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Special l Tunesien l Coronavirus

Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

Tunesien kehrt weitestgehend zur Normalität zurück. (Stand: 25. März 2022)

Von Peter Schmitz | Tunis

Tunesien klinkt sich in die Reihe der Länder ein, in denen die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus heruntergefahren werden. Die offizielle 7-Tage-Inzidenz fällt seit Ende Januar 2022 stark ab. Ab dem 1. April 2022 kann auch die Gastronomie wieder die volle Kapazität bedienen. Die zwischenzeitlich wieder eingeführte Sperrstunde ab 22.00 Uhr wurde bereits im März gestrichen. Neue Einreisebestimmungen gelten seit dem 15. Februar 2022.

Das bisher benötigte elektronische Einreiseformular wird abgeschafft. Personen über 18 Jahren mit vollständigem Impfschutz benötigen ab diesem Zeitpunkt keinen PCR-Test mehr für die Einreise. Es genügt der Nachweis einer vollständigen Impfung. Die letzte Dosis muss sieben Tage (bei zwei Impfdosen zur vollständigen Impfung) beziehungsweise 28 Tage (eine Dosis/Janssen) zurückliegen.

Das Einreiseverbot für ungeimpfte Ausländer ohne Wohnsitz in Tunesien wird abgeschafft. Reisende ohne Impfung müssen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kinder ab sechs Jahren. Der Nachweis muss in Papierform in englischer oder französischer Sprache vorliegen. 

Bei der Ankunft können stichprobenartige Schnelltests durchgeführt werden. Fällt ein solcher Test positiv aus, muss sich die betroffene Person in eine fünftägige Eigenisolation begeben. Fällt ein Test am fünften Tag positiv aus, ist die Isolation um zwei Tage zu verlängern. Die Isolation in Hotels entfällt.

Es wird empfohlen, sich vor Reisebeginn mit der betreffenden Flug- oder Fährgesellschaft beziehungsweise dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen, um die genauen und aktuellen Maßnahmen zu erfahren. Auf dem Seeweg kann es Berichten zufolge zu Schwierigkeiten kommen.

Aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen

Die Bewegungsfreiheit innerhalb Tunesiens ist gewährleistet. In einem Statement des Präsidentschaftspalastes wurde darauf hingewiesen, dass trotz der Lockerung Maßnahmen, wie soziale Distanz und Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, beibehalten werden sollten. Beim Betreten öffentlicher Gebäude oder von Einkaufszentren ist der Gesundheitsausweis (pass sanitaire) vorzuzeigen. Das europäische Impfzertifikat wird ebenfalls akzeptiert (falls überhaupt kontrolliert wird). Weiterhin obliegt es den einzelnen Gouvernoraten, die Maßnahmen bei Bedarf anzupassen.

Seit dem 3. März 2022 gilt Deutschland nicht mehr als Hochrisikogebiet. Es empfiehlt sich dennoch, vor einer Reise die Internetseite des Robert-Koch-Instituts bezüglich der aktuellen Einstufung zu konsultieren. Entsprechend sind bei der Rückreise nach Deutschland die vorgesehenen Einreisebestimmungen zu beachten.

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