinfacht den Handel mit der Region. Die Marktstrukturen sind deutlich weniger entwickelt als im benachbarten Kenia.  

    Deutsches Interesse nimmt zu

    Das Interesse deutscher Unternehmen an Tansania hat zuletzt zugenommen, was sich vor allem an deutlich zunehmenden Exporten zeigt. Diese überstiegen im Jahr 2024 zum ersten Mal die Ausfuhren nach Kenia und katapultierten Tansania auf Rang 6 der größten Absatzmärkte in Subsahara-Afrika

    Viele Firmen bedienen das afrikanische Land vom benachbarten Ostafrika-Hub in Nairobi aus. Das Absatzpotenzial in Tansania ist groß, denn im Gegensatz zum etablierten Nachbarmarkt Kenia ist der tansanische Markt noch relativ unerschlossen. Das gilt insbesondere für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie (v.a. Baustoffe und Konsumgüter), Bergbau und Tourismus. 

    Der Markteintritt ist allerdings schwierig und erfordert Geduld und ein gutes Netzwerk. Die Wirtschaftsstruktur ist im Vergleich zu Kenia weniger entwickelt. Das gilt unter anderem für Institutionen wie Branchenverbände, den Dienstleistungssektor und die Verfügbarkeit von Fachkräften. Dazu kommen Risiken wie mangelnde Rechtssicherheit und verbreitete Korruption.

    69 Mio.

    Personen lebten 2024 in Tansania.

    Quelle: Economist Intelligence Unit (EIU) 2025

    80 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024.

    Quelle: EIU 2025

    1.229

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2024 aus.

    Quelle: IWF 2025

    Rang 102

    belegte Tansania 2024 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2025

    Rang 82

    nimmt Tansania im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2025

    SWOT-Analyse Tansania

    S

    Stärken Strengths

    • Mit 69 Millionen Einwohnern einer der größeren Binnenmärkte Subsahara-Afrikas
    • Daressalam dient als regionale Drehscheibe in Ostafrika
    • Soziale und politische Stabilität
    • Regierung unter Präsidentin Hassan trägt zu gutem Geschäftsklima bei
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Geringe Kaufkraft der Bevölkerung
    • Hafen in Daressalam gilt als ineffizient (Lieferungen können dadurch verzögert werden)
    • Schwieriger Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften und Kapital
    • Korruption
    O

    Chancen Opportunities

    • Bausektor: Hoher Bedarf an Infrastruktur in den Bereichen Wohnungsbau, Straßenbau, Energie, Wasser und Telekommunikation
    • Landwirtschaft: Produktion für den lokalen Markt (unter anderem Weizen, Zucker, Milchprodukte) und den Export (unter anderem Kaffee, Tee, Schnittblumen)
    • NahrungsmittelindustrieProduktion für den lokalen Markt
    • Bergbau: Abbau von Gold, Nickel, Kohle und Grafit
    T

    Risiken Threats

    • Devisenknappheit kann derzeit zu Zahlungsverzögerungen seitens tansanischer Kunden führen
    • Risiko des Zahlungsausfalls bei staatlichen Aufträgen
    • Hoher Druck seitens der Behörden, Steuern einzutreiben
    • Mangelhafte rechtliche Rahmenbedingungen (kein Eigentumserwerb möglich, keine Anerkennung internationaler Schiedsgerichte)

    Bausektor, Landwirtschaft und andere Branchen bieten Chancen

    Zu den Sektoren mit der größten Dynamik zählen der Bausektor, die Landwirtschaft, die Konsumgüterindustrie, der Bergbau und der Tourismus. Der Großteil der Abnehmer ist jedoch preissensibel. Die in der Regel teureren deutschen Anbieter konkurrieren mit Anbietern von Billigprodukten aus Asien. Beim reinen Zuliefergeschäft stehen die Chancen häufig schlecht, sodass das Gesamtpaket mit gutem Kundenservice, flexiblen Finanzierungsbedingungen, Schulungsmöglichkeiten und anderen Aspekten eine wichtige Rolle spielt.

