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Rechtsmeldung Vereinigtes Königreich Datenschutz, Datensicherheit

Konsultation zu britischen Datentransfers

Die britische Datenschutzbehörde (Information Commissioner‘s Office) bittet um Rückmeldungen zu den geplanten Neuregelungen für internationale Datenübermittlungen.

Von Nadine Bauer | Bonn

Das Information Commissioner‘s Office (ICO) hat eine öffentliche Konsultation zu dem Entwurf eines internationalen Datentransferabkommens und dazugehöriger Leitlinien eingeleitet.

Die Konsultation erfolgt einige Monate nach der Annahme der neuen EU-Standardvertragsklauseln durch die Europäische Kommission. Diese EU-Standardvertragsklauseln gelten im Vereinigten Königreich aufgrund des Austritts aus der Europäischen Union nicht mehr automatisch. Das ICO berät daher über die Annahme einer eigenen Form von Standardvertragsklauseln, die als International Data Transfer Agreement (IDTA) bezeichnet werden soll. Zudem ist die Herausgabe eines britischen Zusatzes (UK Addendum), der zusammen mit den EU-Standardvertragsklauseln verwendet werden kann, angedacht. Organisationen, die personenbezogene Daten aus dem Vereinigten Königreich in Drittländer übermitteln, sind die Zielgruppe dieser Konsultation. Der Hauptzweck der Konsultation besteht darin, die praktischen Auswirkungen der vorgeschlagenen Ansätze auf die betroffenen Organisationen zu verstehen. Sie enthält zudem ein Tool zur Bewertung von Übertragungsrisiken (International transfer risk assessment and tool).

Die Konsultation endet am 7. Oktober 2021 und richtet sich vor allem an Datenschutzpraktiker, multinationale Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Juristen. 

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