    Die tansanische Bauwirtschaft profitiert von zahlreichen staatlichen Infrastrukturprojekten in den Bereichen Verkehr, Energie, Wasser und sozialer Wohnungsbau. Auch der private Hochbau entwickelt sich dynamisch. In Daressalam entstehen laufend hochwertige Wohn- und Bürogebäude, aber auch Einkaufszentren und Krankenhäuser. Sansibars Hauptinsel Unguja erlebt einen Bauboom: Dort entstehen zahlreiche große Hotels. Auch im dortigen Wohnungsbau herrscht rege Aktivität, da die Hauptstadt Stone Town aus allen Nähten platzt.

    Der Konsum wächst aufgrund des Bevölkerungsanstiegs stetig. In Landwirtschaft und Konsumgüterindustrie wird daher investiert. In beiden Segmenten gibt es Unternehmen (Multinationals, lokale Firmengruppen) mit guter Kapitalausstattung, die sich deutsche Produkte leisten können und das auch tun. Hinzu kommt die Export-Landwirtschaft (Kaffee, Tee, Gartenbau), an denen häufig ausländische Eigner beteiligt sind. Dies sind ebenfalls Kunden von hochwertigen Produkten.

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    Bergbau und Tourismus locken

    Potenzial für Investitionen besteht auch im Bergbau, vor allem bei Gold, Grafit, Kohle und Nickel. Das Bergbaugesetz (Minerals Act), das dem Staat einen Mindestanteil an den Minen zugesteht, sorgte lange Zeit für Zurückhaltung bei Bergbauinvestoren. Inzwischen nehmen die Bergbauaktivitäten jedoch zu, wohl auch wegen der gestiegenen Rohstoffpreise.

    Bedeutend in Tansania ist auch der Tourismus - zum Beispiel mit Sansibar als zunehmend beliebtes Ziel für den Badetourismus. Weitere weltbekannte Ziele sind der Serengeti-Nationalpark und der Ngorongoro-Krater. In Sansibar bauen aktuell mehrere internationale Hotelketten größere Strandressorts mit entsprechendem Bedarf an Lösungen für Energie, Wasser und Abwasser.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Tansania Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil am BIP 2024 *)

    Dienstleistungen

    34,9

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    29,5

    Industrie und Bau

    27,3

      Baugewerbe

    11,6

      Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    8,8

      Verarbeitendes Gewerbe

    6,3

      Energieversorgung

    0,2

      Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    0,4

    * 4. Quartal 2024, laufende Preise. Sansibar ist aufgrund seiner Teilautonomie in der Statistik nicht berücksichtigt.Quelle: National Bureau of Statistics 2025

    Daressalam ist das große Wirtschaftszentrum

    Tansania ist etwa dreimal so groß wie Deutschland und zählt damit auch in Afrika zu den größeren Flächenstaaten. Es gibt mehrere wirtschaftliche Schwerpunktregionen mit Daressalam als Zentrum für Industrie und Dienstleistungen. Hier sind unter anderem Banken, Versicherungen, Hotels, Telekommunikationsdienstleister und Beratungsunternehmen ansässig. Aufgrund des Hafens nimmt die Stadt eine regionale Drehscheibenfunktion ein, so dass sich Logistikunternehmen und Handelsvertreter angesiedelt haben.

    Ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum ist der Ballungsraum im Norden an der Grenze zu Kenia um die Städte Arusha und Moshi. Hier sind viele landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt, die für den Export produzieren. Mwanza, die zweitgrößte Stadt Tansanias, bildet ein eigenes Wirtschaftszentrum am Viktoriasee. Schwerpunkte sind hier die Fischerei und der Goldbergbau. Die Inselgruppe Sansibar mit der Hauptinsel Unguja entwickelt sich dagegen immer mehr zu einem wichtigen touristischen Ziel in Übersee.

    Neue Eisenbahnlinie sorgt für bessere Anbindung

    Mit dem Bau einer elektrifizierten Eisenbahnstrecke von Daressalam ins Hinterland dürften die wirtschaftlichen Verflechtungen deutlich zunehmen. Mitte 2024 wurde das Teilstück von Daressalam über Morogoro bis Dodoma eröffnet, was beide Städte deutlich besser an Daressalam anbindet und ihnen wirtschaftliche Impulse verleihen dürfte. Die Trasse über Makutupora (bei Dodoma) bis Tabora steht kurz vor der Fertigstellung. Türkische und chinesische Firmen wurden mit dem Bau der einzelnen Streckenabschnitte beauftragt.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen in Tansania *)
    Gebiet

    Anteil am BIP 2022 (in %)

    Bevölkerung 2022 (in Mio.)

    Daressalam

    8,7

    5,4

    Mwanza

    6,0

    3,7

    Morogoro

    5,2

    3,2

    Dodoma

    5,0

    3,1

    Kagera

    4,8

    3,0

    * Tansania ist in 26 Regionen (Mkoa) auf dem Festland und 5 zu Sansibar gehörenden Regionen aufgeteilt. Die Tabelle beschränkt sich auf die fünf Regionen mit der höchsten Wirtschaftskraft.Quelle: Tanzania National Bureau of Statistics & Census Data, 2025

  • Kurz vor den Wahlen unterstreicht die Regierung noch einmal, wie wichtig ihr Investitionen, insbesondere aus dem Ausland sind.

    Mitte 2025 wurde die neue Investitionsbehörde Tanzania Investment and Special Economic Zones Authority (TISEZA) gegründet. Sie ist aus der Zusammenlegung der beiden Vorgängerinstitutionen Tanzania Investment Center (TIC)und Export Processing Zones Authority (EPZA) hervorgegangen.

    Während TIC als One-Stop-Shop für alle Arten von Investoren fungierte und unter anderem bei der Registrierung behilflich war, fiel die Zuständigkeit für die Export Processing Zones (EPZ) und Special Economic Zones (SEZ) an die EPZA. TISEZA übernimmt alle Funktionen und damit dürften die "One-Stop-Shop"-Ambitionen der Regierung weiter optimiert werden.

    Präsidentin Hassan räumt Investitionen Priorität ein

    Schon in den letzten Jahren unter der Regentschaft von Präsidentin Hassan wurde deutlich, dass Investitionsförderung eine wichtige Rolle spielt. So wurde die TIC im Jahr 2023 direkt dem Präsidialamt untergeordnet. Umfangreiche Zuschüsse gehören allerdings nicht zu den Förderinstrumenten des tansanischen Staates. Das vergleichsweise arme Land setzt eher auf Vereinfachung von Registrierungsprozessen sowie Steuer- und Zollerleichterungen bei Investitionen in strategisch besonders wichtigen Bereichen.

    Im teilautonomen Sansibar läuft die Investitionsförderung weiter getrennt. Investitionsbehörde ist die Zanzibar Investment Promotion Authority (ZIPA) und für die SEZ ist die Zanzibar Free Economic Zones Authority (ZAFREZA) zuständig.

    Internationale Entwicklungsbanken bieten attraktive Finanzförderungen

    Interessant sind zum Teil auch Fördermaßnahmen ausländischer Geberbanken, wie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Diese fördern private Investitionen, die auch der Entwicklung des Landes dienen (Infrastruktur, Umweltschutz, Schaffung vieler Arbeitsplätze etc.). Für Investoren kann es sich lohnen, mit den Banken Kontakt aufzunehmen, um auszuloten, ob eine Förderung in Frage kommt.

    Neben der DEG sind im benachbarten Kenia auch die Europäische Investitionsbank (EIB) und die zur Weltbank gehörende International Finance Corporation (IFC) präsent. Alle drei Banken sind von dort aus auch für Tansania zuständig.

    Gute Konjunkturaussichten schaffen Basis für weitere Investitionen

    Gute Konjunkturaussichten, eine attraktive Marktgröße, politische Stabilität und eine unternehmensfreundlichere Politik unter der aktuellen Regierung sorgen derzeit für ein gutes Geschäftsklima und wachsende Geschäftschancen in vielen Branchen. Unternehmen investieren daher auch wieder verstärkt in Tansania. Tansania liegt mit einem FDI-Bestand von mehr als 21 Milliarden US-Dollar auf Platz 2 in Ostafrika hinter Äthiopien.

    Die Entwicklung der Investitionen spiegelt den positiven Trend wider. Zwischen Januar und Mai 2025 meldet die Regierung Investitionen in Höhe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent. Ein Großteil davon entfällt auf die Bereiche Industrie, kommerzieller Bau, Tourismus und Transport. Größere Investitionen kamen in den letzten Jahren unter anderem aus China, Indien, der Türkei, Südafrika und auch Mauritius.

    Trotz Verbesserungen: Tansania bleibt ein schwieriger Standort

    Dennoch bleibt Tansania ein schwieriger Investitionsstandort: Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig. "Man muss wissen, welche Interessen der zuständige Minister hat und dies bei seinen Aktivitäten berücksichtigen", sagt ein Geschäftsmann mit langjähriger Tansania-Erfahrung. "Sonst kann es passieren, dass das Projekt nicht vorankommt, weil es von den Behörden blockiert wird." Die Rechtssicherheit gilt als eingeschränkt. So können Streitigkeiten über ausstehende Zahlungen zwischen dem Staat und einem ausländischen Unternehmen nicht vor einem internationalen Schiedsgericht, sondern nur vor einem tansanischen Gericht geklärt werden. Und dort stellt sich die Frage der Unabhängigkeit.

    Viele Behörden sind nach wie vor geprägt durch eine sehr bürokratische, wenig dienstleistungsorientierte Arbeitsweise, oft mit einem Hang zum Dirigismus. Auch die hohe Korruption wird von Unternehmen immer wieder kritisiert, in letzter Zeit wieder verstärkt. Weitere Herausforderungen für Investoren sind die unzuverlässige Stromversorgung sowie Local-Content-Vorschriften im Bergbau.

    Deutsche Unternehmen investieren unter anderem im Baustoffsektor

    Wie die meisten in Tansania ansässigen ausländischen Unternehmen sind auch deutsche Firmen vor allem im Wirtschaftszentrum Daressalam vertreten. Im Baustoffsektor sind zwei deutsche Akteure als Investoren präsent: HeidelbergCement ist Mehrheitsaktionär des lokalen Zementherstellers Tanzania Portland Cement und Knauf produziert seit 2015 Gipsplatten für Gebäude und baut den Rohstoff in einer eigenen Gipsgrube ab.

    Die meisten Unternehmen gehen nach Daressalam. Wer dort ein Büro eröffnen will, geht entweder auf die teure Halbinsel Masaki (Mietpreise um die 25 US$ pro Quadratmeter) oder in die günstigere Stadtmitte, die durch die im Jahr 2022 eröffnete Selander-Brücke wieder deutlich besser angebunden ist. Wer mehr Platz für Lager oder Montage benötigt, kann in einem der Industriegebiete am Stadtrand deutlich günstiger mieten.

  • BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & InvestAußenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
    Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK) Anlaufstelle für deutsche Unternehmen mit Sitz in Nairobi (Kenia) und einem Büro in Daressalam
    Tanzania Investment and Special Economic Zones AuthorityNeue nationale Investitionsbehörde (seit 1.7.2025)
    Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)Regionalbüro in Nairobi ist für Tansania zuständig. Die DEG ist eine Tochtergesellschaft der KfW
    Europäische Investitionsbank (EIB)Regionalbüro in Nairobi ist für Ostafrika zuständig. Die EIB fördert den Privatsektor
    International Finance Corporation (IFC)Die IFC ist eine Tochtergesellschaft der Weltbank. Sie unterhält ein Regionalbüro in Nairobi, von dem aus sie Tansania betreut